piwik-script

Deutsch Intern

    Ausgabe 32 - 24. Oktober 2006


    Ausgabe 32 vom 24. Oktober 2006


    Schneller Einstieg in die Spitzenforschung

    Elitestudiengang „FOKUS Physik“ nimmt offiziell die Arbeit auf

    Logo des Elitenetzwerks BayernVor zwei Jahren hat der bayerische Landtag die Einführung von Elitestudiengängen an den Hochschulen des Freistaates beschlossen. Die Universität Würzburg konnte sich dabei mit ihrem Konzept „FOKUS Physik“ durchsetzen. In diesem Wintersemester nimmt der Masterstudiengang mit den ersten 15 Studenten nun auch offiziell die Arbeit auf, nachdem sich bereits seit einem Jahr 40 Studierende in der Vorbereitungsphase befinden.

    Aus diesem Anlass lädt die Fakultät für Physik und Astronomie zu einem Festakt ein am Dienstag, 31. Oktober, ab 16.15 Uhr in der Neubaukirche, Domerschulstraße 16. Das Programm:

    Begrüßung und Ansprache:              Prof. Dr. Gustav Gerber (Dekan der Fakultät für Physik und Astronomie

                                                               Prof. Dr. Axel Haase (Präsident der Uni Würzburg)

                                                               Ministerialdirektor Dr. Friedrich Wilhelm Rothenpieler (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultus und Kunst)

    Vorstellung:                                       „ENB-Studiengang FOKUS Physik“

                                                               Prof. Dr. Eberhard Umbach (Sprecher des FOKUS-Studienprogramms)

    Aufnahme der Studierenden             Aufnahme der ersten Studierenden in das Master-Studienprogramm FOKUS Physik

    Vorträge über aktuelle Forschungsthemen

                                                               „Quarks, Quanten und Quasare“

                                                               Prof. Dr. Siegfried Bethke (Max-Planck-Institut für Physik, München)

                                                               „Nanowissenschaften von übermorgen: Kleine Strukturen brauchen große Talente“

                                                               Prof. Dr. Helmut Dosch (Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart)

    Musikalische Gestaltung                 Carsten Winterfeldt, Orgel

          

    Ziel der Elitestudiengänge ist es, besonders leistungsfähige und leistungsbereite Studierende für die Spitzenforschung oder für Führungspositionen in anderen Berufen zu qualifizieren. Begabte Studierende und Nachwuchswissenschaftler sollen ihr Potenzial durch individuelle Förderung voll entfalten können.

    In den Studiengang „FOKUS Physik“ nimmt die Fakultät pro Semester etwa 20 Studierende der Fachrichtungen Physik und Nanostrukturtechnik auf. Die Auslese der Studierenden erfolgt jeweils aufgrund der vorher erzielten Leistungen und eines Auswahlgesprächs.

    Das Studium gliedert sich in zwei Phasen: Die vier Semester dauernde Vorbereitungsphase verläuft im Rahmen des normalen Diplom-, später Bachelor-Studiengangs. Ihr folgt der eigentlich Elite-Studiengang: ein viersemestriges Hauptstudium, das mit dem „Master of Science with honors“ abschließt. Erstmals sind dabei auch zehn unterschiedliche Max-Planck-Institute aus ganz Deutschland in den forschungsorientierten Teil der Ausbildung einbezogen.

    Das Besondere an dem Studiengang ist nach Aussage seines Sprechers Professor Eberhard Umbach, dass er stark forschungsorientiert und zeitlich komprimiert ist. Außerdem läuft die gesamte Ausbildung unter individueller Betreuung in kleinen Gruppen ab. Dieses Konzept ermöglicht es, die Studierenden rascher als bisher an die Spitzenforschung heranzuführen.

    Das Kürzel FOKUS steht übrigens für „Forschungsorientierter komprimierter Universitätsstudiengang“.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Eberhard Umbach, T (0931) 888-5755, umbach@physik.uni-wuerzburg.de

    To top


    Darwin hatte Recht, oder?

    Vortrag im Biozentrum über den Streit um die Evolution

    In den USA läuft die Kontroverse zwischen den Anhängern von Darwins Evolutionstheorie und ihren Gegnern schon seit langem. Jetzt versuchen auch in Deutschland Kreationisten Einfluss auf die Bildungspolitik zu nehmen. Den aktuellen Stand der Debatte erläutert der Kasseler Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera in einem Vortrag am Biozentrum.

    Wie sind denn nun die Arten entstanden: In einem Millionen Jahre langen Prozess der Evolution, wie es Darwin zuerst beschrieben hat? In sieben Tagen, wie es in der Bibel steht? Oder doch in einer Art Mix aus beiden Varianten, wie es die Anhänger des „Intelligent Design“ behaupten?

    Die Frage ist brisant – und steht im Mittelpunkt eines Physico-Medica-Vortrags im Biozentrum am Mittwoch, 25. Oktober, um 17.15 Uhr im Hörsaal A101. Professor Ulrich Kutschera (Universität Kassel) spricht über „Evolution der Evolutionstheorie: Von Darwin zum Intelligenten Design“.

    Für die Biowissenschaften ist die Evolution nach den Prinzipien Darwins ein Faktum und nicht eine von mehreren Theorien, wie es vor allem bibeltreue Kreationisten in den USA sehen wollen. Seit vielen Jahren wird dort versucht, die göttliche Schöpfungslehre als gleichberechtigte wissenschaftliche Lehre im Biologie-Unterricht zu verankern. Ein Unterfangen, das bisher immer wieder – auch höchstrichterlich – abgeschmettert wurde, jedoch unter anderem in George W. Bush hochrangige Fürsprecher hat.

    Auch in Deutschland gibt es Gruppierungen, die die naturwissenschaftlich begründete Evolutionslehre als unbewiesene Hypothese abklassifizieren wollen und für den Einzug der Schöpfungslehre in die Schulbücher streiten. Seit Jahren kämpft Ulrich Kutschera gegen diese religiös motivierte Kritik an der Evolutionslehre. Mit seinem Vortrag gibt er einen Einblick in diesen Themenkomplex. Gäste sind bei diesem auch für interessierte Laien spannenden Vortrag herzlich willkommen.

    To top


    Religionen: Brandstifter oder Feuerlöscher?

    Uni untersucht die Rolle von Religionen bei interkulturellen Konflikten

    Globalisierung heißt nicht nur Austausch von Waren und Dienstleistungen über Grenzen und Kontinente hinweg. Weltweit verlassen auch Millionen Menschen ihre Heimat auf der Suche nach Arbeit und Sicherheit. Doch wo unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, bleiben Konflikte nicht aus. Ist Religion die Ursache für solche Konflikte, oder kann sie dazu beitragen, sie zu verhindern? Wie junge Muslime und Christen diese Frage beantworten, untersuchen seit kurzem die Würzburger Religionspädagogen Professor Hans-Georg Ziebertz und seine Mitarbeiterin Anne Wißmann. Gemeinsam mit einem internationalen Team von Forschern aus Sozialwissenschaft, Religionswissenschaft und Theologie werden sie dafür in den kommenden Monaten Jugendliche aus 16 Ländern weltweit befragen.

    Kruzifix im WeinbergWas hält moderne multikulturelle Gesellschaften zusammen und wie können kulturelle Konflikte verhindert werden? Spätestens seit dem 11. September 2001 stehen diese Fragen im Zentrum vieler Diskussionen – nicht nur in der Politik. Die Antworten, die moderne Rechtsstaaten auf diese Fragen geben, heißen „Menschenwürde, Gleichheit, Freiheit und politische Gewaltenteilung“. Offen bleibt dabei allerdings, wer diese Rechte durchsetzen soll und wer für ihre Akzeptanz sorgt. „Möglicherweise ist die Religion eine dieser Kräfte“, sagt Hans-Georg Ziebertz, Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Uni Würzburg. „Denn in ihren Grundsätzen verpflichtet sie sich, für das Wohl des Menschen einzutreten.“ Allerdings ist auch ihm klar, dass Religionen in diesen Konflikten extrem gegensätzliche Rollen spielen können: „Sie können den Konflikt sowohl anheizen als auch mäßigend auf ihre Anhänger einwirken.“

     

    Vor allem das Christentum und der Islam stehen derzeit im Mittelpunkt des Interesses. Mit der Globalisierung verlassen weltweit Millionen ihre Heimat und ziehen in einen ihnen fremden Kulturkreis. Multikulturalität wird zum Alltag. „Viele Menschen werden zunehmend mit Werten und Normen, Gewohnheiten und Verhaltenweisen konfrontiert, die ihnen nicht vertraut sind“, sagt Anne Wißmann. Der sich daraus möglicherweise entwickelnde Kreislauf aus Feindseligkeiten und Absonderung führe zu ernsthaften Problemen zwischen den kulturellen Mehrheiten und den Migranten, so die junge Forscherin.

    Daher sei gerade zum heutigen Zeitpunkt die Frage virulent, ob und in welcher Weise Religionen wie der Islam und das Christentum Konflikten entgegenwirken, indem sie Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte fördern, sagt Ziebertz. Dass das nicht unbedingt so sein muss, ist Ziebertz klar. „Schließlich hat es in der Geschichte beider Religionen immer wieder ambivalente und kontroverse Einstellungen und Auseinandersetzungen zu diesem Thema gegeben“, sagt er.

     

    Wie halten es also die Religionen mit den Rechten, die ein konfliktfreies Zusammenleben ermöglichen sollen? Ein internationales Konsortium von Forschern aus Sozialwissenschaft, Religionswissenschaft und Theologie wird dazu in den kommenden drei Jahren junge Menschen aus 16 Ländern befragen. Die Untersuchung in Deutschland wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. In der Studie geht es um die generelle Frage nach dem Einfluss von Religion auf die Einstellung zu den Menschenrechten und spezifisch um die Frage, welche Aspekte des christlichen und islamischen Glaubens sich auf welche Weise auf verschiedene Einstellungen zu Menschenrechten auswirken. Um die Ergebnisse international vergleichen zu können, sollen jeweils christliche, muslimische sowie religiös nicht gebundene Schülerinnen und Schüler nach ihren Einstellungen zu Religion und Menschenrechten befragt werden.

    Von den Ergebnissen erhoffen sich die Forscher neue Einsichten darüber, wie religiöse, nationale und kulturelle Einflüsse den Zusammenhang von Religion und Menschenrechten beeinflussen. Die Erkenntnisse sollen vor allem schulischen und außerschulischen Bildungsprojekten zugute kommen.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Ziebertz, T (0931) 888-4838, hg.ziebertz@mail.uni-wuerzburg.de

    To top


    Expertentagung zum Schilddrüsenkrebs

    Leitlinie zur Radioiod-Therapie wird überarbeitet

    Mit aktuellen Themen zum Schilddrüsenkrebs befassen sich die rund 100 Teilnehmer einer Tagung am Universitätsklinikum Würzburg. Dabei wird man sich unter anderem mit der alarmierenden Beobachtung befassen, dass der Schilddrüsenkrebs die Tumorart ist, deren Häufigkeit in den vergangenen 20 Jahren weltweit am stärksten zugenommen hat.

    Des weiteren werden neuere Erkenntnisse zur pathologischen Einteilung, zur Radioiod-Therapie und zur Nachsorge diskutiert. Die Teilnehmer der Veranstaltung wollen abschließend die derzeitige Leitlinie zur Radioiod-Therapie des Schilddrüsenkrebses aus dem Jahr 2002 überarbeiten und verabschieden.

    Veranstalter der Tagung ist die Arbeitsgemeinschaft Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; organisiert wird das Treffen von der Würzburger Uniklinik für Nuklearmedizin unter Leitung von Professor Christoph Reiners. Die Klinik ist national und international als ein Zentrum für die Diagnose und Therapie des Schilddrüsenkarzinoms bekannt.

    Die Tagung findet am Freitag und Samstag, 27. und 28. Oktober, in der Zehntscheune des Weinguts Juliusspital statt. Weitere Informationen im Tagungssekretariat bei Rosita Denkler, T (0931) 201-35970 oder (0179) 1201781.

    To top


    Schwarzes Schaf unter Proteinen

    p53-Tumorsupressorfamilie kontrolliert auch Zellentwicklung

    Das Protein p53 hat mehrere Funktionen. Unter anderem überwacht es die Entwicklung und Spezialisierung von gesunden Zellen – und ist damit die beste Vorbeugung gegen Krebs. Bei dieser Aufgabe bekommt es Unterstützung, und zwar von seinen Verwandten p63 und p73. Das berichten Forscher der Uni Würzburg in der Zeitschrift „Cancer Cell“.

    In Fachkreisen ist p53 als „Wächter des Ergbuts“ bekannt. Kommt es zu Fehlern in der Erbsubstanz, die gesunde Zellen zu Krebszellen werden lassen, stoppt das Protein die weitere Teilung der Zellen oder führt den sofortigen Zelltod herbei. Damit verhindert es die Entstehung von Tumoren.

    Die Funktion von p53 in der gesunden Zelle war jedoch bisher unbekannt. Anders bei seinen Familienmitgliedern p63 und p73: Von ihnen ist seit einigen Jahren bekannt, dass sie sowohl für die normale Entwicklung von beispielsweise Nerven-, Immun- oder Muskelzellen verantwortlich sind, aber die Zelle auch zum Zelltod steuern können.

    Die Würzburger Forscher um Hakan Cam und Thorsten Stiewe untersuchten nun Muskelzellen bei ihrer Entwicklung. Dabei stellten sie fest, dass nicht nur p63 und p73 eine entscheidende Rolle bei der Muskelentwicklung spielen, sondern auch p53. Fehlen diese drei Proteine in einer Muskelzelle oder ist ihre Funktion gestört, so stoppt die Zelle ihr gesamtes Entwicklungsprogramm. Damit steigt ihr Risiko, zu einer Krebszelle umgebaut zu werden. Genau das passiert in den Zellen eines Weichteiltumors (Rhabdomyosarkom), der sich vor allem bei Kindern während der Muskelentwicklung bildet. Die gesamte p53-Familie reguliert also beides: Entwicklung und Zelltod.

    Krebsgewebe im Muskel (rechts), hier von einem Rhabdomyosarkom-Patienten, unterscheidet sich stark von normalem Muskelgewebe: Die Muskelzellen sehen aus wie zu Beginn ihrer Entwicklung, wenig entwickelt und wenig spezialisiert. So können sie ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen. Quelle: Cancer Cell/Cam et al. Oct 2006

    Was ist aber nun der Grund für diese Zwitterstellung der p53-Familie? Je höher eine Zelle sich entwickelt, desto spezialisierter wird sie. Bereits bekannt ist, dass sich hoch spezialisierte Zellen seltener zu Krebszelle umbilden. Die Zellentwicklung und -spezialisierung, auch Zelldifferenzierung genannt, scheint also ein direkter Krebsschutz zu sein. Damit ist die Kontrolle von Differenzierungsprozessen neben der Zellzyklus-Hemmung und dem Zelltod ein weiterer Mechanismus der p53-Familie gegen die Tumorbildung.

    Ein anderes Ergebnis sorgte für große Überraschung bei den Forschern: In der p53-Familie versteckt sich ein schwarzes Schaf. Eine abgeschnittene Form des p73-Proteins, DeltaNp73 genannt. Es blockiert alle drei Familienmitglieder und verwandelt die Zelle in kürzester Zeit in eine Krebszelle. Es ist daher kein Wunder, dass auch in anderen Tumoren, wie Brusttumoren, Neuroblastomen und Melanomen, die DeltaNp73-Konzentration stark erhöht ist.

    Die Forscher wollen nun herausfinden, ob die p53-Familie bei anderen Krebsarten dieselben Funktionen erfüllt. Was aber haben sie bisher für eine mögliche Krebsvorbeugung oder -therapie gelernt? „Die Proteine DeltaNp73 und p53 sind mögliche Angriffspunkte für Arzneimittel in der Krebstherapie. Kann man DeltaNp73 blockieren und p53 aktivieren, so könnten sich die Zellen wieder normal entwickeln und spezialisieren – und das ist ein Schutz vor Krebs“, so Stiewe. Bis dahin wird es allerdings noch ein langer Weg sein.

    Das Projekt wurde von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Beteiligt waren neben Hakan Cam und Thorsten Stiewe vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin auch Wissenschaftler aus der Würzburger Dermatologie und Pathologie.

    Weitere Informationen: Sonja Jülich, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit des Rudolf-Virchow-Zentrums/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, T (0931) 201-48714, sonja.juelich@virchow.uni-wuerzburg.de

    To top


    Ziel: Krebsgene abschalten

    Neues Projekt im Transregio 17

    Das Multiple Myelom ist eine bislang unheilbare Tumorerkrankung des blutbildenden Systems. Bei den Betroffenen befinden sich die Krebszellen im Knochenmark, wo sie die normale Blutbildung durcheinander bringen und dazu noch die Knochen zerstören.

    In einem neuen Projekt an der Medizinischen Klinik II der Uni Würzburg werden nun unter der Leitung von Ralf C. Bargou die molekularen Mechanismen untersucht, die der Entstehung und unkontrollierten Ausbreitung dieses Tumors zu Grunde liegen. Es wurden bereits zwei Krebsgene (Ras und YB-1) identifiziert, die hier eine wichtige Rolle spielen könnten. „Möglicherweise führt das gezielte Abschalten dieser Gene zum Absterben der Tumorzellen“, sagt Bargou. Sollte das der Fall sein, könnten sich neue Therapieansätze eröffnen.

    Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Es ist Teil des Sonderforschungsbereiches Transregio 17, in dem Krebsforscher der Universitäten Würzburg und Marburg seit 2004 kooperieren. Die beteiligten Wissenschaftler analysieren gemeinsam einen der wichtigsten Signalwege zur Kontrolle der Zellteilung. Herzstück dieses Signalwegs ist das Ras-Protein.

    Weitere Informationen: PD Dr. Ralf Bargou, T (0931) 201-70150, bargou_r@klinik.uni-wuerzburg.de

    To top


    Konzert des Akademischen Orchesters

    Unter der Leitung von Simon Schindler gibt das Akademische Orchester der Universität ein Konzert in der Neubaukirche. Auf dem Programm: W. A. Mozart, Ouverture zur Oper Don Giovanni, KV 527; Franz Schubert, Rondo A-Dur für Violine und Streichorchester, D 438; Ferdinand David, Concertino für Posaune und Orchester, op. 4; Franz Schubert, Symphonie in h-moll, D 759 „Unvollendete“. Das Konzert beginnt am Freitag, 3. November, um 20.00 Uhr. Als Solisten treten Hans Drexl (Violine) und Tobias Schiessler (Posaune) auf. Das Orchester im Internet: wwwalt.uni-wuerzburg.de/musikwissenschaft/muwi/akadorch.html

    Das Akademische Orchester der Uni, fotografiert bei seiner Konzertreise in der Toscana im August dieses Jahres.

    Das Akademische Orchester der Uni, fotografiert bei seiner Konzertreise
    in der Toscana im August dieses Jahres.

    To top


    Faust trifft Studenten

    Ab heute drei Vorstellungen in der Stadtmensa

    Das Würzburger Unitheater „studi(o)bühne“ führt den Faust in einer Bearbeitung von Homer Berndl und Wolf Otto nach Johann Wolfgang von Goethe auf.

    Warum trifft Faust auf Studenten? Ist man nicht schon in der Schule mit dem Klassiker drangsaliert worden? Und was hat er uns Heutigen noch zu sagen? Ist er nicht längst zu einer Sammlung von Sprichwörtern geronnen, aus einer längst vergangenen Zeit? Ein "Klassiker" eben, ein Fossil? Und gibt es nicht längst mehr "moderne" Faust-Inszenierungen als Augen, sie zu sehen?

    Eine Inszenierung des Würzburger Unitheaters „studi(o)bühne“ geht da einen anderen Weg. Sie versucht nicht, Goethes Faust gewaltsam in die Gegenwart zu holen. Vielmehr ist nun die Reihe an ihm, dem Klassiker, Auskunft zu geben: über das klassische Bildungsideal und was daraus geworden ist, über das Verhältnis von Wissen und Macht, auch (und nicht zuletzt) über den Universitätsbetrieb.

    Regie führen Homer Berndl und Wolf Otto. Die Aufführungen sind in der Stadtmensa zu sehen und beginnen jeweils um 20.00 Uhr. Termine: Dienstag, 24. Oktober, Mittwoch, 25. Oktober, und Freitag, 27. Oktober. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

    To top


    Programm für Abituriententag entsteht

    Veranstaltungen bis 10. November melden

    Wer sich für ein Studium an der Uni Würzburg interessiert, kann beim Abituriententag am Dienstag, 16. Januar, wertvolle Informationen sammeln.

    Alle Fakultäten sind dazu aufgerufen, der Zentralen Studienberatung ihre speziellen Info-Veranstaltungen bzw. Vorlesungen und Seminare zu melden, deren Besuch für Studieninteressierte lohnend ist. Die Veranstaltungen können unter www.studienberatung.uni-wuerzburg.de/abitag/ online eingetragen werden.

    Detaillierte Informationen hierzu hat die Studienberatung per E-Mail an die Dekanate verschickt. Meldeschluss für die Veranstaltungen ist der 10. November. Wer Fragen zum Abitag hat, kann sich per E-Mail an die Zentrale Studienberatung wenden, studienberatung@uni-wuerzburg.de

    To top

     


    Melancholie mit Delirien

    Das XXVI. Würzburger medizinhistorische Kolloquium findet am Samstag, 28. Oktober, ab 9.30 Uhr im Georg-Bayer-Saal der Greisinghäuser in der Neubaustraße 12 statt. Die Referate befassen sich unter anderem mit der „Entwicklung der Augenheilkunde in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten im Spiegelbild der Universitäts-Augenklinik Würzburg“ und der Verdrängung der arabischen Physiologie aus der Seelenlehre der Hochscholastik. Weiterhin auf dem Programm: „Euripides und Heraklit über den Umgang mit den Körpern Verstorbener“, „Melancholie mit Delirien, Ursache: Klosterzwang. Eine Fallgeschichte um 1800“ und „Wege zu einer ‚Patientengeschichte’ des Sterbens im 19. Jahrhundert.“ Das Symposion steht allen Interessierten offen. Veranstalter sind die Würzburger medizinhistorischen Gesellschaft und das Institut für Geschichte der Medizin der Universität.

    To top


    Neues über den plötzlichen Kindstod

    In der Frauenklinik der Universität findet am Donnerstag, 26. Oktober, von 8.30 bis 16.00 Uhr die Bezirkstagung der unterfränkischen Hebammen zusammen mit einer Fortbildungsveranstaltung statt. Etwa 150 Teilnehmerinnen werden erwartet. Die Vorträge befassen sich zum Beispiel mit neuen Erkenntnissen über den plötzlichen Kindstod und mit der Betreuung am Wochenbett – aus anthroposophischer Sicht. Eine Hebamme berichtet zudem über ihre Erfahrungen in Guatemala. Darüber hinaus stehen die Neuwahl des Bezirksvorstands des Hebammenverbandes Unterfranken und die Ehrung langjährig tätiger Hebammen auf dem Programm.

    To top


    Personalia

    Prof. Dr. Margareta GÖTZ, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik, wurde vom Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in eine Expertenkommission zur Begutachtung der Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen berufen.

    Dr. Thomas HOVESTADT, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Zoologie III - Tierökologie und Tropenbiologie, wurde mit Wirkung vom 16.10.2006 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Zoologie" erteilt.

    Stephanie JOA, Regierungsinspektoranwärterin, Zentralverwaltung, wurde mit Wirkung vom 10.10.2006 zur Regierungsinspektorin zur Anstellung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe ernannt. Bei der Anstellungsprüfung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst 2006 hat sie Platzziffer 40 erreicht und  damit die Anstellungsprüfung als Beste im Bereich des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst abgelegt.

    Prof. Dr. Ulrich KONRAD, Lehrstuhl für Musikwissenschaft, wurde zum Sprecher des Fachkollegiums 103 (Kunstwissenschaften) der DFG gewählt.

    Thomas SCHNEIDER, Mechatroniker, Lehrstuhl für Botanik I, wurde mit Wirkung vom 01.11.2006 zum Betriebsoberwart zur Anstellung  unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe ernannt.

    Gäste

    Dr. Alessandro Maria BRUNI, Rom,  hält sich seit dem 1. Oktober zu einem zwölfmonatigen Forschungsaufenthalt am Lehrstuhl für Slavische Philologie auf. Er ist Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung und arbeitet an der Edition einer georgischen Hymnensammlung aus dem 12. Jahrhundert. In Würzburg wird er sich besonders mit der Untersuchung der Struktur des Textes im Vergleich zur slavischen und byzantinischen Überlieferung beschäftigen.

    To top


    Anzeigen

    Im universitätseigenen Wohnhaus Arndtsraße 18 in 97072 Würzburg (Sanderau) sind ab 01.12. zwei Wohnungen frei:

    • Eine 3-Zimmerwohnung (EG rechts), Ausstattung: ca. 64 qm, Küche, Bad/WC (Wanne), Laminatboden, Keller- und Speicherabteil, Gaseinzelöfen. Preis: 370 Euro + 70 Euro Nebenkosten. Besichtigungsmöglichkeit: Sonntag, 5.11., 17.00 – 18.00 Uhr; Montag, 6.11., 17.00 – 18.00 Uhr (bei Emmerth klingeln, keine Anmeldung erforderlich).
    • Eine 4-Zimmerwohnung (3. OG links), Ausstattung: ca. 88 qm, Küche, Bad, WC, Balkon, neu renoviert, Laminatboden, Küche gefliest, Gasetagenheizung. Preis: 540,00 Euro + 90 Euro Nebenkosten. Besichtigungsmöglichkeit: Dienstag, 7.11., 17.00 – 18.00 Uhr; Mittwoch, 8.11., 17.00 – 18.00 Uhr (bei Till klingeln, keine Anmeldung erforderlich).

    Die Wohnungen werden vorrangig an Bedienstete der Universität vermietet. Es werden längerfristige Mietverhältnisse angestrebt. Bewerbungen bitte jeweils bis spätestens 15.11. an die Zentralverwaltung der Universität, Referat VI/3, Zwinger 34, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2051.

    To top