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    Ausgabe 39 - 12. Dezember 2006


    Ausgabe 39 vom 12. Dezember 2006


    Von Nobelpreisträgern und geröntgten Meisen

    Amüsanter Festakt im Cinemaxx-Kino

    Die Universität eröffnet eine Ausstellung über die 13 Würzburger Nobelpreisträger und lädt zu einem Festakt ein. Das hört sich erst einmal nach nichts Besonderem an. Grußworte, Festrede, eine Ehrung - das Übliche eben. Es kam aber ganz anders am Freitag abend.

    Ungewohnt dürfte für die meisten der rund 400 Gäste schon das Ambiente gewesen sein. Nicht im Toscanasaal, nicht in der Neubaukirche strömten sie zusammen, sondern im Cinemaxx-Kino. Das in dunklem Rot gehaltene Foyer mit der geschwungenen Bartheke war, nach einem Brand im Frühjahr, erst vor einigen Tagen wieder eröffnet worden und präsentierte sich so bar jedweder Schäbigkeit.

    Ohne echte Nobelpreisträger wäre der Festakt zu dieser Ausstellung natürlich nur halb so spannend gewesen. Gekommen war Hartmut Michel, Direktor des Max-Planck-Instituts für Biophysik in Frankfurt am Main. Klaus von Klitzing wäre sicher auch gerne persönlich da gewesen, doch er hielt sich wegen eines Kongresses in Hawaii auf. Mit dabei war er trotzdem, zugeschaltet per Telefon.

    Nobelpreisträger Hartmut Michel bedient einen Autogrammjäger. Foto: Robert Emmerich

    Lehrstuhlinhaber züchten zu viel Nachwuchs

    In einer von Unipräsident Axel Haase und Oberbürgermeisterin Pia Beckmann moderierten Gesprächsrunde lernte das Publikum die beiden Würzburger Nobelpreisträger kennen. Michel bekannte, ein exzessiver Leser von Fachliteratur und ein „fanatischer Kleingärtner“ zu sein. Erst vor wenigen Tagen habe er wieder Apfelbäume gepflanzt. Der Biochemiker bekam den Nobelpreis 1988 für die Entdeckung des Photosynthese-Reaktionszentrums bei Purpurbakterien. Wofür diese Erkenntnis im Alltag gut sei, wollte Beckmann wissen. Die Antwort: „Zu nichts!“

    Eine ausführlichere Erklärung hatte Michel dann dafür parat, warum die meisten Nobelpreise an Wissenschaftler in den USA vergeben werden: Dort gewähre man jungen Forschern früher die Unabhängigkeit. Die Lehrstuhlinhaber in Deutschland würden zu viel potenziellen Nachwuchs züchten, der dann ins Ausland gedrängt werde, wenn er unabhängig forschen wolle. Dadurch gebe es in Amerika mehr „spontane Entdeckungen“, während Forschungsprojekte in Deutschland stärker durchgeplant und langfristig angelegt seien.

    Maßkrug und Mozartfest

    Müsste ein Morgenmuffel mit Klaus von Klitzing am Frühstückstisch sitzen, wäre Streit wohl unvermeidbar. Der per Telefon plaudernde Physik-Nobelpreisträger war putzmunter, obwohl es in Hawaii noch sehr früh am Morgen war. Überschwänglich erklärte er die Arbeiten, für die er den Preis bekommen hatte, sprach über den Kongress, seine Zeit in Würzburg und beklagte sich, dass es so schwer sei, Karten für das Mozartfest zu bekommen.

    Seine Frohnatur offenbarte sich auch in den Bildern, die während des Telefonats auf die Kinoleinwand geworfen wurden. Auf einem hebt Klitzing einen halb geleerten Biermaßkrug und lacht. Ein anderes Foto zeigte ihn bei der Feier seines Nobelpreises, den er 1985 für die Entdeckung des Quanten-Hall-Effektes bekam: Klitzing sitzt grinsend auf einer Art Sänfte, nämlich einem altgedienten Polstersessel, im Labor neben einen Helium-Tank platziert.

    Frohnatur: Nobelpreisträger Klaus von Klitzing

    Vom Röntgen eines Vogels

    Dann trat der Würzburger Physik-Professor Christian Spielmann auf, unterstützt von den Asssistenten Roland Wenisch und Peter Freibott. Mit Experimenten erklärte er den Gästen, für welche Arbeiten einige der 13 Würzburger Nobelpreisträger ausgezeichnet wurden und warum diese Arbeiten als besonders bedeutsam einzustufen sind.

    Spielmann machte seinem Namen alle Ehre – er zeigte Entertainer-Qualitäten. Unter anderem ließ er auf der Bühne eine ausgestopfte Meise röntgen („die kommt aus der Biologie“). „Wenn Sie schon mal einen Vogel von innen gesehen haben, und sei es nur in Form eines Hähnchens, dann merken sie gleich, dass hier was nicht stimmt“. Das Röntgenbild zeigte keine Knochen, sondern ein Drahtgerüst, das den präparierten Vogel stabilisierte.

    Gedanken der Gäste gelesen

    Wie viel Wissenschaft verträgt der Mensch? Mit diesem Titel wurde der Vortrag von Thomas Fraps angekündigt, Wissenschaftsjournalist und Moderator des Magazins „Faszination Wissen“ im Bayerischen Fernsehen. Weil der Festakt das Sitzfleisch des Publikums inzwischen schon strapaziert hatte, seufzte ein Pressevertreter, dass er zumindest für heute eigentlich gar keine Wissenschaft mehr vertrage.

    Sein Wunsch wurde erfüllt! Fraps hatte nämlich gar nicht vor, über sein Thema zu reden. Der Vortrag begann noch scheinbar seriös, machte das Publikum aber schnell stutzig. Sollte wirklich die Studie stimmen, der zufolge 26 Prozent der Europäer der Meinung sind, die Sonne drehe sich um die Erde? Als dann erst das Mikrofon und schließlich der Laptop ausfielen, zeigte Fraps sein wahres Wesen: Fortan unterhielt er als Witzemacher und Zauberkünstler.

    Zauberkünstler Thomas Fraps

    Ein Höhepunkt der Show war sicher das Gedankenlese-Experiment, zu dem Fraps Manfred Ländner auf die Bühne holte. Der Bürgermeister der Gemeinde Kürnach musste sich, sehr zum Amüsement des Publikums, eine Friseur-Trockenhaube überstülpen lassen und zwei Drähte an die Stirn halten. Zwar brachte der angeschlossene Computer zunächst die Warnmeldung „No brain detected“, aber dann klappte des Experiment doch noch und Fraps verkündete das Wort, an das Ländner die ganze Zeit gedacht hatte.

    Ehrung und Gewinnerpokal

    Eine Ehrung schloss das Programm im großen Kinosaal ab: Jost Lemmerich (77) bekam von Unipräsident Axel Haase eine Goldmedaille überreicht, die zur 600-Jahr-Feier der Universität im Jahr 2002 aufgelegt worden war (siehe folgenden Bericht). Außerdem bekam die Universität bei der Feier auch einen Gewinnerpokal für ihr Konzept „Wissenschaftsmeile Röntgenring“ überreicht (Artikel folgt weiter hinten). Organisiert wurde der Festakt, der mit einem Empfang im Kinofoyer endete, von Armin Stock, dem wissenschaftlichen Referenten des Unipräsidenten.


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    Goldmedaille für großes Engagement

    Universität ehrte Ausstellungsmacher Jost Lemmerich

    Die Vermittlung von Wissenschaft ist seine Spezialität, und auf sein Konto geht auch die jüngste Ausstellung der Uni Würzburg, die sich mit deren 13 Nobelpreisträgern befasst. Jost Lemmerich (77) bekam für sein Engagement nun von Unipräsident Axel Haase eine Dankesurkunde und eine Goldmedaille verliehen, die zur 600-Jahr-Feier der Universität 2002 geschaffen wurde.

    Jost Lemmerich (links) bekam von Unipräsident Axel Haase (rechts) und dessen wissenschaftlichem Referenten Armin Stock eine Dankesurkunde und eine Goldmedaille überreicht. Foto: Robert Emmerich 

    Lemmerich hat sich in der Fachwelt vor allem durch die Konzeption und Realisierungen von Ausstellungen über Wissenschaftsthemen Ansehen erworben. Schon 1995 zeichnete er verantwortlich für die große Würzburger Ausstellung zum 100. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen. Dafür verlieh ihm die Universität seinerzeit die Ehrenbürgerwürde. Die am Freitag eröffnete Nobelpreisträger-Ausstellung ist bis 6. Januar täglich ab 12.30 Uhr im oberen Foyer des Cinemaxx-Kinos zu sehen.

    Jost Lemmerich, 1929 in Berlin geboren, lernte zuerst den Beruf des Chemielaboranten und studierte dann von 1956 bis 1962 Physik an der Technischen Universität Berlin. Später arbeitete er in der Industrie sowie am Deutschen und, bis 1991, am Europäischen Patentamt in Berlin.

    Der Diplom-Physiker hat bereits zahlreiche Ehrungen erhalten, darunter die Karl-Scheel-Plakette der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin. Die Technische Universität seiner Heimatstadt verlieh ihm 1996 die Ehrendoktorwürde. Damit wurden seine Arbeiten über den Entstehungsprozess der naturwissenschaftlichen Forschung und über die Sichtbarmachung deren gesellschaftlicher Bedeutung gewürdigt.

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    Pokal für die Wissenschaftsmeile

    Seit gut einer Woche sind die historischen Institute der Uni am Röntgenring abends farbig beleuchtet, seit Freitag ist im Cinemaxx-Kino eine Ausstellung über die 13 Würzburger Nobelpreisträger zu sehen. Beide Aktivitäten sind Teil des Konzepts „Wissenschaftsmeile Röntgenring“, mit dem sich die Uni am Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ beteiligt hatte. Mit dieser Kampagne präsentiert sich die Bundesrepublik 2006 als Land der Denker und Erfinder. Der Würzburger Vorschlag wurde mit weiteren 364 Ideen aus über 1.200 Bewerbungen ausgewählt: An jedem Tag des Jahres stand bzw. steht nun ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ im Blickpunkt. Würzburg war am 8. Dezember an der Reihe und bekam an diesem Tag einen Gewinnerpokal überreicht (Foto). Partner der Universität in Sachen Wissenschaftsmeile sind die Fachhochschule und die Würzburg AG. Bei letzterer handelt es sich um eine Initiative, die die Bekanntheit der Stadt im In- und Ausland erhöhen will.

    Bei der Übergabe des Gewinnerpokals (von rechts): Claus Schreiner, Mitglied im Vorstand der Würzburg AG, und Thomas Pemsel, Direktor bei der Deutschen Bank. Pemsel überreichte den Pokal, weil die Deutsche Bank ein Hauptsponsor der Initiative ist. Weiter im Bild: Unipräsident Axel Haase und sein wissenschaftlicher Referent Armin Stock sowie Manfred Kiesel, Vizepräsident der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Foto: Robert Emmerich

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    Gute Lehre in Theologie und Biologie

    Franz Dünzl und Klaus Kilbert bekamen Preise verliehen

    Zwei der vom Bayerischen Wissenschaftsministerium vergebenen „Preise für gute Lehre“ gehen an die Uni Würzburg: Franz Dünzl (Katholische Theologie) und Klaus Kilbert (Didaktik der Biologie) bekamen die Auszeichnung am 11. Dezember bei einer Feier an der TU München überreicht. Die Preise sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert.

    Professor Dr. Franz Dünzl hat an der Katholisch-Theologischen Fakultät seit 2001 den Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte, Patristik und Christliche Archäologie inne. Klare Strukturierung, angemessener Einsatz von Medien – unter anderem das gefällt den Studierenden an seinen Vorlesungen. In diesen stelle der gebürtige Regensburger immer wieder Verbindungen zur Gegenwart her und mache so die Bedeutung der Alten Kirchengeschichte für heute verständlich.

    Studiendekan Professor Bernhard Heininger kann das Votum der Theologie-Studierenden für Dünzl nur unterstützen: Dieser habe bei der jüngsten Lehr-Evaluation durchweg Spitzenplätze belegt. In den Augen der Studierenden halte er die beste Vorlesung an der Fakultät.

    Dr. Klaus Kilbert „holt seine Schützlinge am Anfang ihres Studiums ab, weist sie behutsam in die Problematik der Biologiedidaktik ein, hat dabei immer im Blick, dass auf die künftigen Lehrer eine Prüfung am Ende ihres Studiums und ein Referendariat im Schuldienst warten“. So lobt die Fachschaft der Biologen ihren Didaktik-Dozenten. Dessen Lehrveranstaltungen seien zudem sehr praxisorientiert und an den Interessen der Studierenden ausgerichtet.

    „Ich freue mich sehr über den Preis, weil damit auch die Fachdidaktik geehrt wird, gerade in einer Zeit, in der die Ausbildung von Lehrern immer wichtiger wird“, sagt Kilbert. Der 61-Jährige hat die Fachdidaktik Biologie an der Uni Würzburg mit aufgebaut und vertritt diese Teildisziplin hier seit 1978. Viel bedeutet ihm der Umgang mit jungen Leuten, vor allem aber gefällt ihm die Überprüfbarkeit seiner Lehre: Wenn die Studierenden aus den Schulpraktika zurückkommen, bekommt er von ihnen unmittelbar eine Rückmeldung, ob seine Bemühungen erfolgreich waren oder nicht.

    Nominiert wurden die beiden Preisträger auf Grund der positiven Bewertung ihrer Lehre durch die Studierenden. Deren Votum wurde von der jeweiligen Fakultät, dann vom Senat der Universität und schließlich vom Ministerium befürwortet. Wissenschaftsminister Thomas Goppel verlieh in München insgesamt 16 Preise für gute Lehre an Dozenten aus den bayerischen Universitäten.

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    Evaluation seiner Lehre brachte stets Spitzenplätze

    Professor Matthias Frosch erhielt Lehrpreis der Fakultät

    Die Medizinische Fakultät hat ihren Albert-Kölliker-Lehrpreis für das Sommersemester 2006 an Professor Matthias Frosch vergeben. Der Leiter des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie nahm die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am 2. Dezember bei der Examensfeier vor 400 Gästen in der Neubaukirche entgegen.

    Der Preisträger verstehe es, den Studierenden das komplizierte Gebiet der Mikrobiologie, also der Lehre von den Krankheitserregern, sowie der Hygiene verständlich und anschaulich zu vermitteln, so Studiendekan Professor Detlev Drenckhahn in seiner Laudatio. Durch sein Engagement und didaktisches Geschick wecke Frosch bei den angehenden Medizinern zudem ein besonderes Interesse für die Grundlagen der Infektionskrankheiten.

    Matthias Frosch (links) nimmt das Ehren-Stethoskop der Medizinischen Fakultät entgegen. Dieses wird zusammen mit dem Albert-Kölliker-Lehrpreis vergeben. Rechts Studiendekan Detlev Drenckhahn. Foto: Medizinische Fakultät

    In den Unterrichts-Bewertungen durch die Studierenden habe der Geehrte in den vergangenen Jahren stets Spitzenplätze erreicht. „Er zählt zu den am besten evaluierten Hochschullehrern der Fakultät“, lobte Drenckhahn.

    Darüber hinaus habe sich Frosch als ehemaliger Studiendekan mit großem Geschick für die Lehre eingesetzt. Auf seine Initiative geht zum Beispiel die Einrichtung einer Übungs-Ambulanz („Skills Lab“) zurück, in der die Studierenden an Modellen die Blutentnahme, Wundnaht-Techniken und weitere Untersuchungsverfahren lernen können. Auch bei der Umsetzung der neuen Approbationsordnung für Ärzte habe der Preisträger weit über den Rahmen des Organisatorischen hinaus darauf geachtet, dass studentische Belange besonders berücksichtigt wurden.

    Der Träger des Albert-Kölliker-Lehrpreises wird von einem mit Studierenden und Professoren paritätisch besetzten Auswahlgremium bestimmt. Der Preis wird seit 2002 vergeben. Er erinnert an Albert Kölliker, der 1849 als 32-Jähriger und im selben Jahr wie Rudolf Virchow nach Würzburg berufen und hier zum Professor für Anatomie und Physiologie ernannt wurde.

    An der Würzburger Universität blieb Kölliker über 50 Jahre lang. Genau wie Virchow wirkte er als „Studentenmagnet“ – und das nicht ohne Grund: Kölliker revolutionierte die Ausbildung, indem er Mikroskope in den Unterricht einführte, praktische Kurse hielt und die neuesten wissenschaftlichen Konzepte in die Lehre einfließen ließ. Damit trug er seinen Teil dazu bei, dass die Würzburger Medizinische Fakultät im 19. Jahrhundert boomte und sich zu einer der größten im damaligen Deutschen Reich entwickelte.

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    Licht lindert die Leiden von Krebspatienten

    Neuer Klinikdirektor setzt die Photodynamische Therapie ein

    Anfang der 90er-Jahre forschte Alexander Kübler in den USA. Dort lernte er eine neue Form der Krebsbehandlung kennen, mit der er sich seitdem sehr intensiv befasst hat. Jetzt setzt er sie auch an der Uni Würzburg ein – bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren im Bereich von Mund und Rachen.

    „Zurzeit verwenden wir die Therapie hauptsächlich als schmerzlindernde Methode in Fällen, bei denen ansonsten überhaupt nichts mehr zu machen ist außer Chemotherapie“, erklärt der Professor. Lebensqualität und Überlebenszeit der Patienten werden dadurch deutlich verbessert: Schlucken, sprechen und atmen fällt ihnen leichter, zudem leiden sie weniger stark an Schwellungen und Blutungen.

    Die Rede ist von der Photodynamischen Therapie (PDT): Die Patienten bekommen zunächst eine lichtempfindliche Substanz verabreicht. Dieser so genannte Photosensibilisator wird anschließend durch Licht aktiviert und bildet dann aggressive Sauerstoff-Moleküle, welche die Tumorzellen direkt abtöten oder zum Verschluss von Blutgefäßen führen – wodurch ebenfalls Tumorzellen abgetötet werden. Das gesunde Gewebe in der Umgebung wird weitestgehend geschont. Diese Methode ist bei der Behandlung von Hautkrebs weit verbreitet, bei Tumoren im Mund-Rachenraum wird sie dagegen noch selten eingesetzt.

    Das Licht kann oberflächlich auf den Tumor eingestrahlt werden. Es ist aber auch möglich, lichtleitende Glasfasern direkt ins Gewebe zu bringen und so den Tumor noch zielgenauer zu attackieren. Schließlich kommt die PDT auch im Verlauf von Operationen zum Einsatz – nämlich dann, wenn ein Tumor wegoperiert wurde und die im Wundbett zurückbleibenden Tumorzellen zerstört werden sollen. Diese Einsatzmöglichkeit erforschen Professor Kübler und seine Mitarbeiter derzeit besonders intensiv: Sie hoffen auf eine geringere Rückfallrate und damit auf bessere Heilungschancen für ihre Krebspatienten.

    Alexander Kübler (42) ist an der Uni Würzburg seit Mitte Oktober als Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie tätig. Er tritt die Nachfolge von Jürgen Reuther an, der in den Ruhestand gegangen ist.

    Mit der PDT hat sich der neue Professor wissenschaftlich eingehend befasst: Im Rahmen zahlreicher Studien hat er ihre Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten untersucht und weiter entwickelt. In Deutschland und Europa ist die Lichttherapie gegen fortgeschrittene Kopf-Halstumoren seit 2003 zugelassen. Kübler war an der klinischen Entwicklung, Einführung und Zulassung des ersten europäischen Photosensibilisators maßgeblich beteiligt.

    Ein weiteres Forschungsgebiet des Professors sind so genannte autologe Knochentransplantationen, bei denen die Patienten körpereigene Knochen transplantiert bekommen. Dieses Verfahren spielt in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eine wichtige Rolle; es dient dem Wiederaufbau von Knochendefekten nach Tumoroperationen, Unfällen oder dem Verlust von Zähnen.

    Kübler hat sich ausführlich damit beschäftigt, wie sich der Ort, an den die Knochen transplantiert werden sollen, bestmöglich auf den Eingriff vorbereiten lässt. Außerdem hat er mit seiner Arbeitsgruppe ein Verfahren zur Kältekonservierung von Knochenspenden entwickelt: Dadurch lassen sich die Knochentransplantate eines Patienten unbegrenzt lange zwischenlagern. Dieses Verfahren wird beim Kieferaufbau vor Zahnimplantationen bereits routinemäßig eingesetzt.

    Alexander Kübler wurde 1964 in Stuttgart geboren. Er studierte von 1984 bis 1992 parallel Human- und Zahnmedizin in Mainz. Von 1992 bis 1993 verbrachte er ein Jahr im Rahmen eines DFG-Forschungsstipendiums am Rosewell Park Cancer Institute in Buffalo, einem der führenden Krebsforschungsinstitute der USA. Dort beschäftigte er sich intensiv mit der PDT, der Entwicklung neuer Photosensibilisatoren und deren vorklinischer Erprobung.

    Nach Deutschland zurückgekehrt, begann er seine Ausbildung zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Universität Heidelberg. Dort habilitierte er sich 1999 und wechselte anschließend als Leitender Oberarzt an die Klinik und Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität zu Köln. Im Jahr 2001 erhielt er dort die Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“ und wurde im gleichen Jahr zum C3-Professor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ernannt. Kübler ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und hat mehrere Preise gewonnen.

    Kontakt: Prof. Dr. Alexander Kübler, T (0931) 201-72730, Fax (0931) 201-72700, E-Mail kuebler_a@klinik.uni-wuerzburg.de

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    "Die Nibelungen": ein cineastischer Meilenstein

    Institut für deutsche Philologie lädt zu Fritz Langs Klassiker ein

    Fritz Langs Stummfilmklassiker „Die Nibelungen“ zählt zu den Meisterwerken des frühen deutschen Films. In „Siegfried“ und „Kriemhilds Rache“ setzt er das berühmte mittelhochdeutschen Epos ins neue Medium um. Das Institut für deutsche Philologie lädt nun zur Vorführung des UFA-Streifens ein.

    Nicht erst in der politisch und ideologisch aufgeheizten Lage nach dem Ersten Weltkrieg, sondern schon ein Jahrhundert früher war die um 1200 in Passau entstandene Dichtung zum Nationalepos der Deutschen avanciert. Das filmische Meisterwerk, gedreht nach einem Drehbuch von Thea von Harbou, ist denn auch nicht frei von ideologischen, mit Blick auf die Folgezeit sogar bedenklichen Zügen. Gleichwohl ist der Film mit seinem um einige nordische Motive der Sage bereicherten Geschehen ein ästhetisch-cineastischer Meilenstein. Durch seine Handlung wird er - wie schon die mittelalterliche Vorlage - recht eigentlich zum Warnstück vor den Folgen von Hass, Rache und Inhumanität.

    Bevor das Würzburger Kino Lu-Li den ersten Teil des Werks 1924 uraufführte, war im „Würzburger Generalanzeiger“ zu lesen: "Zur Festvorstellung am Donnerstag sind alle Karten vergeben. Wir bitten um pünktliches Erscheinen. Nach Beginn der Ouvertüre bleiben die Saaltüren geschlossen". Die Mediävistische Abteilung des Instituts für deutsche Philologie öffnet ihre Tür und führt am Montag 18.12., ab 14.15 Uhr, im Hörsaal 1 des  Philosophiegebäudes, Am Hubland, Auszüge des Filmes vor.

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    Hochzeit der Schwergewichte

    Juristen-Alumni Würzburg und Heidelberg kooperieren

    Die Würzburger Juristen-Alumni, der Verband gegenwärtiger und ehemaliger Studierender der Juristischen Fakultät, haben eine Kooperationsvereinbarung mit der Alumni-Vereinigung der Juristischen Fakultät Heidelberg geschlossen. Es handelt sich um die erste Kooperation dieser Art in Deutschland. Vereinbart wurden gemeinsame Seminare und wissenschaftliche Exkursionen, wechselseitige Besuche und Unterstützung bei der Gewinnung von Mitgliedern und Sponsoren.

    Der Würzburger Juristen-Alumni e.V. ist mit fast 1.000 Mitgliedern der größte juristische Alumni-Verband einer Fakultät in Deutschland. Er fördert die Würzburger Jura-Studierenden und die Juristische Fakultät mit über 20.000 Euro pro Jahr.

    Die Heidelberger Fakultät kann zwar nicht mit so vielen Mitgliedern aufwarten. Dennoch ist der Vorsitzende des Würzburger Vereins, Professor Eric Hilgendorf, hoch zufrieden: “Die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg ist eine der angesehensten Juristischen Fakultäten des deutschen Sprachraums mit hervorragenden internationalen Kontakten. Mit ihr gewinnen wir eine hervorragende Partnerin.“

    Eine erste gemeinsame Veranstaltung ist schon geplant: Im Mai soll eine viertägige wissenschaftliche Exkursion „zu den Quellen des europäischen Rechts“ nach Bologna führen. Und auch ein Sponsor für die Aktion war schnell gefunden: Die angesehene Heidelberger Kanzlei Dr. Erben unterstützt die Fahrt mit einem ansehnlichen Betrag.

    Hilgendorf plant, noch weitere Alumni-Vereinigungen führender deutscher Jura-Fakultäten einzubeziehen: „Nur durch Vernetzung können wir ein Gegengewicht zu den Alumni-Organisationen der USA bilden, wo die Alumni-Idee viel tiefer verwurzelt ist als in Deutschland.“ Bis dahin sei es allerdings noch ein weiter Weg. Das Haupthindernis für die Alumni-Arbeit in Deutschland sieht Hilgendorf in der deutschen Tradition der Staatsgläubigkeit, die ein gesellschaftliches Engagement für bessere Studien- und Forschungsbedingungen enorm behindere.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, T (0931) 31-2304, E-Mail: hilgendorf@jura.uni-wuerzburg.de

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    Chinesischer Ethikexperte lehrt an der Universität

    DAAD Gastdozentur für die Würzburger Sinologie

    Prof. Yang Lihua von der Philosophischen Fakultät der Peking Universität ist ausgewiesener Experte für Fragen der chinesischen und der kulturvergleichenden Ethik Im Sommersemester kommt er als Gastdozent nach Würzburg.

    Dann wird er eine fächerübergreifende Vorlesung in englischer Sprache zum Thema „Humanism and Concepts of Man in Chinese Philosophy“ halten und Veranstaltungen zum modernen chinesischen Film sowie zur Philosophie der Song-Dynastie in chinesischer Sprache anbieten.

    Bereits fünf Gastprofessoren haben im Rahmen des Gastdozentenprogramms des European Centre for Chinese Studies (ECCS) an der Universität Würzburg gelehrt und geforscht. Zwei davon - 2004 und 2005 - wurden vom DAAD gefördert. Dass nun erneut und zum dritten Mal eine DAAD Gastdozentur eingeworben werden konnte, spricht für die Qualität des Programms.

    Die Veranstaltungen der Gastdozenturen sind integraler Bestandteil des Studiengangs „Modern China“ B.A. und tragen wesentlich zur Internationalisierung des Studiums und zu einem vertieften Verständnis der Studierenden für chinesische akademische Positionen und Traditionen bei. Ehemalige Gastdozenten haben zudem in der Vergangenheit geholfen, bei Forschungsvorhaben und im Rahmen von Abschlussarbeiten entscheidende Kontakte in China zu knüpfen.

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    Winckelmann-Feier in der Neubaukirche

    Erinnerung an den Begründer der modernen Kunstgeschichte und Archäologie

    Wie an vielen Instituten für Klassische Archäologie in Deutschland ist es auch in Würzburg Tradition, alljährlich Anfang Dezember des Geburtstages von Johann Joachim Winckelmann zu gedenken.

    Winckelmann (1717 - 1768), Verfasser der berühmten „Geschichte der Kunst des Altertums“, gilt als Begründer einer wissenschaftlich betriebenen Archäologie und Kunstwissenschaft. Die Feier zu seinen Ehren beginnt am Dienstag, 12. Dezember, um 18.15 Uhr in der Neubaukirche und wird vom Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg ausgerichtet.

    Die beiden Abteilungen des Universitätsmuseums sind durch ihre jeweiligen Leiter mit dem Lehrstuhl für Klassische Archäologie und dem Institut für Kunstgeschichte verbunden. So werden bei der Winckelmann-Feier der Kunsthistoriker Prof. Dr. Stefan Kummer und der Archäologe Prof. Dr. Ulrich Sinn die Neuerwerbungen und Aktivitäten des Museums vorstellen. Den Festvortrag über „Rembrandt und die Antike. Überlegungen zur ‚Nachtwache’“ hält anschließend Prof. Dr. Jürgen Müller (Dresden/Rom).

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    Marathontraining am Sportzentrum

    Beim Würzburger Marathon 2007 gibt es erstmals eine eigene Wertung für Studierende. Wer an diesem Tag laufend mit dabei sein will, kann am Sportzentrum der Uni jetzt einen Marathon-Vorbereitungskurs besuchen. Der hat zwar schon am 5. Dezember begonnen, steht Einsteigern aber noch offen. Angesprochen sind ambitionierte Läufer und Läuferinnen, Ziel ist die Teilnahme am iWelt-Marathon Würzburg am 13. Mai. Kursleiter Marcel Bischof bietet dazu dienstags um 18.30 Uhr ein Lauftraining an; Treffpunkt ist im Foyer des Sportzentrums in der Mergentheimer Straße. Freitags um 16.15 Uhr steht dann Funktionsgymnastik auf dem Programm, anschließend Laufschule. Treffpunkt ist wiederum das Foyer. Die Organisatoren des Würzburg-Marathons bieten für Studierende reduzierte Startgebühren an. Mehr Infos dazu im Internet hier:

    http://www.wuerzburg-marathon.de/

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    Konzerte und Begegnungen in Dänemark

    Studierende auf den Spuren des Komponisten und Schulmeisters Conrad Rein

    Interessante Einblicke in das dänische Kulturleben gewannen Studierende der Musikpädagogik und Musikwissenschaft sowie Mitglieder des Universitäts-Kammerchores auf einer Exkursion nach Kopenhagen. Gefördert wurde die Reise vom Universitätsbund.

    Dies ermöglichte die Fortsetzung eines "Europa-Projekts" des Lehrstuhls für Musikpädagogik: das Kennen lernen zentraler Stätten der musikalischen und musikpädagogischen Ausbildung in den europäischen Ländern durch Begegnung mit führenden Lehrenden und kulturell engagierten Persönlichkeiten sowie mit Studierenden des jeweiligen Landes.

    Prof. Friedhelm Brusniak (ganz rechts) mit seinen Schützlingen. Foto: Lehrstuhl für Musikpädagogik

    Programmpunkt im „Mozart-Jahr 2006“ war unter anderem auch der Besuch jenes Hauses, das Mozarts Witwe Constanze mit ihrem zweiten Ehemann Nissen bewohnte. Darüber hinaus bot sich den Studierenden die Gelegenheit zur Besichtigung der aktuellen Mozart-Sonderausstellung im Musikhistorischen Museum.

    Im Mittelpunkt des Besuches stand anlässlich des „Renaissancemusik-Jahres“ in Dänemark allerdings ein anderer Komponist: der aus Nürnberg stammende Schulmeister am Heilig-Geist-Spital Conrad Rein (ca. 1475-1522), der 1515 als erster Kapellmeister an den dänischen Königshof berufen wurde. Passend zu diesem Thema hielt Professor Friedhelm Brusniak, Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik, ein Referat mit dem Titel „Von Conrad Rein bis Fritz Jöde: zum musikkulturellen Austausch zwischen Dänemark und Deutschland“ in der Königlichen Bibliothek. Musikalische Höhepunkte der Reise waren ein zeitgenössisches Konzert von Studenten der Kopenhagener Musikhochschule und vor allem das Abschlusskonzert des Würzburger Universitäts-Kammerchores unter der Leitung von Hermann Freibott in der Herz-Jesu-Kirche, bei dem unter anderem „Puer natus est“ von Conrad Rein aufgeführt wurde.

    In Zusammenarbeit mit Dr. Ole Kongsted, einem Experten für die Renaissance-Musik Skandinaviens, entsteht derzeit eine Gesamtausgabe der Werke Conrad Reins, die im Juni 2007 im Rahmen einer Konzertveranstaltung mit der Capella Hafniensis und dem Universitäts-Kammerchor in Würzburg präsentiert werden soll.

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    Galakonzert des Pianisten Bernd Glemser

    Kammermusiksaal der Hochschule für Musik

    Dem Pianisten und Professor an der Hochschule für Musik, Bernd Glemser, wurde Ende November der Kulturpreis 2006 der Stadt Würzburg überreicht. Anlässlich dieser Ehrung lädt der  Künstler am 21. Dezember, 20.00 Uhr, zu einem Galakonzert im neuen Kammermusiksaal der Hochschule für Musik ein.

    Auf dem Programm stehen J. S. Bach-Bearbeitungen von Ferruccio Busoni sowie Kompositionen von Ludwig van Beethoven und Sergej Rachmaninov. Der Eintritt zum

    Konzert ist nur über vorab verteilte Freikarten möglich. Die Ausgabe erfolgt am Donnerstag, 14. Dezember, ab 9:00 Uhr, Pforte der Hochschule, Haus Hofstallstraße. Die Karten, maximal zwei Stück pro Person, werden ausschließlich persönlich abgegeben. Eine telefonische Reservierung ist nicht möglich. Bei sehr großer Nachfrage zieht der Künstler eine Wiederholung des Konzertes am Freitag, 22. Dezember, in Betracht.
     

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    Wenn das Internet süchtig macht

    Öffentliche Tagung präsentiert neueste Erkenntnisse der Suchtforschung

    Dass Alkohol und Nikotin süchtig machen, weiß wahrscheinlich Jeder. Auch die Gefahr der Abhängigkeit von Glücksspielen hat sich inzwischen herumgesprochen. Relativ neu ist hingegen die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sich im Internet völlig verlieren. All diese Themen stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Interdisziplinären Zentrums für Suchtforschung an der Universität Würzburg.

    Bereits zum siebten Mal lädt das Interdisziplinäre Zentrum für Suchtforschung (IZSW) Ende Dezember interessierte Fachleute und Laien zur öffentlichen Präsentationsrunde wissenschaftlicher Projekte ein. Dabei spannt sich der Bogen von der Grundlagenforschung über empirische Ergebnisse der Suchtforschung bis zum derzeitig aktuellen Problem so genannter „substanzunabhängiger Verhaltenssüchte“.

     

    So präsentiert zum Beispiel eine Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Genetik und Neurobiologie der Universität Würzburg jüngste Ergebnisse zum sozialen Verhalten unter Alkohol bei Fruchtfliegen. Um das Rauchverhalten in öffentlichen Einrichtungen geht es in einem Vortrag von Wissenschaftlern aus dem Psychologischen Institut der Uni. Sie stellen erste Ergebnisse der vom Bayerischen Umweltschutzministerium geförderten Gesundheitsinitiative „Bayern aktiv“ vor. Ein weiteres Thema sind die Ergebnisse neuer Untersuchungsmethoden des zentralen Nervensystems bei Alkoholabhängigen.

    „Glücksspielssucht und pathologischer Internetgebrauch“ bilden den Schwerpunkt im zweiten Teil der Veranstaltung. Hier präsentieren zwei renommierte Gastwissenschaftler der Interdisziplinären Suchtforschungsgruppe Berlin (ISFB) neueste Erkenntnisse zu diesem Thema. Ein Thema, das durch die jüngste Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum staatlichen Glücksspielmonopol mit der Forderung nach einem wirksamen Spielerschutz zurzeit Gegenstand öffentlicher Diskussion im In- und Ausland ist.

    Die Vorträge finden statt am Mittwoch, 20. Dezember, von 15.00 Uhr bis 17.45 im Hörsaal der Universitäts-Nervenklinik, Füchsleinstraße 15. Gäste sind herzlich willkommen.

    Die Themen:

    15.00 Uhr: Begrüßung und Einführung (Jobst Böning, Würzburg)

    15.10 Uhr: Grußwort (Jürgen Deckert, Würzburg)

    15.15 Uhr: „Ethanolpräferenz und ‚Paarungsverhalten’ von Fliegen unter Alkoholeinfluss“
                     (Yvonne Ritze, Henrike Scholz, Würzburg )

    15.40 Uhr: „Motive und Einstellungen zu Rauchen bei Schülerinnen und Schülern in der            
                     Adoleszenz“ (Markus Winkler, Paul Pauli, Würzburg)

    16.05 Uhr: „Veränderter Hirnstoffwechsel bei Alkoholabhängigkeit“ (Andreas Fallgatter,
                     Würzburg)

    16.30 Uhr: Kaffeepause

    16.50 Uhr: „Glücksspielsucht: Klinische und neurobiologische Aspekte mit Implikationen für die
                     Prävention“ (Sabine M. Grüsser-Sinopoli, Berlin)

    17.20 Uhr: „Exzessive Computer- und Internetnutzung: Freizeitvergnügen mit Suchtpotential?“
                     Klaus Wölfling, Berlin)

    17.45 Uhr: Zusammenfassung (Jobst Böning, Würzburg)

    Weitere Informationen: Dr. Christian Jacob, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und stellvertretender Vorsitzender des IZSW Tel. (0931) 201-77800, E-Mail: psychpol@mail.uni-wuerzburg.de

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    Personalia

    Prof. Dr. Karlheinz DIETZ ist zum korrespondierenden Mitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main gewählt worden.

    PD Dr. Martin FEIN, Leitender Oberarzt, Chirurgische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 04.12.2006 zum "außerplanmäßigen Professor" bestellt.

    Dirk AHRENS-LAGAST, Imker der Bienenstation und Mitarbeiter der BEEgroup, Biozentrum, hat im April 2006 die Prüfung zum Imkermeister erfolgreich bestanden. Für seine hervorragende Leistung als Prüfungsbester wurde er nun in Ingolstadt von Landwirtschaftsminister Josef Miller mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wird seit 1995 vergeben. Bisher wurden damit über 2.750 Absolventen aus dem Agrarbereich ausgezeichnet. Das Zertifikat „Meisterpreisträger“ steht für hervorragende Qualifizierung und exzellentes Fachwissen. Seit Oktober diesen Jahres ist es zudem für die damit ausgezeichneten besten 20 Prozent eines Jahrgangs möglich, ein fachgebundenes Studium an einer bayerischen Fachhochschule zu beginnen.

    PD Dr. Rainer MEFFERT, Leitender Oberarzt, Universitätsklinikum Münster, ist mit Wirkung vom 01.01.2007 als Universitätsprofessor der Besoldungsgruppe W 3 für Unfallchirurgie an der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie der Universität Würzburg eingestellt worden.

    PD Dr. Thorsten OHL, Lehrstuhl für Theoretische Physik II, wurde mit Wirkung vom 05.12.2006 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Theoretische Physik" erteilt.

    Em. Prof. Dr. Ullrich TRENDELENBURG, Pharmakologie und Toxikologie, ist am 21.11.2006 verstorben.
     


    Jubiläen

    25 Jahre

    Klaus-Peter ENDRES, Institut für Virologie und Immunbiologie, am 9. Dezember

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    Geräte abzugeben

    PC Artist von 2001

    Am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Umweltrecht und Verwaltungswissenschaften ist ein PC Artist Individual Pentium III, 800 MHZ (Anschaffungsjahr 2001), entbehrlich geworden und kostenlos abzugeben. Anfragen sind zu richten an: Annemarie Rügamer, T 31-2331, aruegamer@jura.uni-wuerzburg.de

    PC und Monitor

    Der Lehrstuhl für deutsches und europäisches Privatrecht sowie Internationales Privatrecht gibt ab: einen PC Artist Individual 600, Anschaffungsjahr 2000, 128 MB Arbeitsspeicher, Diskettenlaufwerk, CD-Rom-Laufwerk, voll funktionstüchtig, dazu einen Monitor ADI Microscan, Anschaffungsjahr 1995, voll funktionstüchtig. Ansprechpartnerin: Heike Matthes, T 31-2300, L-ipr@jura.uni-wuerzburg.de

     

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