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    Ausgabe 31 - 17. Oktober 2006


    Ausgabe 31 vom 17. Oktober 2006


    Agenten, Roboter und Mini-Satelliten

    Würzburger Informatiker präsentieren ihre Arbeiten

    Vom 23. bis 27. Oktober findet an der Universität Würzburg die „Woche der Informatik“ statt. Sie startet mit dem „Innovationstag Telematik und Robotik“, an dem Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, als Gastredner teilnehmen wird, und endet am Freitag mit einem Festakt zum 20-jährigen Jubiläum des Diplom-Studiengangs Informatik. Dazwischen finden im Informatikgebäude täglich wechselnde Ausstellungen und Vorträge statt.

    Ein Satellit im LaborAutos, die Hindernisse erkennen und selbstständig abbremsen; Roboter, die auf dem Feld Rüben säen und ernten; Satelliten, die Steuerbefehle von der Erde erhalten und ausführen: Immer wenn es um Dienstleistungen an entfernten Orten geht, spielen die Zukunftstechniken der Telematik eine Rolle. Durch die rasante Ausbreitung moderner Telekommunikationstechnik und die enormen Fortschritte in der Informationsverarbeitung gewinnt Telematik zunehmend an Bedeutung. Ihre Einsatzgebiete sind vielfältig und nicht nur auf die Luft- und Raumfahrt und den Maschinen- und Anlagenbau beschränkt. Telematik kommt auch zum Einsatz, wenn Ärzte zum Beispiel via Datenleitung Patienten untersuchen und behandeln, die weit entfernt wohnen, oder wenn kleine Roboter in Erdbebengebieten Verschüttete unter den Trümmern suchen.

    Welche Einsatzgebiete es für die Telematik gibt, welche Chancen die Automatisierungstechnik für die Wirtschaft bietet, welche Techniken regionale Wirtschaftsunternehmen bereits nutzen, darüber informiert der Innovationstag

    „Telematik und Robotik – Chancen aus der Automatisierungstechnik“
    am Montag, 23. Oktober, an der Universität Würzburg.

    In einer Ausstellung und einer Reihe von Vorträgen werden Forscher und Industrie jeweils aus ihrer Sicht einen Überblick über den aktuellen Stand der Methoden, der Technologien und der Anwendungen der Telematik und Robotik bieten.

    Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr mit der Ausstellungseröffnung im Institut für Informatik am Hubland. Die Vortragsreihe startet um 14.45 Uhr. Veranstalter sind das Technologie- und Gründerzentrum Würzburg, die IHK Würzburg-Schweinfurt in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Technische Informatik (Robotik und Telematik) der Uni Würzburg sowie mit bavAIRia, einer Initiative für Luftfahrt, Raumfahrt und Satellitennavigation des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Die Schirmherrschaft hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos übernommen.

    In der ganzen Woche stellen darüber hinaus die Informatik-Lehrstühle, das Rechenzentrum und die Fachschaft Mathe/Info am Hubland aktuelle Projekte vor. Da geht es zum Beispiel um Mini-Satelliten, die in Würzburg entwickelt werden, um die digitale Aufbereitung mittelalterlicher Handschriften oder um die Sicherheit im Internet. Für viele könnte die Vorstellung eines verteilten wissensbasierten Beratungssystems am Beispiel eines Kneipenführers von Interesse sein oder die Informationen zum Auslandsstudium. Wer schon immer mal sehen wollte, wie Hacker-Angriffe oder Spam-Mails abgewehrt werden können, hat dazu ebenfalls Gelegenheit.

    Den Abschluss der Woche bildet die

    Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Diplomstudiengangs Informatik am Freitag, 27. Oktober.

    Ab 12.00 Uhr werden neue Systementwicklungen im Foyer des Informatik-Neubaus gezeigt und um 14.00 Uhr beginnt im Zuse-Hörsaal das Festkolloquium. Professor Hartmut Noltemeier spricht über „20 Jahre Studiengang Informatik: Rückblick und Ausblick“. Professor Detlev Ruland, Principal McKinsey&Co., hält einen Vortrag über die Bedeutung der Informatik im Gesundheitswesen. Und Professor Friedemann Mattern, ETH Zürich, spricht über das Thema „Computer der Zukunft – allgegenwärtig und unsichtbar“.

    Das detaillierte Programm für die Woche der Informatik steht im Internet.

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    Vorträge über Nobelpreisträger

    Uni für Alle: Wissenschaftsmeile Röntgenring

    In den im 19. Jahrhundert gebauten Instituten der Uni Würzburg am Röntgenring haben auf einer Wegstrecke von nur 200 Metern – zwischen dem früheren Physikalischen Institut und der Alten Chemie – insgesamt 10 der 13 Nobelpreisträger der Universität geforscht und gelehrt. Diese Tatsache will die Universität in den kommenden Monaten verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen.

    Zu Beginn des Wintersemesters startet deshalb im Rahmen der Vortragsreihe „Uni für Alle“ eine Vorstellung der einzelnen Wissenschaftler. Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis 1901) ist zwar gewiss der Prominenteste unter ihnen, aber auch andere, zum Beispiel Ferdinand Braun (Nobelpreis 1909), Wilhelm Wien (Nobelpreis 1911) oder Klaus von Klitzing (Nobelpreis 1985) haben das Wissen geschaffen, von dem unsere Gesellschaft heute noch profitiert.

    Alle Vorträge finden dienstags ab 18.15 Uhr im Hörsaal 166 der Uni am Sanderring statt. Die Themen im Einzelnen:

    24. Oktober
    Wilhelm C. Röntgen (Nobelpreis für Physik, 1901)
    Mehr Durchblick! Von Röntgens Entdeckung und was daraus geworden ist
    Prof. Dr. Axel Haase

    14. November
    Emil Fischer (Nobelpreis für Chemie, 1902) und Eduard Buchner (Nobelpreis für Chemie, 1907)
    Emil Fischer und Eduard Buchner – Stoffe und Elixiere der Natur
    Prof. Dr. Siegfried Hünig

    28. November
    Svante Arrhenius (Nobelpreis für Chemie, 1903) und Walther Nernst (Nobelpreis für Chemie, 1920)
    Svante Arrhenius und Walther Nernst - Chemie und Elektrizität – Zwei finden sich in Würzburg
    Prof. Dr. Ingo Fischer

    5. Dezember
    Wilhelm Wien (Nobelpreis für Physik, 1911)
    Wilhelm Wien - Ein deutscher Physiker im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik
    PD Dr. Matthias Stickler

    12. Dezember
    Max von Laue (Nobelpreis für Physik, 1914), Johannes Stark (Nobelpreis für Physik, 1919), Hartmut Michel (Nobelpreis für Chemie, 1988)
    Max von Laue und Hartmut Michel - Forschung als Aufgabe
    Dr. h.c. Jost Lemmerich

    9. Januar
    Karl Landsteiner (Nobelpreis für Medizin, 1930)
    Karl Landsteiner - Aller guten Dinge sind 4! – Die Blutgruppen und ihr Entdecker
    Prof. Dr. Markus Böck

    16. Januar
    Hans Spemann (Nobelpreis für Medizin, 1935)
    Kopf oder Schwanz – dank Hans Spemann wissen wir besonders wichtige Dinge über embryonale Zellen
    PD Dr. Ulrike Kämmerer

    23. Januar
    Klaus von  Klitzing (Nobelpreis für Physik, 1985) und Ferdinand Braun (Nobelpreis für Physik, 1909)
    Ferdinand Braun und Klaus von Klitzing: Von Abweichungen vom Ohm'schen Gesetz bis zur Präzissionsmessung von Widerständen mit einem Quanteneffekt - 100 Jahre Halbleiterphysik.
    Prof. Dr. Gottfried Landwehr

    Ansprechpartner für die "Wissenschaftsmeile Röntgenring ist PD Dr. Armin Stock, Wissenschaftlicher Referent des Präsidenten, T (0931) 31-2620, armin.stock@uni-wuerzburg.de

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    Fränkis ergründen ihren Dialekt

    UDI im Denkwerk-Programm der Robert-Bosch-Stiftung

    Seit Jahren pflegt das Unterfränkische Dialektinstitut (UDI) der Uni Würzburg Kontakte mit den Schulen der Region. Dieses Engagement wird nun weiter ausgebaut – mit dem neuen Projekt „Fränki – Schüler in Unterfranken erforschen ihren Dialekt“.

    Mit dabei sind neun Schulen und rund 300 Schüler aus den achten Jahrgangsstufen. Als erstes steht Anfang Dezember eine Fortbildung für die 23 beteiligten Lehrer auf dem Programm. Beim Schülertag des UDI, der am 13. und 14. März 2007 im Philosophiegebäude der Uni am Hubland stattfindet, bekommen dann die Schüler eine Einführung in die Thematik.

    Anschließend können die jungen Forscher in ihre Heimatorte ausschwärmen und den dialektalen Wortschatz erheben. Dabei und bei der Auswertung werden sie von den Wissenschaftlern am UDI betreut. Am Ende des Schuljahrs schließlich präsentieren die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit auf einem eigenen Kongress.

    Das Projekt ist auf zunächst drei Jahre angelegt. „Es bietet den Schülern die Möglichkeit, sich wissenschaftliche Methoden anzueignen und am Beispiel der Dialektologie geisteswissenschaftliche Arbeitsfelder kennen zu lernen“, sagt UDI-Leiter Professor Norbert Richard Wolf.

    Gefördert wird die Idee im Rahmen des Programms „Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich“: Damit unterstützt die Robert-Bosch-Stiftung (Stuttgart) Partnerschaften zwischen Wissenschaftlern, Lehrern und Schülern, die gemeinsame Projekte in einer Region durchführen. Von der Teilnehmerzahl her ist Fränki das bislang größte Projekt im „Denkwerk“.

    Die überwältigende Resonanz zeigt einmal mehr das große Interesse, das Lehrer und Schüler dem Thema Dialekt entgegenbringen. Das UDI sieht darin eine Bestätigung für die bisher geleistete Zusammenarbeit mit den unterfränkischen Schulen. Der Bezirk Unterfranken unterstützt das Dialektinstitut maßgeblich.

    Die teilnehmenden Schulen: Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Aschaffenburg; Friedrich-List-Gymnasium, Gemünden; Gymnasium Marktbreit; Gymnasium Wiesentheid; Hermann-Staudinger-Gymnasium, Erlenbach; Jack-Steinberger-Gymnasium, Bad Kissingen; Johannes-Butzbach-Gymnasium, Miltenberg; Spessart-Gymnasium, Alzenau; St. Ursula Schule, Würzburg.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Dr. Norbert Richard Wolf, T (0931) 888-5626, E-Mail nrwolf@germanistik.uni-wuerzburg.de, Internet: www.unterfraenkisches-dialektinstitut.de

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    Schwache Stammzellen stärker gemacht

    Thomas Thum für seine Arbeiten ausgezeichnet

    Bei älteren Menschen schwächeln bestimmte Stammzellen, die für Reparaturen im Herz-Kreislaufsystem wichtig sind. Mediziner von der Uni Würzburg haben mit Kollegen aus Hannover und London herausgefunden, wie sich die Funktion dieser Zellen wieder normalisieren lässt.

    Im Alter vermindert sich nicht nur die Zahl der so genannten kardiovaskulären Stammzellen, sondern auch deren Funktionstüchtigkeit. Genau diese Zellen aber sind von großer Bedeutung: Sie helfen bei der Regeneration von Schäden an den Blutgefäßen und bremsen die Verkalkung der Gefäße, die Arteriosklerose.

    Im Knochenmark entstehen Gefäßstammzellen, die nach ihrer Heranreifung Schäden reparieren.  (Grafik Thomas Thum)


    Die Wissenschaftler haben nun 16 ältere Probanden mit Wachstumshormon behandelt. Ergebnis: Funktion und Zahl der Stammzellen normalisierten sich. „Wachstumshormon wird in jedem Menschen gebildet, bei älteren Menschen aber nicht mehr so stark“, erklärt Thomas Thum von der Medizinischen Klinik I der Uni Würzburg. „Wir haben bei unseren Probanden den Blutspiegel des Hormons sozusagen wieder auf das ‚junge’ Niveau gehoben.“ Das wirkte sich letzten Endes positiv auf die Stammzellen aus.

    Diese Arbeiten hat Thum mit Johann Bauersachs in Würzburg sowie mit Kollegen von der Medizinischen Hochschule Hannover und dem „National Heart and Lung Institute (Imperial College of Medicine)“ in London durchgeführt. Er wurde dafür am 6. Oktober auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Nürnberg mit dem renommierten Adumed-Forschungspreis 2006 ausgezeichnet.

    Nun wollen die Forscher in Würzburg ein neues Verfahren entwickeln, um auf gleiche Weise die geschädigten Stammzellen von Menschen mit koronarer Herzerkrankung aufzupäppeln. Denn auch diese Patienten haben zu wenige Stammzellen mit zu geringer Fitness.

    Thum: „Wir wollen die Patienten ebenfalls mit Wachstumshormon behandeln.“ Die Mediziner hoffen, dass dadurch Reparaturprozesse in den Blutgefäßen verbessert ablaufen und die Gefäßverkalkung weniger stark voranschreitet oder sogar zurückgeht. Hierzu ist eine klinische Studie geplant.

    Der Titel der prämierten Arbeit lautet "Age-dependent impairment of endothelial progenitor cells ist corrected by growth hormone mediated increase of insulin-like growth factor-1"  und stammt von den Autoren Thomas Thum, Sarah Hoeber, Sabrina Froese, Ivonne Klink, Dirk O. Stichtenoth, Paolo Galuppo, Dimitrios Tsikas, Stefan D. Anker, Philip A. Poole-Wilson, Jürgen Borlak, Georg Ertl und Johann Bauersachs.

    Weitere Informationen: Dr. Thomas Thum, T (0931) 201-0 (Zentrale), Fax (0931) 201-36664, Thum_T@klinik.uni-wuerzburg.de

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    Hörstörungen früh erkennen

    Uniklinikum testete jetzt das zehntausendste Baby

    Bei allen Kindern, die in der Entbindungsstation der Würzburger Universitätsklinik geboren werden, führt die HNO-Klinik seit 1997 einen so genannten BERA-Hörtest (Hirnstamm-Audiometrie) durch. Diese Untersuchung dient der Früherkennung von Hörstörungen. In diesen Tagen wurde nun das zehntausendste Baby getestet.

    Foto aus der HNO-Klinik

    Der Hörtest erfolgt mit dem BERAphon®, einer Kombination aus Lautsprecher und drei Ableitelektroden. Das Gerät wird mit einem weichen Kissen wie ein Telefonhörer auf das Ohr des Kindes gelegt. Das Baby hört dann ein leises Klicken (35 Dezibel), das in etwa einem Flüstern entspricht. Gleichzeitig wird die Antwort des Hörnervs abgeleitet und vom Computer ausgewertet. Das Ergebnis ist entweder „unauffällig“ oder bedeutet eine weitere Kontrolluntersuchung.

    Gratulieren zum zehntausendsten BERA-Hörtest (von links): Ruth Sendner (HNO-Klinik), die Mutter des Babys und Waffa Shehata-Dieler, Leiterin der Abteilung Audiologie der HNO-Klinik.  (Foto Uniklinikum Würzburg).

    Nach dem zweistufigen Verfahren der HNO-Klinik wird jedes Baby, das den Test auf der Neugeborenenstation nicht bestanden hat, nochmals in einer schallgedämpften Umgebung in der Abteilung für Audiologie kontrolliert. Dort werden nicht nur Kinder untersucht, die im Uniklinikum geboren wurden, sondern bislang auch rund 2.000 extern Geborene.

    Rund 98,5 Prozent aller Neugeborenen wiesen bisher nach dem Durchlaufen des zweistufigen Tests unauffällige Antworten auf. Eine diagnostische Abklärung erfolgte bei den Kindern, die auch nach der zweiten Untersuchung auffällige Befunde aufwiesen. Bei 53 Neugeborenen der Uniklinik und bei 149 Säuglingen aus zuweisenden Einrichtungen lagen danach tatsächlich Hörstörungen vor. Bei der Mehrzahl der Säuglinge wurde die Diagnose innerhalb von sechs Monaten gestellt und die Behandlung frühzeitig eingeleitet. Dadurch konnten die negativen Auswirkungen durch eine zu spät erkannte Hörminderung minimiert werden, teilt das Klinikum mit. Diagnose und Behandlung könnten mehrere Monate dauern, weshalb ein zeitnaher Beginn zwingend notwendig sei.

    Die frühzeitige Diagnose und Behandlung einer Hörstörung bei Säuglingen und Kleinkindern ist ein entscheidender Faktor für die emotionale, soziale und kommunikative Entwicklung der Kinder. Die Erstdiagnose einer Hörstörung sollte in den ersten drei Lebensmonaten stattfinden, mit der Therapie sollte spätestens ab dem sechsten Lebensmonat begonnen werden.

    Noch bis vor einigen Jahren seien in Deutschland Hörstörungen durchschnittlich erst im Alter von 22 Monaten erkannt worden, heißt es in der Mitteilung des Klinikums. Die Versorgung mit einem Hörgerät sei dann im Durchschnitt erst mit 36 Monaten erfolgt. Die Vorteile der BERA-Methode gegenüber anderen Verfahren liegen in der geringeren Fehlerquote. Außerdem lassen sich mit ihr auch Hörstörungen erkennen, die mit anderen Verfahren, zum Beispiel dem Registrieren otoakustischer Emissionen, nicht identifizierbar sind.

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    Vom Labortisch ans Krankenbett

    Doktoranden organisieren international besetztes Symposium

    Im vergangenen November haben Doktoranden der International Graduate School der Universität ein erstes Symposium organisiert. Wegen des großen Erfolgs folgt nun die zweite Ausgabe. Neben den Doktoranden der Klasse Biomedizin haben sich in diesem Jahr auch Doktoranden des Md/PhD-Programms an der Organisation beteiligt.

    Fünf international hochrangige Wissenschaftler werden im Rahmen dieses Symposiums, das den Titel „From Bench to Bedside - Molecular Approaches for Novel Therapies“ trägt, über topaktuelle biomedizinische Forschung berichten:

    Richard Marais (London), Axel Ulrich (München/Singapur), Alexander von Gabain (Wien), James Allison (New York) und Denisa Wagner (Boston) stellen in ihren Vorträgen neueste Entwicklungen in Vaskulärer Biologie und Krebstherapie, Immunologie und Infektionsbiologie vor. Darüber hinaus soll das Symposium Studenten, Doktoranden und Postdocs die Möglichkeit geben, mit den Wissenschaftlern zu diskutieren und neue Ideen zu sammeln.

    Das Symposium findet statt am Montag, 23.Oktober, im Großen Hörsaal des Instituts für Pharmakologie/Toxikologie und im Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, Versbacher Straße 9.

    Zur Teilnahme eingeladen sind vor allem Studierende, Doktoranden und Postdocs. Die Teilnahme ist kostenlos; Anmeldung bis 19. Oktober bei amrei.strehl@virchow.uni-wuerzburg.de

    Weitere Informationen im Internet hier: www.student-symposium.uni-wuerzburg.de

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    Professor Manfred Christl wird 65

    Bereits 32 Jahre an der Würzburger Universität

    Seit 1974 ist Manfred Christl am Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg tätig. Geboren 1941 im Sudetenland, heute Tschechische Republik, wuchs er nach der Vertreibung 1946 in Oberbayern auf. Am 20. Oktober feiert er seinen 65. Geburtstag.

    Foto von Manfred ChristlManfred Christl studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Chemie und promovierte dort in Organischer Chemie. Als Postdoktorand forschte er 16 Monate am California Institute of Technology in Pasadena und begann 1971, wieder zurück an der Ludwig-Maximilians-Universität München, eigene wissenschaftliche Arbeiten.

    Manfred Christl (Foto privat)

    Als wissenschaftlicher Assistent und Habilitand ließ er sich 1974 an die Universität Würzburg versetzen, wo er sich 1977 in der Fakultät für Chemie und Pharmazie habilitierte. Ein Jahr später erfolgte die Ernennung zum wissenschaftlichen Rat und Professor, 1981 wurde er C2-Professor und 1997 C3-Professor. Die letzte Beförderung führte zur Ablehnung eines Rufes auf eine C4-Professur an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Gastprofessuren nahm Prof. Christl an der Universität Innsbruck im Wintersemester 1987/88 und an der University of Adelaide, Australien, im April 1992 wahr.

    Seit 1999 ist er Studiendekan für das Fach Chemie. Neben seinen Aufgaben in Forschung und  Lehre beteiligt er sich im Rahmen des Sokrates-Programms der Europäischen Union an der Organisation des Studentenaustausches mit Universitäten in Schottland und Frankreich. An der Universität von Lyon wurde zudem ein integrierter Studiengang entwickelt, in dem die Studierenden drei oder vier Semester an der Partnerinstitution absolvieren und im Erfolgsfalle die Diplome beider Hochschulen erwerben. Bisher haben sich auf diese Weise 13 deutsche und französische Studierende für den europäischen Arbeitsmarkt fit gemacht.

    Wissenschaftlich beschäftigt sich Professor Christl mit Fragen der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Organischen Chemie. Dabei geht es um die Nutzung energiereicher Moleküle für Synthesen neuer Verbindungen und um die Aufklärung von Reaktionsabläufen. Im Rahmen von Projekten erstellten in der Forschungsgruppe von Professor Christl zahlreiche Studierende ihre Diplomarbeit, ihre schriftliche Hausarbeit als Voraussetzung für das Staatsexamen für Lehramtskandidaten und ihre Dissertation.

    Mit Abschluss des laufenden Wintersemesters geht Professor Christl in den Ruhestand. Er wird aber seine Kollegen noch eine Zeit lang in der Lehre unterstützen.

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    Feier zu Ehren von Wolfgang Freericks

    Theodor Berchem hält die Laudatio

    Zur Emeritierung von Professor Wolfgang Freericks findet am Freitag, 20. Oktober, ab 16.00 Uhr eine Festveranstaltung im Toscanasaal der Residenz statt.

    Foto von Wolfgang Freericks

    Freericks war von 1995 bis 2003 Vizepräsident der Universität. Den Lehrstuhl für BWL und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre hatte er 30 Jahre lang inne, von 1976 bis Ende des Sommersemesters 2006.

    Wolfgang Freericks. (Archivfoto 2005: Robert Emmerich)

    Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät nimmt die Emeritierung zum Anlass, den Professor mit einer festlichen Veranstaltung zu ehren. Nach der Begrüßung durch Unipräsident Axel Haase und Dekan Hans Fehr spricht Theodor Berchem die Laudatio. Berchem war von 1975 bis 2003 Präsident der Uni Würzburg und damit ein langjähriger Weggefährte von Freericks.

    Anschließend hält der Geehrte seine Abschiedsvorlesung. Darin befasst er sich mit einem Thema aus seinem Fachgebiet: „Auswirkungen der Bilanzrechtsentwicklungen auf das Maßgeblichkeitsprinzip“. Die Universität hat Wolfgang Freericks bereits 2005 mit ihrer Verdienstmedaille „Bene Merenti“ in Gold ausgezeichnet.

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    Hautkrebs-Preis für Forscherehepaar

    Margarete und Michael Schön vom Rudolf-Virchow-Zentrum ausgezeichnet

    Professor Michael P. Schön, Arbeitsgruppenleiter am Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg, und Privatdozentin Margarete Schön haben Ende September in Bochum den Preis der Deutschen Hautkrebs-Stiftung erhalten. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten in der klinischen und experimentellen Krebsforschung verliehen.

    Michael P. Schön, seit 2003 Leiter der Arbeitsgruppe Entzündungs- und Tumorbiologie am Rudolf-Virchow-Zentrum, und Margarete Schön arbeiten bereits seit 20 Jahren zusammen. Besonders erfolgreich waren sie mit ihren Bemühungen um ein grundlegendes Verständnis des molekularen Wirkmechanismus einer noch relativ neuen Substanz zur Behandlung von Hautkrebs.

    Neben seiner Tätigkeit als Oberarzt an der Hautklinik erforscht Schön entzündliche Erkrankungen wie die Schuppenflechte und sucht nach neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Hauttumoren. Auf diesen Gebieten hat er sich nicht erst jetzt als international renommierter Wissenschaftler einen Namen gemacht. Bereits 2003 wurde er auf einen hochrangigen dermatologischen Lehrstuhl in den USA berufen, zog aber die Forschungsprofessur am Rudolf-Virchow-Zentrum vor.

    Kontakt: Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, Sonja Jülich (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit), T (0931) 201 48714, Mobil: (0174) 2118850, E-Mail: sonja.juelich@virchow.uni-wuerzburg.de

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    Preis für neue Methoden bei Blasentumoren

    Foto von Peter ArdeltVertreter der Firma Bard haben im September den mit 5.000 Euro dotierten Innovations-Preis der Deutschen Gesellschaft für Urologie verliehen. Überreicht wurde die Auszeichnung im Zentrum für Operative Medizin (ZOM) der Universitätsklinik Würzburg. Preisträger war Peter Ardelt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Urologischen Klinik und Poliklinik.

    Peter Ardelt (Foto privat)

    Ardelt beschäftigt sich seit seinem Forschungsaufenthalt am renommierten The University of Texas M.D. Anderson Cancer Center, Houston, mit neuen Methoden in der Erkennung und Behandlung von Blasentumoren. Im Einklang mit einem der Schwerpunkte der Würzburger Universitätsklinik gilt sein besonderes Interesse Verfahren, die es erlauben, Medikamente in ihrer Wirkung gezielt auf den Tumor zu beschränken. Außerdem arbeitet er an der Entwicklung von hochspezifischen Tumor-Markern.

    Weitere Informationen: Ulrike Mellin, Assistentin des Vorstandes, T (0931) 201-55480, Fax (0931) 201-53544, mellin_u@klinikverwaltung.uni-wuerzburg.de

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    Juristen lesen Juristen

    Erste Bayerische Bibliotheksnacht wird in Würzburg eröffnet

    E.T.A Hofmann, Heinrich Heine, Franz Kafka: Sie alle waren nicht nur Dichter, sondern auch Juristen. Wer hören möchte, wie zeitgenössische Juristen aus den Werken ihrer berühmten Berufskollegen vorlesen, sollte in Würzburg die erste Bayerische Bibliotheksnacht besuchen.

    Eröffnet wird die bayernweite Veranstaltung am Samstag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr in der Teilbibliothek Recht in der Alten Universität, Domerschulstraße 16, in Würzburg, und zwar vom Vorsitzenden des Bayerischen Bibliotheksverbandes, Professor Walter Eykmann. Es lesen dann Professoren und Assistenten der Juristischen Fakultät sowie Vertreter verschiedener juristischer Berufsfelder. Mit dabei sind zum Beispiel Uni-Kanzlerin Heidi Mikoteit-Olsen und Professor Eric Hilgendorf, Vorsitzender der Würzburger Juristen Alumni, die als Mitveranstalter auftreten.

    Veranstalter der ersten Bayerischen Bibliotheksnacht ist der Bayerische Bibliotheksverband in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek/Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen und dem Sankt Michaelsbund. Das Ereignis wurde auf das Wochenende vor dem jährlichen „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober gelegt. In über 450 Veranstaltungen bieten die Bibliotheken an diesem Abend ein abwechslungsreiches Programm, von Autorenlesungen und Bibliotheksquiz über Erotisches, Grusel- und Krimiabende, Kulinarisches, nächtliche Ausleihe und Weinproben bis hin zu Zaubervorführungen. Damit soll ein breites Publikum angesprochen werden.

    Weitere Informationen zum Programm in Würzburg unter www.bibliothek.uni-wuerzburg.de, zur Bibliotheksnacht allgemein unter www.bibliotheksnacht-in-bayern.de.

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    Fort- und Weiterbildung

    Angebote im November

    Im Rahmen des universitären Fort- und Weiterbildungsprogramms (Internet: www.uni-wuerzburg.de/fuer/beschaeftigte/fortbildung/) werden im November nachstehende Veranstaltungen angeboten.

    Falls keine andere Kontaktadresse aufgeführt ist, können verbindliche Anmeldungen (bitte immer mit genauer Bedienstetenadresse und Telefonnummer) unter Berücksichtigung der jeweiligen Termine (Anmeldeschluss!) per E-Mail abgegeben werden bei:

    Aufbau, Gliederung und Organisation der Universität

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowohl in der Verwaltung als auch im wissenschaftlichen Bereich. Nähere Informatio­nen im Internet. Termin: Mittwoch, 8. November, 09.00 bis 12.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, PC-Schulungsraum 35. Anmeldung bis 27. Oktober.

    Suchtmittelgebrauch – Für mich kein Problem?!

    Zielgruppe: Auszubildende der Universität und des Klinikums. Nähere Informatio­nen im Internet. Termin: Mittwoch, 22. November, 08.30 bis 16.30 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 – 11, Schulungsraum 411. Anmeldung bis 15. November, T 31-2020, E-Mail: suchtberatung@uni-wuerzburg.de

    Laborstammtisch

    Thema: Einsatz neuer Laboranalyte bei Ischämien. Zielgruppe: Laborpersonal sowie alle Interessierte. Termin: Donnerstag, 30. November, 19.00 Uhr. Ort: Nebenzimmer der Gaststätte Luisengarten

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    Kammermusik zum Semesterbeginn

    Zur Eröffnung des Wintersemesters veranstaltet das Institut für Musikwissenschaft ein Konzert, bei dem Werke aus dem 18. Jahrhundert für Traversflöte, Barockcello und Cembalo auf dem Programm stehen. Am Mittwoch, 25. Oktober, spielen um 19.30 Uhr Verena Fischer, Klaus-Dieter Brandt und Léon Berben im Toscanasaal der Residenz Kompositionen von Johann Joachim Quantz, Johann Sebastian Bach und Giovanni Battista Costanzi. Zu dem Konzert sind alle Musikfreunde eingeladen, besonders auch die neuen Studentinnen und Studenten der Universität. Der Eintritt ist frei; um eine Unterstützung wird gebeten.

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    Erfolg auf der Straße

    Würzburger Radfahrer präsentieren sich in sehr guter Form

    Bei den Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften der Straßenradfahrer haben die Mitglieder des Würzburger Teams überraschend gut abgeschnitten. Ein Sturz bei Tempo 60 zerstörte allerdings die Hoffnungen auf einen Platz auf dem Siegertreppchen.

    173 männliche und 25 weibliche Athleten hatten sich in diesem Jahr für die Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften der Straßenradfahrer angemeldet – ein neuer Rekord. Austragungsort war Münster, wo parallel zum Wettbewerb der Studierenden der „Münsterland Giro“ – ein Radrennen für Profis ausgetragen wurde. In einem Einzelzeitfahren über 29 Kilometer und einem Straßenrennen über 90 Kilometer mussten die Studierenden beweisen, dass sie nicht nur „Köpfchen“, sondern auch jede Menge Leistung in den Beinen haben.

    Mit drei Mitgliedern war die Wettkampfgemeinschaft der Würzburger Hochschulen nach Münster gereist: Constantin Weiler – ehemaliger U-19-Nationalmannschaftsfahrer und jetzt Student für das Gymnasiallehramt mit den Fächern Mathematik und Physik; Zahnmedizinstudent Christian Leonhardt und Jurastudentin Katharina Reithmeier.

    Foto von den Radfahrern am Start

    25 Höhenmeter auf 29 Kilometer – das klingt nach einer einfachen Übung. Dass die Fahrer beim Rennen gegen die Uhr dennoch zu leiden hatten, dafür sorgten heftige Herbstwinde über dem Münsterland. Konzentration war erforderlich, um nicht von einer überraschenden Böe in den Straßengraben gedrückt zu werden.

    Konzentration am Start: Christian Leonhardt und Constantin Weiler. (Foto privat)

    Das Team aus Würzburg kam mit den widrigen Umständen allerdings gut zurecht: Constantin Weiler erreichte mit einer Gesamtzeit von 35 Minuten und 46 Sekunden den 16. Platz. Christian Leonhardt konnte sich mit seinem 24. Rang ebenfalls im Spitzenbereich der 173 Starter platzieren. Katharina Reithmeier behauptete sich tapfer in der Phalanx der Bundesligafahrerinnen, in deren Startgruppe sie aufgestellt wurde, und belegte bei ihrer Zeitfahrpremiere einen sensationellen 14. Platz.

    Ähnlich gut schnitt Reithmeier im Straßenrennen der Frauen über 90 Kilometer ab. Sie erreichte in einem couragierten Rennen den 15. Platz und sicherte sich so den 13. Rang der Gesamtwertung. Die Studentin hat den Radsport erst im Frühjahr dieses Jahres für sich entdeckt. Umso höher ist ihre Leistung in diesem Zusammenhang einzuschätzen. Ihre mutige Teilnahme an einem nationalen Spitzenvergleichswettkampf wurde belohnt und hat für weitere Neueinsteiger, egal welcher sportlichen Richtung, nachahmenswerten Vorbildcharakter – findet jedenfalls Teambetreuer Martin Wördehoff vom Sportzentrum der Uni Würzburg.

    Verhängnisvoller Blick über die Schulter

    Ein wenig vom Pech verfolgt waren die Würzburger Männer während ihres Straßenrennens. Christian Leonhardts wiederholte Versuche, eine leistungsfähige Ausreißergruppe zu organisieren, wurden nicht belohnt, weshalb er sich immer wieder ins Hauptfeld zurückfallen lassen musste.

    Constantin Weiler sah lange Zeit glücklicher aus. Er hatte sich im richtigen Moment mit einer starken Gruppe vom Hauptfeld absetzen können und befand sich auf Podiumskurs. Erst kurz vor Schluss, bei Kilometer 80, kam das tragische Ende aller Hoffnungen: Weiler blickte sich auf einem Flachstück um, in diesem Moment bog die dahinjagende Gruppe in eine Kurve ein. „Die Geschwindigkeit der Gruppe betrug dort gute 60 Stundenkilometer“, berichtete Rennkommissär Joachim Wechner, der mit seinem Fahrzeug hinter den Ausreißern her fuhr. Weiler stürzte mit voller Geschwindigkeit in den Straßengraben, blieb zwar bis auf ein paar Schrammen unverletzt, musste aber seine Hoffnungen an dieser Stelle begraben. Aufgrund der guten Platzierung im Einzelzeitfahren wurde er am Ende 46. der Gesamtwertung. Leonhardt belegte im Straßenrennen noch einen erfreulichen 32. Rang und wurde Gesamt-26ter.

    Mehr Infos unter www.dhm-radsport.de und www.mikatiming.de

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    Die Weihnachtsgeschichte vertont

    Studentenchor startet neues Projekt                                                                                      

    Der Ökumenische Hochschulchor ist einer der größten studentischen Chöre Würzburgs. Er sucht für seine nächsten Projekte versierte Mitsänger und Mitsängerinnen, die über Chorerfahrung verfügen.

    Der Chor wird am Samstag und Sonntag, 9./10. Dezember, die wohl schönste Vertonung der Weihnachtsgeschichte, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, in ihrem originalen Klanggewand zur Aufführung bringen – mit einem Barockorchester auf historischen Instrumenten. Des weiteren stehen zum Semesterabschluss im Februar Mendelssohns „Lobgesang“ und das berühmte „Te Deum“ von Anton Bruckner auf dem Programm.

    Der Ökumenische Hochschulchor hat in den vergangenen Semestern unter anderem Haydns „Schöpfung“, Bachs „Matthäus-Passion“, das „Verdi-Requiem“ und die „Marienvesper“ von Monteverdi aufgeführt. Seine Mitglieder freuen sich auf neue Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen.

    Die Proben finden während des Semesters immer dienstags um 19.30 Uhr im Saal der Katholischen Hochschulgemeinde, KHG, in der Hofstallstraße 4 statt. Die erste Probe in diesem Wintersemester ist am Dienstag, 17. Oktober. Weitere Informationen im Internet unter www.hochschulchor.de oder bei Matthias Beckert, T (0931) 78 45 872.

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    Info-Messe für die Erstsemester

    Wertvolle Informationen und günstige Bücher gibt es für alle Erstsemester der Uni bei einer Info-Messe. Sie findet am Montag, 23. Oktober, von 17.00 bis 20.00 Uhr im Mensasaal am Hubland statt. Auf der Messe stellen sich studentische Organisationen und Gruppierungen vor. Dazu gibt es einen Bücherflohmarkt. Um 18.00 Uhr werden Unipräsident Axel Haase, Unikanzlerin Heidi Mikoteit-Olsen, die Studierendenvertretung sowie ein Repräsentant der Stadt alle Neulinge offiziell begrüßen.

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    Ein scharfes Magazin

    Sprecherrat gibt neue Zeitung für Studierende heraus

     

    Sie heißt gewürzt!, und das Logo ziert eine deftige Paprikaschote. Ob der Inhalt ähnlich scharf sein wird, können die Leser Ende Oktober entscheiden. Dann erscheint die „erste Würzburger Studentenzeitung“ – produziert von Studenten für Studenten.

    Verantwortlich für das Magazin, das sich nach Aussagen der Redaktion „mit neuen Ideen und konstruktiver Kritik rund um den Unibetrieb“ an alle Würzburger Studierenden richtet, ist die Studierendenvertretung der Universität in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten „AK Presse“. Die Junge Presse Würzburg unterstützt das Projekt; deren Vorsitzende Jessica Urban hat die Chefredaktion übernommen.

    Mit einer Startauflage von 5.000 Exemplaren wird gewürzt! erstmals auf der Erstsemestermesse am Hubland am Montag, 23. Oktober, verteilt. Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem das Ende der Unizeitung JULIUS, Manfred – das Herzstück der Mensa, ein Kommentar des Sprecherrates zur Studienbeitragssatzung, „Ist Hochschulpolitik wirklich langweilig?“ – ein paar Fragen an Unipräsident Axel Haase und natürlich die aktuellen Terminhinweise. Die zweite Ausgabe ist für Anfang Dezember geplant.

    gewürzt! sucht noch Studenten, die gerne schreiben oder fotografieren. Journalistische Erfahrungen sind dazu keine Voraussetzung. Kontakt: ak-unizeitung@gmx.de

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    Tagungsworkshop eine Woche später

    Für Veranstaltungsplaner der Universität sowie für Alle, die mit der Organisation von Symposien, Kongressen und anderen Veranstaltungen betraut sind, findet im Maritim-Hotel ein kostenloser Workshop statt (siehe Bericht in UNI-INTERN vom 26. September). Der ursprünglich für Donnerstag, 19. Oktober, geplante Workshop wird nun verschoben auf Donnerstag, 26. Oktober. Weitere Informationen und Anmeldung bei Petra Wolf, Fax (0931) 3053-900, T (0931) 3053-839,  E-Mail: pwolf.wur@maritim.de

    www.uni-wuerzburg.de/fuer/presse/uni-intern0/archiv/uni-intern01/#c23031

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    Personalia

    Jasmin ARNOLD, Bibliothekssekretärin z. A., Universitätsbibliothek, wird mit Wirkung vom 01.11.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zur Bibliothekssekretärin ernannt.

    Prof. Dr. Jörg HACKER, Institut für Molekulare Infektionsbiologie, wurde zum Mitglied des Hochschulrates der Philipps-Universität Marburg bestellt.

    Dr. Viola HÄMMER, Bibliotheksreferendarin, Bayerische Staatsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 29.09.2006 zur Bibliotheksrätin zur Anstellung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe ernannt.

    Prof. Dr. Sieglinde HARTMANN, Institut für Ältere Deutsche Philologie, hat die Bundesrepublik Deutschland im September beim „Ersten Internationalen Epenfestival in Bischkek“ vertreten. Mit ihrem Vortrag „A Medieval Epic about Heroic and Death: The German Nibelungenlied and its Insular Myths“ stellte sie das berühmte Epos und seine Stoffgeschichte vor. Gastgeber der Veranstaltung war das kirgisische Ministerium für Kultur.

    Dr. Bert HECHT, Assistant Professor, Universität Basel, wurde mit Wirkung vom 01.10.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Experimentelle Physik an der Universität Würzburg ernannt.

    Prof. Dr. Michael Andreas KLEIN, Lehrstuhl für Virologie, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 22.09.2006 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen.

    PD Dr. Reinhold FINK, Wissenschaftlicher Angestellter, Institut für Organische Chemie, wird vom 01.10.2006 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2007, übergangsweise auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. W 3 für Physikalische Chemie II beschäftigt.

    PD Dr. Manfred LUTZ, Akademischer Oberrat, Universität Erlangen-Nürnberg, ist vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 26.09.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Immunregulation an der Universität Würzburg ernannt worden.

    Dr. Andrei PIMENOV, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Universität Augsburg, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 01.10.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Experimentelle Physik an der Universität Würzburg ernannt.

    Apl. Prof. Dr. Wilhelm PÖTTERS, Leitender Akademischer Direktor, derzeit bis 30.09.2006 beurlaubt zur Vertretung des Lehrstuhls für romanische Philologie I, tritt mit Ablauf des Monats September 2006 in den Ruhestand.

    Dr. Werner POROD, Investigador, Consejo Superior de Investgaciones Científicas in Valencia, ist mit Wirkung vom 01.10.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum Universitätsprofessor der BesGr. W 2 für Theoretische Physik an der Universität Würzburg ernannt worden.

    PD Dr. Thomas RÜDIGER, Oberassistent, Lehrstuhl für Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, wird vom 01.10.2006 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2007, übergangsweise auf der Planstelle eines
    Universitätsprofessors der BesGr. W 2 für Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie beschäftigt.

    Prof. Dr. Walter SEBALD, TheodorBoveriInstitut für Biowissenschaften, ist mit Ablauf des Monats September 2006 in den Ruhestand getreten.

    Prof. Dr. Ana Maria WAAGA-GASSER, Chirurgischen Klinik und Poliklinik, wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit Wirkung vom 05.11.2006 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von einem Jahr zur Universitätsprofessorin der BesGr. W 2 für Molekulare Onkoimmunologie ernannt.

    Dienstjubiläen

    25 Jahre

    Jutta DÖHLER-JÄGER, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, am 12. Oktober
    Daniele HERBST, Kinderklinik und Poliklinik, am 19. Oktober

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