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    Diplomatie im Planspiel

    05/28/2013

    Studierende der Uni Würzburg, die 2014 nach New York reisen und sich bei den Vereinten Nationen als Nachwuchs-Diplomaten betätigen wollen, können sich jetzt bewerben. Die Würzburger UN-Association sucht neue Teilnehmer.

    Es ist die weltweit größte Simulationskonferenz der Vereinten Nationen: Das National Model United Nations (NMUN). Jedes Jahr treffen sich mehrere tausend Studierende aus aller Welt im UN-Hauptquartier und spielen eine Konferenz nach.

    In der Generalversammlung, im Menschenrechtsrat oder in der Atomenergie-Organisation vertreten sie ein Land, das ihnen zuvor zugewiesen worden war. Möglichst wirklichkeitsnah nehmen sie dessen Positionen wahr, schmieden Allianzen, diskutieren, suchen nach Kompromissen, schreiben Papiere und verabschieden Resolutionen.

    Studierende der Universität Würzburg sind seit einigen Jahren regelmäßig mit dabei, wenn das NMUN in New York stattfindet. Jetzt sucht die Würzburg UN Association neue Teilnehmer für das Treffen im Frühjahr 2014.

    Infos zur Bewerbung

    Die Bewerbung läuft noch bis Freitag, 14. Juni. Gefordert ist eine schriftliche Bewerbung (komplett englischsprachig) mit einem tabellarischen Lebenslauf und einem Motivationsschreiben, in dem die Bewerber unter anderem erklären, warum sie an dem Planspiel teilnehmen wollen.

    In der zweiten Phase werden qualifizierte Bewerber zu einem mündlichen Auswahlgespräch eingeladen. Wer beide Hürden nimmt, darf sich auf eine „zwar arbeitsintensive, aber äußerst abwechslungsreiche und spannende Zeit als NMUN-Delegierter der Universität Würzburg freuen“, wie die Teilnehmer des diesjährigen Treffens schreiben.

    Wer sich für internationale Politik interessiert, gerne über aktuelle Themen diskutiert und im Idealfall auch noch global denkt, erfüllt schon mal die wichtigsten Kriterien. Ein Politikstudium ist hingegen keine Voraussetzung. So haben zwar in der 2013er-Delegation Jura- und Political-and-Social-Studies-Studierende die Mehrheit gebildet. Mit dabei waren aber auch Indologen, Sinologen und Geschichtswissenschaftler.

    Und wer eine Idee von internationaler Politik und den Themen bei NMUN bekommen möchte, sollte den Vortrag eines Wissenschaftlichen Beraters der Delegation besuchen: Manfred Eisele war beigeordneter Generalsekretär Kofi Annans und referiert am Mittwoch, 5. Juni, um 18 Uhr in Würzburg über „Syrien und Mali: Sind die Vereinten Nationen überflüssig?“. Organisiert wird die Veranstaltung im Hörsaal II der Alten Universität von der UN Association Würzburg.

    Bewerbungen an: delegation@nmun-wuerzburg.de

    Mehr Informationen

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