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    Ausgabe 33 - 31. Oktober 2006


    Ausgabe 33 vom 31. Oktober 2006


    Wenn Angst die Schulzeit dominiert

    Tagung über Verhaltensstörungen und Verhaltensauffälligkeiten

    Zwei Kinder schlagen sich. Foto: PixelQuelle.deAggressivität, mangelnde Aufmerksamkeit, Angstzustände, Depressionen: Wenn Schulkinder verhaltensauffällig sind, dann ist das nicht nur ein Problem der Betroffenen und ihrer Eltern. Auch die Lehrer leiden darunter. Zudem sind solche Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern Warnsignale für gesellschaftliche Entwicklungen, denen „auf pädagogischer, politischer und familiärer Ebene mit vollkommener Ratlosigkeit begegnet wird“.

    Mit diesen Worten spitzte Professor Roland Stein vom Institut für Sonderpädagogik die nüchtern formulierte Thematik einer Tagung an der Uni Würzburg zu. Mehr als 300 Lehrer, Erzieherinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe beschäftigten sich Mitte Oktober zwei Tage lang in Vorträgen, Symposien und Workshops intensiv mit dem Forschungsstand und mit praktischen Reaktionsmöglichkeiten zum Thema „Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen“. Das Zentrum für Lehrerbildung der Universität hatte diese hoch aktuelle Problematik zusammen mit dem Schulbereich der Regierung von Unterfranken und der staatlichen Schulberatungsstelle aufgegriffen.

    Die antisemitische Demütigung eines Schülers in Parey in Sachsen-Anhalt ist leider kein Einzelfall: „In der Schule geraten rund zehn Prozent der Kinder in eine Opferrolle, viele davon über Jahre hinweg.“ Darauf wies der Psychologe Peter Imhof aufgrund seiner Erfahrungen in der Erziehungsberatung hin. Schüler werden das Ziel von Ausgrenzung und Abwertung, werden seelisch und körperlich schikaniert von eher starken, anerkannten und selbstbewussten Kindern und deren Mitläufern. Die Opfer verbringen die Schulzeit in Angst mit dem Gefühl, anderen schutzlos ausgeliefert zu sein. Sie lernen, dass nicht einmal Erwachsene helfen können. Als Jugendliche und Erwachsene sind die Betroffenen dann anfälliger für Depressionen und Suizid.

    „Schule und Gesellschaft haben die ethische Verpflichtung, Kindern eine angstfreie Schulzeit zu ermöglichen“, stellte Imhof klar. Rein statistisch sei 2005 jede zwölfte bayerische Schule von einer Gewalttat betroffen gewesen. „Die Androhung oder Anwendung von Gewalt in der Schule ist nicht nur ein Anschlag auf die Person, sondern auf die Integrität der Schule selbst.“ Das betonten der Schulpsychologe Herbert Kimmel und Bruno-Ludwig Hemmert von der staatlichen Schulberatungsstelle in Unterfranken.

    Vorgestellt wurde hierzu eine Studie der Freiburger Universitätsklinik über die beruflichen Belastungen von Lehrkräften an Hauptschulen und Gymnasien. Innerhalb eines Jahres, so die Wissenschaftler, wurden 43 Prozent der Lehrkräfte das Ziel massiver verbaler Angriffe. Sieben Prozent erlebten Beschädigungen ihres persönlichen Eigentums. Über vier Prozent wurden mit körperlicher Gewalt bedroht, 1,4 Prozent waren davon direkt betroffen.

    Andreas Dutschmann stellte ein Trainingsprogramm zur Aggressions- und Konfliktbewältigung vor. Sein Strategisches Konfliktmanagement (StraKoM) ist ein nach Bedarf erweiterungsfähiges System von Programmen zur Bewältigung von Konflikten und zur Reduktion von Wut. Bei der Entwicklung wurde Wert darauf gelegt, dass sowohl Laien als auch Fachleute davon profitieren können. Die Betreuer des Programms bekommen leicht handhabbare Modelle zur Konfliktanalyse an die Hand, aus denen sie Lösungsstrategien ableiten können. Effektivitätsstudien für StraKoM wurden an den Universitäten Leipzig und Wuppertal durchgeführt.

    Bei der Tagung wurden noch weitere Themen behandelt – vom entwicklungspädagogischen Unterricht über ADHS bis hin zu den Problemen von Hochbegabten. Die vielfältigen Beiträge stehen voraussichtlich Ende Oktober auf der Homepage des Zentrums für Lehrerbildung zum Download zur Verfügung: www.zfl.uni-wuerzburg.de

    Das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Würzburg. Es hat die Aufgabe, die Aus- und Fortbildung von Lehrern sowie die Bildungsforschung weiter zu entwickeln. In den zahlreichen Lehramtsstudiengängen der Würzburger Uni bereiten sich circa 5.000 der insgesamt 20.000 Studierenden auf den Lehrerberuf vor.

    Weitere Informationen: Birgit Hoyer, Leiterin der Geschäftsstelle des ZfL, T (0931) 888-4821, E-Mail b.hoyer@uni-wuerzburg.de

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    Frauenklinik eröffnete neuen OP-Trakt

    Dazu Räume für Forschung und Lehre – 13,7 Millionen Euro investiert

    Allen Grund zum Feiern gab es am Freitag in der Universitäts-Frauenklinik: In Anwesenheit von Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel wurde die neue Operationsabteilung im Nordflügel der Klinik eröffnet. Doch das ist noch nicht alles: Im Stockwerk darunter entstanden Laboratorien für die Forschung und neue Räume für den Studentenunterricht.

    Alle diese Neuerungen gehören zu einer großen Baumaßnahme, die 1998 begann. Die Kosten von rund 13,7 Millionen Euro tragen Bund und Freistaat Bayern je zur Hälfte. Mit dem Neubau geht einer der modernsten Operationssäle Bayerns in Betrieb. „Das sind nun sehr gute Voraussetzungen für eine optimale Behandlung unserer Patientinnen“, so Klinikdirektor Professor Johannes Dietl.

    Blick auf die Frauenklinik. Foto: UniklinikumIn der Frauenklinik wurden im Jahr 2005 etwa 5.000 Patientinnen stationär behandelt. Die Ärzte führten rund 2.500 Operationen durch, davon circa 1.000 an der Brust. Außerdem kamen in der Klinik 1.400 Kinder zur Welt.

    „Die heute eröffneten Bauten sind ein Teil von vielfältigen Bauaktivitäten am Universitätsklinikum Würzburg“, so Minister Goppel. Rund 390 Millionen Euro habe der Freistaat in jüngerer Vergangenheit für die schrittweise Modernisierung der Zahnklinik sowie für den Neubau für die operativen Fächer und der Inneren Medizin investiert. Weitere 60 Millionen seien für die Nachnutzung der Alten Chirurgie eingeplant, in der das Zentrum für Infektionsforschung und das Rudolf-Virchow-Zentrum untergebracht werden sollen.

    Bei der Feier im Großen Hörsaal der Frauenklinik blickte der Würzburger Medizinhistoriker Professor Michael Stolberg in seinem Festvortrag auf die Anfänge der operativen Gynäkologie zurück. Grußworte sprachen Unipräsident Axel Haase, Georg Ertl, Dekan der Medizinischen Fakultät, sowie Christoph Reiners, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

    Dann folgte die symbolische Schlüsselübergabe durch den Leiter des Universitätsbauamtes, Dieter Maußner. Für Musik sorgte die „Big Band“ des Wirsberg-Gymnasiums. Im Anschluss fand ein Empfang statt. Zudem konnten die Gäste die neuen OP-Räume und Laboratorien besichtigen.

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    Unibund mit neuem Schriftführer

    Der Chemiker Alfons Ledermann folgt Georg Kaiser nach

    Einstimmig hat der Gesellschaftsrat des Universitätsbundes Würzburg Dr. Alfons Ledermann zu seinem neuen Schriftführer gewählt. Der 40jährige Chemiker tritt die Nachfolge von Dr. Georg Kaiser an. Dieser war im Mai erneut zum Vizepräsidenten der Universität gewählt worden und hatte darauf hin den Vorstand der Gesellschaft gebeten, ihn von seinem Ehrenamt zu entbinden.

    Ledermann ist gebürtiger Unterfranke aus Bad Neustadt/Saale. Nach Gymnasium und Abitur in Mellrichstadt studierte er in Würzburg Chemie und promovierte hier 1997. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im Institut für Organische Chemie ist er ein engagierter Lehrer für Studierende und Chemielaboranten.

    Seit Jahren zeichnet ihn darüber hinaus sein großer Einsatz in der universitären Selbstverwaltung aus. Ledermann war und ist Mitglied in verschiedenen Senatskommissionen und gehört dem Senat der Universität seit 2004 an.

    Dem Chemiker liegt insbesondere der so genannte Akademische Mittelbau am Herzen: Dieses Engagement führte ihn 2002 in das Amt des Konventssprechers, in dem er die Belange der etwa 2.000 wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter der Würzburger Uni vertritt.

    Ledermann ist zudem Vorstandsmitglied im Landesverband des Akademischen Mittelbaus in Bayern. Seine Mitarbeit im Prüfungsausschuss Chemielaboranten der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt rundet seine vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten ab.

    Sein Vorgänger Georg Kaiser hatte die Geschäfte des Unibundes seit 1997 geführt. In seinem Rechenschaftsbericht schilderte der scheidende Schriftführer die Entwicklungen und Aktivitäten der Gesellschaft in den vergangenen Jahren. Diese waren geprägt von der starken Expansion in Unterfranken und über die Grenzen Bayerns hinaus nach Tauberfranken: Fanden die Wintervorträge der Gesellschaft 1997 noch in neun Städten und Gemeinden statt, so treten die Referenten der Uni im laufenden Wintersemester an 21 Standorten auf.

    So sei es gelungen, die Universität als festen Bestandteil des geistig-kulturellen Lebens in der Region zu verankern. Dieser Erfolg spiegle sich auch in der über die Jahre hinweg stetig gestiegenen Mitgliederzahl wider, die sich seit 1997 fast verdoppelt hat und aktuell bei etwa 1.750 liegt.

    Kaiser schloss seinen Bericht mit der Bitte an die Mitglieder der Gesellschaft, seinem Nachfolger die Unterstützung zu gewähren, die auch ihm gegönnt war – nur so könne die Erfolgsgeschichte des Universitätsbundes fortgeschrieben werden.

    Neuer Vorstand des Unibundes

    Der neue Vorstand des Würzburger Universitätsbundes (von links): Schatzmeister Dr. Thomas Trenkle, Schriftführer Dr. Alfons Ledermann und sein Vorgänger Dr. Georg Kaiser, Vorsitzender Albrecht Graf von Ingelheim, Dieter Schneider (Marketing). Foto: Unibund

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    Uni informiert über EU-Förderung

    Auftakt für die Lebenswissenschaften am 6. November

    Am 1. Januar startet das siebte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union (EU). Es birgt einige neue Stolpersteine, die eine noch gründlichere Vorbereitung der Projektanträge nötig machen. Über dieses Thema informiert die Universität ihre Wissenschaftler in den kommenden Wochen mit mehreren Veranstaltungen.

    In ihrem siebten Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung will die EU über einen Zeitraum von sieben Jahren rund 50 Milliarden Euro Fördermittel für die Forschung ausgeben. Doch an dieses Geld zu kommen, ist nicht leicht: „Im neuen Rahmenprogramm sind administrative Neuerungen zu erwarten, die auch für erfahrene Wissenschaftler, die schon an EU-Projekten teilgenommen haben, eine Herausforderung darstellen werden“, sagt Markus Leber, EU-Forschungsreferent der Uni Würzburg.

    Darum bietet die Universität jetzt mehrere Info-Veranstaltungen an. Angesprochen sind jeweils Wissenschaftler aus bestimmten Fächern, die sich für eine Antragstellung interessieren.

    Den Auftakt macht eine Veranstaltung zum Thema „Life Sciences“ am Montag, 6. November, um 11.00 Uhr (Dauer circa 90 Minuten) im Hörsaal A 102 des Biozentrums am Hubland. Referentin ist Ingrid Zwoch von der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Wissenschaftler über die Fördermöglichkeiten im Rahmenprogramm berät. Sie stellt die Grundstrukturen der EU-Förderung und Fördermöglichkeiten für Projekte aus den Lebenswissenschaften vor. Bei Bedarf besteht anschließend die Gelegenheit zur Diskussion und für kurze individuelle Beratungen.

    Für die Informatik findet die Veranstaltung am Freitag, 1. Dezember, um 10.00 Uhr im Übungsraum II des Informatik-Instituts am Hubland statt. Die Bereiche Physik, Nanotechnologie und Materialwissenschaften sind dann am Mittwoch, 17. Januar, an der Reihe: 13.00 Uhr im Hörsaal III des Naturwissenschaftlichen Hörsaalgebäudes am Hubland. Eine Veranstaltung für die Geisteswissenschaften findet voraussichtlich gegen Ende des Semesters statt.

    Weitere Informationen: Markus Leber, T (0931) 31-2199, Fax (0931) 31-7177, E-Mail: leber@zv.uni-wuerzburg.de

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    Doktoranden organisierten Symposium

    Molekulare Grundlagenforschung für neue Behandlungsmethoden

    Wie lassen sich Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung umsetzen? Diese Frage wurde beim zweiten internationalen Symposium diskutiert, das Doktoranden der International Graduate School der Uni Würzburg am 23. Oktober veranstalteten. Ziel der Tagung war es auch, junge Forscher und bedeutende internationale Wissenschaftler zusammen zu bringen.

    Daniel Liedtke, einer der Organisatoren: „Fünf Wissenschaftler aus Europa und den USA folgten unserer Einladung, um über ihre Forschungsergebnisse zu berichten. Wie schon im letzten Jahr wollten wir aber auch Doktoranden die Gelegenheit geben, eigene Resultate vorzustellen“. So berichtete Peter Hein, wie er in seiner Doktorarbeit den Ablauf der Signalübertragung in Zellen detailliert untersuchte. Marieke Giegerich zeigte, wie sie durch genaue Untersuchungen an Zebrafischen das Wissen über die Nervenerkrankung Spinale Muskelatrophie verbessert hat.

    Die Forscher (von links) Richard Marais aus London, James P. Allison aus New York, Denisa Wagner aus Boston und Alexander von Gabain aus Wien sowie – nicht auf dem Foto – Axel Ullrich aus München diskutierten mit Würzburger Doktoranden, wie sich Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zum Wohle von Patienten einsetzen lassen. Foto: Maier-Peuschel

    Ein Schwerpunktthema waren neue Ansätze zur Krebsbekämpfung. So erläuterte Richard Marais aus London, wie die Kenntnis der genauen dreidimensionalen Struktur des Raf-Proteins, das bei vielen Krebsarten durch eine Mutation übermäßig aktiv ist, die Entwicklung von Krebsmedikamenten entscheidend verbessert hat. Der Würzburger Doktorand Jan Brocher befasste sich dann mit der Frage, wie ein bestimmtes Eiweißmolekül, das an die Erbsubstanz bindet, das Schicksal von Zellen beeinflusst.

    Axel Ullrich, ein Pionier in der gentechnischen Entwicklung von Medikamenten, betonte anschließend, seit Anfang der 1980er-Jahre habe die Erzeugung von Antikörpern, die spezifisch Tumorzellen erkennen, das Repertoire der Mediziner gegen Krebs entscheidend verbessert. In Zukunft komme es noch mehr auf die geschickte Kombination verschiedener Therapieformen an, um aus Krebs „eine chronische Krankheit“ werden zu lassen, wie es heute etwa Bluthochdruck ist.

    Markus Riederer, Direktor der im Rahmen der bundesweiten Exzellenz-Initiative neu eingerichteten Würzburger Graduiertenschule für Lebenswissenschaften, zeigte sich von dem Treffen beeindruckt: „Das Niveau der Vorträge unserer Doktoranden ist erfreulich hoch. Gleichzeitig zeigt das Kommen so bedeutender Wissenschaftler, dass wir mit unserem Konzept der Doktorandenausbildung auf einem guten Weg sind.“

    Zu den Schwerpunkten der jungen Würzburger Forscher zählt die Identifizierung von Zielen für zukünftige Behandlungsansätze. So befasste sich Sabine Merkle in ihrer Doktorarbeit mit dem programmierten Zelltod von Herzmuskelzellen, der zur Herzschwäche führt. Ihre Kommilitonin Claudia Rennemeier zeigte, dass Bakterien, die Lungenentzündungen verursachen, ein bestimmtes Molekül auf den Zellen der Atemwege benutzen, um sich festzusetzen und dadurch womöglich leichter krank machen. Der am Biozentrum arbeitende Edwin Patiño hingegen erläuterte, wie die von ihm gelöste dreidimensionale Struktur eines Botenstoff-Rezeptors das Wissen über das Immunsystem verbessert.

    Daniel Liedtke war nach dem Treffen zufrieden: „Neben den wissenschaftlichen Vorträgen konnten wir uns mit unseren Gästen auch ganz zwanglos unterhalten. Das motiviert für die tägliche Laborarbeit!“

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    Zwei Würzburger Mediziner ausgezeichnet

    Beim Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

    In fünf Tagen wurden mehr als 6.700 Besucher gezählt, zusammen mit den Vertretern von Industrie und Medien waren es sogar fast 10.000. Als am Abend des 6. Oktober in Berlin der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie zu Ende ging, stand fest: Diese Veranstaltung ist inzwischen die größte ihrer Art in Europa.

    „Auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems entfallen mittlerweile 16 Prozent aller direkten Krankheitskosten“, erklärt der Knochen-Spezialist Professor Dr. Jochen Eulert, Inhaber des Würzburger Lehrstuhls für Orthopädie. Unter anderem sei das auf die gestiegene Lebenserwartung der Menschen zurückzuführen. Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sei es wichtig, die damit verbundenen medizinischen Probleme wissenschaftlich aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Die Würzburger Orthopädie trage national wie international nicht unwesentlich dazu bei, dass sich die Gesellschaft dieser Herausforderung bewusst wird und tragfähige Lösungen anstrebt.

    So waren dann auch die Würzburger Orthopäden mit Kollegen aus Göttingen federführend an der Organisation des Kongresses beteiligt. Sie stellten in der Person von Professor Eulert, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie ist, einen der beiden Kongresspräsidenten (der andere war Professor Dr. Klaus-Michael Stürmer aus Göttingen). Und sie bereicherten die Veranstaltung mit vielen Beiträgen.

    Die Referenten aus Würzburg befassten sich zum Beispiel mit der 2003 erfolgten Zusammenführung der Fächer Orthopädie und Unfallchirurgie und der damit verbundenen Berufs- und Wissenschaftspolitik. Sie informierten über Stammzellforschung und deren Anwendung im „Tissue Engineering“, außerdem über Biomechanik, Osteoporose und andere Knochen-Erkrankung wie Morbus Paget. Zudem stellten sie ihre Methoden und Ergebnisse aus der operativen Versorgung von Knochenbrüchen und aus der Endoprothetik, Gelenkendoskopie sowie Schmerzbehandlung vor.

    Die Würzburger Preisträger Franz Jakob (links) und Bernd Baumann. Fotos: Lehrstuhl für Orthopädie

    Zwei Mitarbeiter der Würzburger Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus wurden auf dem Kongress ausgezeichnet. Dr. Bernd Baumann, Facharzt für Orthopädie, erhielt den Themistocles-Gluck-Preis 2006 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie. Damit wurde er für seine Arbeit „Activation of NF-B signalling and TNF-alpha-expression in THP-1 macrophages by TiAIV- and Polyethylene-wear particles“ ausgezeichnet, die 2005 im „Journal of Orthopedic Research“ erschien. Zusätzlich erhielt er den Wilhelm-Roux-Preis 2006 der Vereinigung für Grundlagenforschung für den besten experimentellen Vortrag mit dem Thema „LITAF als ‚neues’ Signalmolekül in der Pathogenese der Partikel-induzierten periprothetischen Osteolyse“.

    Auch Professor Dr. Franz Jakob wurde geehrt: Er hielt in Berlin zusammen mit Professor Dr. Lutz Claes aus Ulm die Friedrich-Pauwels-Gedächtnisvorlesung. Thema: „Pauwels und die molekulare Biomechanik“. Hierfür bekam er die Pauwels-Medaille verliehen.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Franz Jakob, T (0931) 803-1581, E-Mail: f-jakob.klh@uni-wuerzburg.de

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    Kunstausstellung im Biozentrum

    Gepflasterte ÄpfelBis 15. Dezember zeigt das Biozentrum am Hubland in seinem Foyer Werke der Künstlerin Sabrina Hohmann. Die gebürtige Ulmerin studierte Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München. Seit 1993 arbeitet sie als frei schaffende Künstlerin, ihr Atelier befindet sich bei Bad Tölz. Sie erhielt unter anderem den Kunstförderpreis Oberschwaben, das Jubiläumsstipendium der Stadt München und ein Stipendium der internationalen Sommerakademie Salzburg. Arbeitsaufenthalte führten sie nach Japan und Mexico. Die Ausstellung ist montags bis freitags (nicht an Feiertagen) von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: Prof. Dr. Martin Heisenberg, T (0931) 888-4451, heisenberg@biozentrum.uni-wuerzburg.de

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    Professor Wolfgang Freericks verabschiedet

    Festveranstaltung zur Emeritierung im Toscanasaal

    30 Jahre lang hatte Professor Wolfgang Freericks den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Uni Würzburg inne. Anlässlich seiner Emeritierung zum 30. September 2006 hatte die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät zu einer Festveranstaltung in den Toscanasaal der Residenz eingeladen.

    Neben der Forschung habe sich Wolfgang Freericks insbesondere auch der Lehre und der Förderung Studierender gewidmet, wie Uni-Vizepräsident Ulrich Sinn in seiner Ansprache betonte. Ungefähr zehn Prozent der Dissertationen an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hat der Professor als Erstgutachter betreut. Dabei zeigte er stets großes Engagement, und als Anerkennung dafür hielten ehemalige Doktoranden im Juli 2006 die Vorträge bei einer Veranstaltung, die der Lehrstuhl für BWL und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre zu Ehren von Freericks organisiert hatte: Sie referierten über die verschiedensten steuerlichen Bereiche und überreichten ihm eine persönliche Festschrift mit Beiträgen von zwölf seiner Doktoranden.

    Professor Theodor Berchem, der ehemalige Präsident der Uni Würzburg, ging in seiner Laudatio auf das „Bilanz ziehen“ im Rahmen eines Abschieds ein. Jeder Abschied bedeute, ein wenig von sich zurück zu lassen. Als langjähriger Wegbegleiter und persönlicher Freund des Geehrten bot er sowohl einen Rückblick auf die berufliche als auch auf die private Verbundenheit. Als Vizepräsident war Freericks von 1995 bis 2003 Mitglied der Hochschulleitung.

    In seiner Abschiedsvorlesung sprach der Professor dann über das Thema „Auswirkungen der Bilanzrechtsentwicklungen auf das Maßgeblichkeitsprinzip“. Er hob hervor, dass die Thematik des Maßgeblichkeitsprinzips ihn während seiner beruflichen Laufbahn immer begleitet habe, angefangen bei der Dissertation und Habilitation. Und immer noch sei dieses Thema mit der Diskussion über die Rechnungslegung von Unternehmen nach internationalen Grundsätzen aktuell.

    Die Verbindung zwischen internationalen, handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Regelungen auf systematische Weise sei fast nicht möglich. Entweder müsse das Maßgeblichkeitsprinzip aufgegeben werden – mit der Konsequenz, ein eigenständiges Bilanzsteuerrecht zu schaffen. Alternativ müsse das gegenwärtige Recht modernisiert und das Maßgeblichkeitsprinzip verstärkt werden. Dann sei allerdings die Europäisierung der Rechnungslegung nicht möglich. Die Veranstaltung klang mit einem Stehempfang im Martin-von-Wagner-Museum aus.

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    Wissen über Zentralasien vermehrt

    Kulturpreis der E.ON Bayern AG für Alexander Warkotsch

    Der Politikwissenschaftler Alexander Warkotsch von der Uni Würzburg wurde für seine mit „summa cum laude“ bewertete Doktorarbeit nun nochmals ausgezeichnet. Er bekam am 26. Oktober in Nürnberg einen der Kulturpreise der E.ON Bayern AG verliehen. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.

    Alexander WarkotschDer 33jährige Wissenschaftler (Foto privat) hat die Zentralasienpolitik der Europäischen Union analysiert. Seine Arbeit trägt dazu bei, das in Deutschland und Europa vorhandene Forschungsdefizit in Bezug auf die politisch instabile Region Zentralasien weiter zu verkleinern.

    Seine Dissertation, die als Buch erschienen ist („Die Zentralasienpolitik der Europäischen Union. Interessen, Strukturen und Reformoptionen“, Peter Lang Verlag), schloss er im Mai 2006 bei der Würzburger Professorin Gisela Müller-Brandeck-Bocquet ab. Zuvor hatte Warkotsch das Diplom in Volkswirtschaft erworben sowie den Magisterabschluss in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Politik.

    Warkotsch sei hoch motiviert, besonders mobil und zeichne sich aus durch eine beachtliche eigenständige Forschungs- und Publikationstätigkeit im In- und Ausland, so die Laudatio. Zudem habe er bereits viele Vorträge bei wissenschaftlichen Tagungen gehalten, unter anderem an der renommierten London School of Economics. Im kommenden Jahr wird der junge Politikwissenschaftler an der University of Western Australia in Perth forschen, um sich auf seine Habilitation über das Thema „Vergleichende Demokratisierungsforschung“ vorzubereiten.

    Der mit insgesamt 154.000 Euro dotierte „Kulturpreis Bayern“ von wird vom Energiedienstleister E.ON Bayern für besondere Leistungen in Kunst und Wissenschaft verliehen. Ausgezeichnet wurden insgesamt 33 Persönlichkeiten, darunter auch Absolventen und Doktoranden der bayerischen Hochschulen.

    Weitere Informationen: Dr. Alexander Warkotsch, T (0931) 888-6815, E-Mail alexander.warkotsch@mail.uni-wuerzburg.de

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    Der Gospel-Chor

     Gospel-Chor gibt Benefizkonzert

    Ein großes Benefizkonzert mit dem Würzburger Gospel-Chor „Voices“ findet am Samstag, 18. November, um 20.00 Uhr in der Neubaukirche statt. Der Erlös kommt dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ zu Gute (Vorsitzende: Gabriele Nelkenstock), der am Uniklinikum schon viele Projekte gefördert hat. Unter der Leitung von Fred Elsner singt der Chor an diesem Abend Gospels, Spirituals sowie Rock- und Pop-Klassiker. Das Ensemble feiert im kommenden Jahr sein zehnjähriges Bestehen und ist mittlerweile auf 60 Mitglieder angewachsen – mit Ausnahme des Chorleiters sind die Sänger allesamt Amateure. Die Karten für das Benefizkonzert kosten im Vorverkauf zwölf Euro, an der Abendkasse (geöffnet ab 19.30 Uhr) dann 15 Euro. Der Vorverkauf beginnt am 2. November bei Bellabimba-Kindermoden in Würzburg in der Sterngasse 3, T (0931) 18805.

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    Würzburger Medizinstudenten spitze

    Laut Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen

    Bayerns angehende Mediziner studieren besonders gut und schnell. Das ergibt sich aus einer Auswertung, die das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen zu den bundeseinheitlichen, schriftlichen Prüfungen in der medizinischen Ausbildung für 2005 erstellt hat.

    Mit ihren Notendurchschnitten bei der Ärztlichen Vorprüfung stehen die Medizinischen Fakultäten der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Würzburg bundesweit an der Spitze, gefolgt von der Universität München. Beim Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung erzielen die Studierenden aus Regensburg bundesweit die besten Noten, gefolgt von Heidelberg und Freiburg, Erlangen und Würzburg.

    „Diese hervorragenden Leistungen an allen bayerischen Medizinischen Fakultäten sind Ergebnis einer ausgezeichneten methodischen und wissenschaftlichen Ausbildung. Den bayerischen Professoren und Dozenten gelingt es offenbar sehr gut, die Studierenden besonders zu motivieren“, so Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel zum Ergebnis.

    Auch die durchschnittliche Studiendauer der erfolgreichen Absolventen liege an allen Medizinischen Fakultäten in Bayern unter dem Bundesdurchschnitt oder erreiche diesen genau. Goppel: „Die guten Noten gehen nicht zu Lasten der Studiendauer.“

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    Geld für den wissenschaftlichen Nachwuchs

    Tagung in Bamberg stellt Förderprogramme vor

    Studierende in höheren Semestern, Doktoranden und Postdoktoranden aufgepasst! Bei einer Tagung am Donnerstag, 16. November, an der Uni Bamberg soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs aus ganz Nordbayern ein Überblick über Fördermöglichkeiten verschafft werden.

    Bei der Tagung „Forschen in Europa: Nationale und europäische Nachwuchsförderung“ stellen Vertreter der EU, der DFG, verschiedener Stiftungen und Begabtenförderwerke, des DAAD, MPG, der FhG, DBU etc. ihre Programme zur Nachwuchsförderung vor. Zu Beginn wird auch über die aktuelle Diskussion zur Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses und über die Pläne zur Neustrukturierung der Nachwuchsförderung informiert.

    Die Veranstaltung wendet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs in ganz Nordbayern. Sie wird von der Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) und der Universität Bamberg in Zusammenarbeit mit den anderen Universitäten im Norden des Freistaates ausgerichtet. Mehr Informationen hier.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich, möglichst bis Mittwoch, 8. November. Und zwar hier: www.juwi-web.de

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    "Kreuzwegstation" (Ausschnitt) von Waldemar Kolmsberger, Ottobeuren. Foto: Stefan Weigand

    Ringvorlesung: BilderStreit

    Unter dem Thema „BilderStreit“ steht in diesem Wintersemester die öffentliche Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät. Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 19.15 Uhr im Hörsaal 318 der Sanderring-Uni statt.

    • 8. November: „Kunstverbot oder Kultverbot? Zum Verständnis des Bilderverbots im Alten Testament“, Theodor Seidl
    • 15. November: „Zum Bilderverbot in der modernen Literatur am Beispiel von Max Frisch“, Wolfgang Riedel
    • 22. November: „Bilderstreit im ersten Jahrtausend“, Franz Dünzl
    • 29. November: „Bilderzauber – Zauberbilder. Bild und Plastik in der westlichen Kirche des Mittelalters“, Wolfgang Weiß
    • 10. Januar: „Bildersturm – die Reformation und die Bilder“, Dominik Burkard
    • 17. Januar: „Wahrnehmungskunst und Kunstwahrnehmung. Die Fiktion des Bildes für die Lebenspraxis“, Gerhard Droesser
    • 24. Januar: „Christliches Menschenbild – Norm oder Fiktion?“, Stephan Ernst
    • 31. Januar: „Bilder in Kirchenräumen“, Erich Garhammer

     

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    Kleine Bigband jazzt im Chambinzky

    Das „Oliver Groenewald Newnet“ ist eine Jazzformation aus neun Musikern, die sich stilistisch zwischen Combo und Bigband bewegen. Ihre neue CD „Talking heads“ wird in der Jazz-Fachpresse gelobt als Produkt einer Band der europäischen Spitzenklasse. Am Dienstag, 7. November, gastiert das „Newnet“ im Rahmen der Konzertreihe „Musik in der Neurologie“ in Würzburg. Der Auftritt findet im Chambinzky in der Valentin-Becker-Straße 2 statt und beginnt um 20.30 Uhr. Gespielt werden überwiegend Kompositionen des Bandleaders Oliver Groenewald. Und so ist die „kleine Bigband“ besetzt: Oliver Groenewald (Trompete, Leitung, Arrangements), Frederik Köster (Trompete), Marko Lackner (AltSax), Kurt Studenroth (TenorSax), Anatole Gomersall (BaritonSax), Shawn Grawcott (Posaune), Primus Sitter (Gitarre), Ingo Senst (Bass) und Christian Schoenefeld (Drums). Kartenreservierungen (wichtig: für den Kleinen Saal!) sind rund um die Uhr möglich unter der Telefonnummer (0931) 5 12 12 oder per E-Mail: theater@chambinzky.com

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    Personalia

    PD Dr. Brigitte Burrichter, Universität Konstanz, wurde mit Wirkung vom 18.10.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zur Universitätsprofessorin der Besoldungsgruppe W3 für Romanische Philologie II ernannt.

    Prof. Dr. Martin Kaupp, Institut für Anorganische Chemie, hat einen Ruf auf eine W3-Professur für Physikalische und Theoretische Chemie an der Universität Jena erhalten.

    Prof. Dr. Dr. Alexander Kübler, Universität zu Köln, wurde mit Wirkung vom 16.10.2006 als Universitätsprofessor der Besoldungsgruppe W3 für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, an der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie eingestellt.

    Dr. Robert Schedel-Rosorius, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, wird mit Wirkung vom 01.11.2006 zum Akademischen Direktor ernannt.

    PD Dr. Gabriele Uhl, Universität Bonn, wird vom 16.10.2006 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 10.02.2007, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der Besoldungsgruppe W3 für Zoologie II beschäftigt.

    Eine Freistellung für Forschung im Sommersemester 2007 wurde bewilligt:

    • Prof. Dr. Michael Erler, Institut für klassische Philologie
    • Prof. Dr. Hans Fehr, Volkswirtschaftliches Institut
    • Prof. Dr. Jan Dirk Harke, Institut für Rechtsgeschichte
    • Prof. Dr. Reinhard Lelgemann, Institut für Sonderpädagogik
    • Prof. Dr. Horst Rupp, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik
    • Prof. Dr. Stephan Ruscheweyh, Institut für Mathematik
    • Prof. Dr. Klaus Schilling, Institut für Informatik
    • Prof. Dr. Helmuth Schulze-Fielitz, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, Rechtsphilosophie

     

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