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Deutsch Intern

    Dobrý den und Guten Tag

    10/29/2013

    Lehramtsstudierende und Lehrkräfte aus Tschechien informieren sich über das Studium und den Lehrerberuf in Würzburg. Würzburger Studierende reisen im Gegenzug nach Opava. Zum ersten Mal hat das Programm „Internationalisierung der Lehrerbildung“ in diesem Jahr einen Austausch organisiert.

    Lehramtsstudierende und Lehrkräfte aus Tschechien zu Besuch in Würzburg.
    Lehramtsstudierende und Lehrkräfte aus Tschechien zu Besuch in Würzburg.

    Zum ersten Mal seit seiner Gründung vor drei Jahren hat das Programm „Internationalisierung der Lehrerbildung“ der Universität Würzburg in diesem Jahr einen Austausch organisiert. Vom 30. Juni bis 7. Juli war eine 22-köpfige Gruppe der Partner-Universität Opava in Würzburg zu Besuch; im Gegenzug waren zwölf Lehramtsstudierende der Universität Würzburg vom 22. September bis 2. Oktober nach Opava gereist. Beide Gruppen konnten während ihrer Aufenthalte an verschiedenen Schulen hospitieren und dadurch das jeweilige Bildungssystem näher kennenlernen.

    „Direkte Einblicke vor Ort gewinnen und sich Anregungen für den eigenen Beruf holen sowie interkulturelle Erfahrungen sammeln“: So beschreibt Kerstin Surauf, die Mitorganisatorin des Austauschs, einige Ziele des Programms. In den Unterrichtsbesuchen, Diskussions- und Fragerunden mit Lehrkräften, Studierenden und Schuldirektoren könnten alle Beteiligten Erfahrungen austauschen, einen Eindruck vom jeweils anderen Bildungssystem erhalten und Empathie für die anderen entwickeln. Der Besuch beim Nachbarn sei ein erster Schritt in der Vorbereitung auf den späteren Schulalltag in einer multikulturellen, heterogenen Klasse.

    Abgerundet wurde das schulische Programm durch viele kulturelle Angebote. In angenehmer Atmosphäre wurden hier wertvolle Kontakte geknüpft, neue Freundschaften gebildet und Vorurteile zwischen den Nachbarländern abgebaut.

    Ausbau einer langfristigen Beziehung

    Der erste gegenseitige Austausch sei „ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer langfristigen, stabilen und tieferen Beziehung zwischen den Partneruniversitäten und allen Beteiligten“, ist sich Surauf sicher. Ermöglicht wurde er unter anderem durch die Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. „Dank dieser Unterstützung konnten wir ein abwechslungsreiches und attraktives Programm anbieten“, sagt Surauf.

    Auch wegen dem durchweg positiven Feedback aller Beteiligten und dem erfolgreichen Ablauf soll der Austausch ein fest integrierter Bestandteil des Programms der Internationalisierung der Lehrerbildung werden. „Wir werden ihn in regelmäßigen Abständen anbieten, damit möglichst viele Studierende daran teilnehmen können“, so Surauf.

    Weitere Exkursionen

    Der Austausch mit Opava war eine von drei Exkursionen, die die Internationalisierung der Lehrerbildung im Jahr 2013 angeboten hat. Bereits im Frühjahr ging es jeweils für zehn Tage sowohl in das schottische Dundee als auch nach Caen in Frankreich. Auch dort erhielten die Studierenden durch Hospitationen praxisnahe Einblicke in die dortige Lehrerausbildung und die jeweiligen Schulsysteme.

    Alle Exkursionen wurden mit einem viertägigen Blockseminar an der Universität vorbereitet, das einen Überblick über das Bildungssystem, alle Schularten, Hintergründe zu Kultur, Politik, Geographie und Geschichte sowie zu aktuellen Reformen und Kontroversen im Bildungsbereich gab.

    Finanziert wurden die Exkursionen mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im „Qualitätspakt Lehre“ und aus Studienbeiträgen.

    Ausblick

    Im laufenden Wintersemester wird es im März 2014 eine Exkursion nach Padua (Italien) geben, die durch ein Seminar Ende Februar vorbereitet wird. Weitere Kontakte mit europäischen Kooperationspartnern werden nach Aussage von Kerstin Surauf derzeit geknüpft, so dass in naher Zukunft sehr wahrscheinlich Exkursionen nach Irland, Ungarn und in die Türkei im Angebot sind.

    Mehr Informationen

    Kontakt

    Kerstin Surauf, T: (0931) 31-88255, kerstin.surauf@uni-wuerzburg.de
    oder intlehrerbildung@uni-wuerzburg.de

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