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    Archäologisches Spessart-Projekt ausgezeichnet

    05/28/2013

    Das Archäologische Spessart-Projekt, seit Ende 2010 An-Institut an der Universität Würzburg, hat den Archäologiepreis Bayern 2012 erhalten. Der Preis wird von der Gesellschaft für Archäologie in Bayern in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben.

    Preisübergabe an das Archäologische Spessart-Projekt: Dr. Gerhard Ermischer, Vorsitzender des ASP, Harald Rosmanitz, Leiter des Bereichs Archäologie ASP und Prof. Bernd Päffgen, Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Bayern. (Foto: Jürgen
    Preisübergabe an das Archäologische Spessart-Projekt (v. l.): Dr. Gerhard Ermischer, Vorsitzender des ASP, Harald Rosmanitz, Leiter des Bereichs Archäologie ASP und Prof. Bernd Päffgen, Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Bayern. (Foto: Jürgen Jung/ASP)

    Für seine langjährige Forschungsarbeit im Bereich Archäologie hat das Archäologische Spessart-Projekt (ASP) den Archäologiepreis Bayern 2012 erhalten. Als besonders preiswürdig wurde die einzigartige Verbindung von wissenschaftlicher Forschung auf höchstem Niveau mit bürgerschaftlichem Engagement in den archäologischen Projekten des ASP gewürdigt.

    Durch diesen innovativen Ansatz sei nicht nur ein umfassendes Forschungsprojekt zur Archäologie im Spessart und seinen anschließenden Regionen entstanden. Zusätzlich seien auch die vielen beteiligten Menschen aus der Region zu Pflegern ihrer Kulturlandschaft und ihres kulturellen Erbes geworden, sagte Dr. Michael Hoppe, Gebietsreferent des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege für Ober- und Unterfranken, in seiner Laudatio. Neben der wissenschaftlichen Forschung habe sich dies auch sehr positiv auf die Entwicklung und den Schutz der Bodendenkmäler ausgewirkt.

    Die Preisverleihung

    Der Preis wurde dem ASP am 3. Mai in einer feierlichen Zeremonie in der frisch renovierten historischen Zehntscheune des Marktes Kleinwallstadt überreicht. Die Arbeit des ASP wurde dabei auch vom Hausherren, Bürgermeister Thomas Köhler, aus eigener Anschauung gewürdigt. Denn in Kleinwallstadt fand mit den archäologischen Untersuchungen auf dem „Alten Schloss“ eine große Kampagne statt, aus der sich weitreichende Aktivitäten auf dem Gelände der einstigen mittelalterlichen Burganlage entwickelt haben.

    Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel würdigte anschließend die Arbeit des ASP aus der überregionalen Sicht des Bezirks Unterfranken, bevor Professor Bernd Päffgen, Präsident der Gesellschaft für Archäologie in Bayern, den Preis überreichte. Im Festvortrag stellte Harald Rosmanitz, Leiter der archäologischen Abteilung des ASP, die wissenschaftlichen Ergebnisse der archäologischen Grabungen auf dem Gotthardsberg zwischen Amorbach und Weilbach vor. Anschließend schilderte Bernhard Springer, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Amorbach, in sehr persönlicher Weise die Bedeutung des Projekts für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und engagierten Bürger vor Ort.

    Das Archäologische Spessart-Projekt

    Das Archäologische Spessart-Projekt (ASP) ist seit dem 21. Oktober 2010 An-Institut der Universität Würzburg. Gemeinsames Ziel ist es, interdisziplinäre Forschungsprojekte im Spessart voran zu treiben und Studierenden die Möglichkeit zu bieten, praktische Erfahrungen zu sammeln. Dafür arbeitet das Projekt eng mit dem Lehrstuhl für fränkische Landesgeschichte zusammen. Besonderes Anliegen des Projekts ist es außerdem, Forschung, Denkmalschutz und bürgerschaftliches Engagement unter einem Dach zu vereinen. So ist beispielsweise in den archäologischen Projekten die intensive Mitarbeit vieler ehrenamtlicher Beteiligter besonders ausgeprägt.

    Das Archäologische Spessart-Projekt

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