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    Prüfungsangelegenheiten

    Prüfungsamt Humanmedizin

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Studium der Humanmedizin.

    Aktuelle Meldungen

    Kann eine stationäre Famulatur, eine ambulante Famulatur oder eine Famulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung nach § 7 ÄApprO wegen der Corona-Lage nicht abgeleistet werden, kann in Ausnahmefällen ersatzweise eine Famulatur bis maximal 30 Tagen ohne direkten Patientenkontakt, vor allem zur Unterstützung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Labordiagnostik oder im Rahmen der Call-Hotline des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes abgeleistet werden. Dies ist auf der Famulaturbescheinigung zu bestätigen. Setzen Sie sich bitte vorab mit uns in Verbindung, um zu klären, ob eine Anerkennung solch einer Famulatur möglich ist.

    Begonnene Famulaturen, die wegen der Pandemie vorzeitig abgebrochen werden mussten, werden für die abgeleistete Dauer anerkannt. Die noch fehlenden Tage sind dann in der nächsten vorlesungsfreien Zeit und in dem gleichen Fachbereich abzuleisten, es muss sich aber nicht um dieselbe Ausbildungsstätte handeln. 

    Entsprechendes gilt für Krankenpflegedienste. Fehlende Tage sind in der kommenden vorlesungsfreien Zeit nachchzuholen  bzw. an einen noch abzuleistenden Block mit mindestens 30 Tagen anzuhängen.

    Der Vorlesungsbetrieb an den Bayerischen Hochschulen ist mit dem 20.04.2020 gestartet. Damit ist auch nach den in der Verordnung zur Abweichung von der Approbationsordnung für Ärzte bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 30.03.2020 festgelegten Regularien die Anrechnung / Anerkennung von geleisteten praktischen Tätigkeiten ab dem 20.04. auf den Krankenpflegedienst bzw. auf die Famulaturen grundsätzlich ausgeschlossen. Aus Sicht der Abweichungssverordnung ist unerheblich, in welcher Form die Lehrveranstaltungen stattfinden.

    Alle Prüfungen finden vom 31. August bis zum 12. September 2020 statt.

    Aufgrund der Epidemielage und deren Auswirkungen auf den Lehrbetrieb im Sommersemester 2020 wurde der Vorlesungszeitraum für die Durchführung von Praktika und Prüfungen bis zum 7. August 2021 verlängert. Hierdurch kann der ursprünglich geplante frühe Prüfungstermin in der Kalenderwoche 31 (27.7. – 31.7.2020) leider nicht angeboten werden. Alle Prüfungen (also auch die für Wiederholer und scheinfreie Kandidaten) finden ab dem 31. August 2020 statt.

    Die Approbationsordnung für Ärzte schreibt für die Anmeldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung den Nachweis einer Ausbildung in Erster Hilfe vor. Aufgrund der derzeitigen Epidemie-Lage werden derzeit jedoch keine Erste Hilfe-Kurse angeboten. Aus diesem Grund kann der Nachweis der Erste Hilfe-Kenntnisse für die Prüfungsphase Zweite Jahreshälfte 2020 ausnahmsweise bis zum 24. Juli 2020 nachgereicht werden. Die eigentliche Anmeldung zum ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung muss bis spätestens 10. Juni 2020 erfolgen.

    Obwohl die Auffrischung der Erste Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre empfohlen wird, nennt die gültige Approbationsordnung für Ärzte kein 'Höchstalter' für den entsprechenden Nachweis. Es werden also auch Kurse akzeptiert, die vor mehr als zwei Jahre absolviert wurden. Kurse, die nach dem 1. April 2015 besucht wurden, müssen mindestens 9 Unterrichtseinheiten umfassen. Vor dem 1. April 2015 müssen mindestens 8 Doppelstunden oder 16 Unterrichtseinheiten bescheinigt sein.

    Das Landesprüfungsamt für Medizin, Pharmazie und Psychotherapie vertritt zum Splitting innerhalb des Vorzeitigen Praktischen Jahres folgende Ansicht:

    Die in Bayern eingeführte Praxis ein Tertial (§ 3 Abs. 1 ÄAppO) zu splitten, also zwei Mal acht Wochen in einer Klinik, z. B. im Ausland, abzuleisten, ist eine vom Verordnungsgeber nicht vorgesehene Ausnahme und daher ein absolutes Zugeständnis. Einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Voraussetzung für die einmalige Splittung ist jedoch, dass die beiden achtwöchigen Tertialteile nicht durch Urlaub oder andere Fehlzeiten noch weiter verkürzt werden, da acht Wochen die Untergrenze sind, bei der eine sinnvolle, zusammenhängende Ausbildung gerade noch gewährleistet ist.

    Da die Splitting-Möglichkeit in § 3 (Praktisches Jahr) der ÄAppO nicht genannt ist, macht offenbar auch § 5 (Vorzeitiges Praktisches Jahr) der Abweichungs-Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 30.03.2020 keine Angaben dazu. Sollte in Ausnahmefällen dennoch ein Ausbildungsabschnitt des Vorzeitigen Praktischen Jahres gesplittet werden, sind die Vorgaben des § 5 Abs. 2 der Abweichungs-Verordnung beachtlich. Bestätigt die Heimat-Universität, dass das Ausbildungsziel des Vorzeitigen Praktischen Jahres insgesamt erreicht wurde, hat das staatliche Prüfungsamt dies grundsätzlich zu akzeptieren.

    Hinweis: Der Deutsche Bundestag hat eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt. Mit der Abweichungs-Verordnung soll der Primärzweck verfolgt werden, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und Infektionsketten zu unterbinden. Durch möglichst flexible Regelungen soll sichergestellt werden, dass die Medizinstudierenden in der aktuellen Krisensituation das Gesundheitswesen unterstützen und gleichzeitig ihr Studium erfolgreich fortsetzen können. Eine uneingeschränkte PJ-Mobilität widerspricht in der derzeitigen Situation diesem Zweck. Ein triftiger Grund nun das PJ oder Teile hiervon im Ausland abzuleisten, ist grundsätzlich nicht erkennbar. Es wäre sowohl organisatorisch möglich als auch zumutbar, das vorgezogene PJ am Universitätsklinikum oder einem Lehrkrankenhaus abzuleisten. Wir können daher zu einer Ableistung des PJ im Ausland derzeit nicht zuraten.

    Ab dem 01.01.2020 kann die Hausarztfamulatur nicht mehr im Ausland abgeleistet werden. Famulaturen, die bereits vor diesem Zeitpunkt absolviert wurden, werden jedoch übergangsweise noch anerkannt.


    Das Prüfungsamt der JMU hält den Dienstbetrieb aufrecht. Allerdings entfallen unsere allgemeinen Öffnungszeiten. Bitten wenden Sie sich telefonisch oder per Email an uns. Kontaktdaten finden Sie unter "Prüfungsämter nach Fakultäten".

    Anträge, Unterlagen und Bescheinigungen reichen Sie bitte per Post ein.


    Zeugnisse können nur versandt werden, wenn Sie dem Prüfungsamt Briefmarken im Wert von 4,05 € (europäisches Ausland: 7,20 €) an die Postanschrift Sanderring 2, 97070 Würzburg, zusenden. Eine Überweisung oder Barzahlung der Portokosten ist leider nicht möglich.
    Beim Erwerb über den Onlineshop der Deutschen Post bitte jeweils den Großbrief mit Zusatzleistung Einschreiben Standard bzw. Einschreiben International wählen und das erzeugte Postwerzeichen per PDF als Anhang einer Mail an pruefungsamt.med@uni-wuerzburg.de senden.


    Allgemeines

    • des Krankenpflegedienstes im Ausland bzw. gemäß § 6 Abs. 2 ÄApprO -  Antrag
    • der Famulatur im Ausland - Antrag

    Wichtiger Hinweis: Ab dem 01.01.2020 kann die Hausarztfamulatur nicht mehr im Ausland abgeleistet werden. Famulaturen, die bereits vor diesem Zeitpunkt absolviert wurden, werden jedoch übergangsweise noch anerkannt.

    • des Praktischen Jahres im Ausland -  Antrag

    bedarf der offiziellen Anrechnung durch das hiesige Prüfungsamt.Weitere Einzelheiten können Sie dem Antrag entnehmen.

    Zuständig für die Anrechnung von Studienzeiten und Anerkennung von praktischen Übungen, Kursen, Seminaren und Prüfungen auf das Studium der Humanmedizin auf Grund im Ausland betriebener Medizinstudien oder im In- oder Ausland betriebener verwandter Studien (nur wenn in Bayern bereits immatrikuliert oder wenn der Antragssteller noch keinen Studienplatz hier in Bayern hat, aber sein Geburtsort sich in Bayern befindet):

    Regierung von Oberbayern
    Landesprüfungsamt für Medizin, Pharmazie
    und Psychotherapie
    Maximilianstraße 39
    80538 München

    Telefon + 49 89 2176 2772
    E-Mail: Landespruefungsamt@reg-ob.bayern.de

    Antrag sowie Merkblatt                              

    Wichtiger Hinweis:
    Wir möchten nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass Anrechnungen nur durch die nach Landesrecht zuständige Stelle förmlich entschieden werden kann. Äquivalenzbescheinigungen ersetzen keine Anrechnung.

    Informationen zum Auslandsstudium

    Aus aktuellem Anlass weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es bei einem Studium im Ausland notwendig ist, dass Sie an der ausländischen Universität immatrikuliert sind. Anderenfalls kann eine Anerkennung der im Ausland erworbenen Studienleistungen durch das Landesprüfungsamt (LPA) München nicht erfolgen. Das LPA wird seine Informations- und Antragsunterlagen entsprechend aktualisieren.

    Es ist dagegen für die Anerkennung der im Ausland erworbenen Studienleistungen nicht erforderlich, dass Sie an der Universität Würzburg während Ihres Auslandsaufenthaltes ein Urlaubssemester einlegen.

    Leistungsnachweise für BAföG bescheinigt der Studiendekan

    Öffnungszeiten Dekanat:   Mo - Fr 09.00 - 12.00 Uhr,  sowie Mi 14.00 - 16.00 Uhr

    Bitte nicht vergessen, die entsprechenden Unterlagen (z.B. Scheine, Zeugnisse) mitzubringen

    Onlineformular zur Anforderung von Bescheinigungen des Studiendekanats

    BAföG-Amt Würzburg

    Klinikum Aschaffenburg-Alzenau
          Am Hasenkopf 1, 63739 Aschaffenburg

    Klinikum Ansbach
          Escherichstraße 1, 91522 Ansbach

    Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim
          Uhlandstr. 7, 97980 Bad Mergentheim

    Klinik Dinkelsbühl
          Crailsheimer Straße 6, 91550 Dinkelsbühl

    Klinikum Rothenburg ob der Tauber
          Ansbacher Str. 131, 91541 Rothenburg o.d.T.

    Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt
          Gustav-Adolf-Straße 8, 97422 Schweinfurt

    Klinikum Würzburg Mitte - Standort Juliusspital
          Juliuspromenade 19, 97070 Würzburg

    Klinikum Würzburg Mitte - Standort Missioklinik
          Salvatorstraße 7, 97074 Würzburg

    Klinikum Main-Spessart Lohr
          Grafen-von-Rieneck-Straße, 97816 Lohr a. Main

    Die ärztliche Ausbildung

    Auszug aus der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) vom 27. Juni 2002

    § 1 Abs. 2 ÄApprO
                      
    Die ärztliche Ausbildung umfasst

    1. ein Studium der Medizin von 5 500 Stunden und einer Dauer von sechs Jahren an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule (Universität). Das letzte Jahr des Studiums umfasst, vorbehaltlich § 3 Absatz 3 Satz 2, eine zusammenhängende praktische Ausbildung (Praktisches Jahr) von 48 Wochen;

    2. eine Ausbildung in erster Hilfe;

    3. einen Krankenpflegedienst von drei Monaten;

    4. eine Famulatur von vier Monaten und

    5. die Ärztliche Prüfung, die in drei Abschnitten abzulegen ist.

    Die Regelstudienzeit im Sinne des § 10 Abs. 2 des Hochschulrahmengesetzes beträgt einschließlich der Prüfungszeit für den Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 16 Abs. 1 Satz 2 sechs Jahre und drei Monate.

    § 1 Abs. 3 ÄApprO

    Die Ärztliche Prüfung nach Absatz 2 Nr. 5 wird abgelegt:

    1. der Erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem Studium der Medizin von zwei Jahren und

    2. der Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem Studium der Medizin; von drei Jahren nach Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung und

    3. der Dritte Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem Studium der Medizin von einem Jahr nach Bestehen des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung.

    Die in § 27 ÄApprO genannten Fächer und Querschnittsbereiche werden von der Universität zwischen dem Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung und dem Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung geprüft.


    Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist ausschließlich unter der Verwendung der von der Regierung von Oberbayern bereitgestellten Vordrucke zu stellen (siehe Antrag oder Sie erhalten den Antrag auch in Ihrem Prüfungsamt). Er muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben zusammen mit den darin aufgeführten Unterlagen bis spätestens 10. Januar bzw. 10. Juni im Prüfungsamt eingegangen sein.
    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO)
    Antrag
    Merkblatt
    Hinweise zur Praktischen Aufgabe

    Praktische Übungen, Kurse und Seminare, deren Besuch bei der Meldung zu M1 nachzuweisen sind, finden Sie in der Anlage 1 (zu § 2 Abs. 1 Satz 2) ÄApprO vom 27. Juni 2002 

    Wahlfächer der Universität Würzburg für den Ersten Studienabschnitt (Vorklinik)

    Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist ausschließlich unter der Verwendung der von der Regierung von Oberbayern bereitgestellten Vordrucke zu stellen (siehe Antrag oder Sie erhalten den Antrag auch in Ihrem Prüfungsamt). Er muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben zusammen mit den darin aufgeführten Unterlagen bis spätestens 10. Januar bzw. 10. Juni im Prüfungsamt eingegangen sein.

    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO)
    Antrag
    Merkblatt

    Leistungsnachweise, deren Besuch bei der Meldung zu M2 nachzuweisen sind, sind im § 27 ÄApprO aufgeführt

    Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist ausschließlich unter der Verwendung der von der Regierung von Oberbayern bereitgestellten Vordrucke zu stellen (siehe Antrag oder Sie erhalten den Antrag auch in Ihrem Prüfungsamt). Er muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben zusammen mit den darin aufgeführten Unterlagen bis spätestens 10. Januar bzw. 10. Juni im Prüfungsamt eingegangen sein.

    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO)

    Antrag
    Merkblatt
    Terminwunsch (noch nicht verfügbar)
    Examensfeier (noch nicht verfügbar)

    Informationen über die mündlich-praktische Prüfung sind im § 30 ÄApprO aufgeführt.

    Der vierte Prüfer, d.h. der Prüfer, der nicht die in § 30 Abs. 2 ÄApprO  genannten Fächer Innere Medizin, Chirurgie und das Wahlfach prüft kann aus folgenden Fächern benannt werden:

    • Allgemeinmedizin
    • Anästhesiologie
    • Arbeitsmedizin
    • Augenheilkunde
    • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    • Geriatrie
    • Hals-/Nasen-/Ohrenheilkunde
    • Herz- und Thoraxchirurgie
    • Humangenetik
    • Labormedizin
    • Mikrobiologie/Infektiologie
    • Mikrobiologie/Hygiene
    • Neurochirurgie
    • Nuklearmedizin
    • Palliativmedizin
    • Pathologie
    • Pharmakologie
    • Radiologie
    • Strahlentherapie
    • Transfusionsmedizin

    Schriftliche Prüfungstermine

    Mündliche Prüfungstermine 2020

    Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M1) - Frühjahr 2020
    vom 17. Februar bis 28. Februar 2020

    Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M1) - Herbst 2020
    vom 31. August bis 11. September 2020    ACHTUNG ÄNDERUNG!


    Dritter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M3) - Frühjahr 2020
    vom 4. Mai bis 19. Juni 2020

    Dritter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (M3) - Herbst 2020
    vom 2. November bis 17. Dezember 2020

    1. Rücktritt von der Prüfung bzw. Versäumnis der Prüfung

    Tritt ein Prüfling nach seiner Zulassung von einem Prüfungsabschnitt oder einem Prüfungsteil zurück oder versäumt er die Prüfung, so muss er die Gründe für seinen Rücktritt oder das Versäumnis dem Prüfungsamt unverzüglich in schriftlicher Form mitteilen. Zur Wahrung der Unverzüglichkeit ist vorab eine fernmündliche Mitteilung möglich.Eine telefonische Vorabinformation entbindet den Prüfling aber nicht, die schriftliche Rücktrittserklärung unverzüglich dem Prüfungsamt zu übermitteln.

    Rücktritt und Säumnis sind zu genehmigen. Die Genehmigung ist nur zu erteilen, wenn wichtige Gründe vorliegen. Die Entscheidung darüber, ob ein wichtiger Grund vorliegt und damit die Säumnis oder der Rücktritt genehmigt wird, trifft das zuständige Prüfungsamt.

    Wird die Genehmigung für den Rücktritt oder das Versäumnis nicht erteilt oder unterlässt es der Prüfling, die Gründe für seinen Rücktritt oder des Versäumnisses unverzüglich mitzuteilen, so gilt der Prüfungsabschnitt oder Prüfungsteil als nicht bestanden.

    Wer aus gesundheitlichen Gründen Prüfungsunfähigkeit geltend macht, muss dem Prüfungsamt zusätzlich zu der oben genannten Rücktrittsmitteilung unverzüglich ein ärztliches oder amtsärztliches Zeugnis vorlegen.

    Die Regelungen über den Rücktritt gelten auch für äußere Einflüsse wie z.B. Lärm, Kälte, Hitze. Der Mangel muss sofort und noch während der Prüfung gerügt werden. Kann der Mangel nicht abgestellt werden, müssen Sie sich unverzüglich entscheiden, ob Sie die Prüfung fortsetzen oder den Rücktritt erklären. Wird der Rücktritt nicht unverzüglich erklärt und die Prüfung in Kenntnis des Mangels fortgesetzt, scheidet ein zu einem späteren Zeitpunkt erklärter Rücktritt aus diesem Grund aus. Ein Rücktritt nach Abgabe der Antwortbelege am jeweiligen Prüfungstag ist nicht mehr unverzüglich.

    2. Unterbrechung der Prüfung

    Wenn ein Prüfling einen Prüfungsteil unterbricht, so gilt der Prüfungsteil als nicht bestanden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Prüfling am zweiten Tag des schriftlichen Prüfungsteils nicht mehr erscheint.

    Ein Rücktritt von der bereits angetretenen Prüfung ist ebenfalls nur aus wichtigem Grunde möglich. Im Interesse der Chancengleichheit aller Prüflinge sind hierbei die Voraussetzungen hinsichtlich der Unverzüglichkeit und hinsichtlich des Vorliegens eines wichtigen Grundes besonders streng zu prüfen. Der Antrag auf nachträglichen Rücktritt ist daher möglichst noch am ersten Prüfungstag, spätestens am Tag danach, wenn möglich noch vor Prüfungsbeginn zu stellen. Verspätet eingegangene Rücktrittsgesuche werden grundsätzlich abgelehnt.

    Krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit kann nur dann als wichtiger Grund herangezogen werden, wenn der Studierende die Umstände, die zu seiner Erkrankung geführt haben, am ersten Prüfungstag noch nicht erkannte und auch bei der ihm zuzumutenden Sorgfalt nicht hätte erkennen können.

    Wer sich bereits krank oder in gesundheitlich angeschlagenem Zustand einer Prüfung unterzieht, muss somit das Risiko, die Prüfung unterbrechen oder abbrechen zu müssen bzw. das Risiko des Prüfungsversagens selbst tragen.

    3. Notwendigkeit der Vorlage eines amtsärztlichen Attestes des zuständigen Gesundheitsamtes

    Im Falle der Unterbrechung (nachträglicher Rücktritt) eines bereits angetretenen Prüfungsteils ist stets ein amtsärztliches Attest erforderlich. Im Übrigen ist ein amtsärztliches Attest grundsätzlich ab dem zweiten Rücktrittsgesuch aus gesundheitlichen Gründen vorzulegen.

    Nach § 10 Abs. 6 ÄApprO kann das Prüfungsamt bei begründeten Zweifeln an der Prüfungsfähigkeit bzw. an den Voraussetzungen zur Erteilung der Approbation, insbesondere der gesundheitlichen Fähigkeit, den Beruf als Arzt bzw. Ärztin auszuüben, vor Zulassung zur Prüfung Nachweise einfordern, die diese Zweifel ausräumen. Insbesondere kann die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes bzw. eines Attestes eines vom Prüfungsamt bestimmten Arztes verlangt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, so ist die Zulassung zur Prüfung zu versagen.

    4. Mindestanforderungen an ein (amts-)ärztliches Attest:

    Das Attest muss auf einer Untersuchung des behandelnden Arztes bzw. Amtsarztes beruhen, die grundsätzlich am Tag der geltend gemachten Prüfungsunfähigkeit erfolgt sein soll.

    Es muss die aktuellen krankheitsbedingten und zugleich prüfungsrelevanten körperlichen, geistigen und/oder seelischen Funktionsstörungen (Symptome) aus ärztlicher Sicht konkret und nachvollziehbar beschreiben. Daneben müssen aus dem ärztlichen Zeugnis die Gründe klar hervorgehen, die eine Teilnahme an der Prüfung verhindern, z.B. notwendige Bettruhe, objektive Unfähigkeit, sich ohne erhebliche Beschwerden oder ohne die Krankheitserscheinungen zu verschlimmern, zum Prüfungslokal zu begeben o.ä.

    Prüfungsangst und die damit üblicherweise einhergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, insbesondere psychosomatische Beschwerden reichen für die Annahme der Prüfungsunfähigkeit nicht aus.

    Das Zeugnis braucht keine medizinische Diagnose zu enthalten. Es soll jedoch die Feststellung des untersuchenden Arztes aufweisen, dass aus ärztlicher Sicht Prüfungsunfähigkeit besteht.

    Wer am Prüfungstag stationär in einem Krankenhaus behandelt wird, muss unverzüglich eine ent-sprechende Bescheinigung des Krankenhauses vorlegen.

    Prüflinge, die aus gesundheitlichen Gründen Prüfungsunfähigkeit geltend machen, sind verpflichtet, die vorstehenden Hinweise dem begutachtenden Arzt oder ggf. dem Gesundheitsamt vorzulegen!

    Atteste von nahen Verwandten, Ehegatten bzw. Lebensgefährten werden nicht anerkannt.

    Die Teilnahme an einer Ausbildung in erster Hilfe ist bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen.

    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte (siehe § 5 ÄApprO)

    Ab 1. April 2015 werden Nachweise mit 9 Unterrichtseinheiten anerkannt. Nachweise vor dem 1. April 2015 müssen mindestens 8 Doppelstunden oder 16 Unterrichtseinheiten sein.

    Datenbank aller berechtigten Stellen, die berechtigt sind, in Erster Hilfe zu schulen

    Der Krankenpflegedienst ist bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen. Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte  (siehe § 6 ÄApprO)

    In Ergänzung zu den in § 6 ÄApprO genannten Einrichtungen kann der Krankenpflegedienst angerechnet werden:

    In einer Pflegestation eines Alten- und Pflegeheimes, wenn eine krankenpflegerische Tätigkeit ausgeübt wird und

    • dort eine gesonderte Pflegeabteilung mit mindestens zwanzig Betten eingerichtet ist,   die   unter ärztlicher Leitung steht, sowie
    • die üblichen Verrichtungen der Krankenpflege am Krankenbett geleistet wurden (dies  muss auf dem nach der Anlage 5 zur ÄAppO vorgeschriebenen  Zeugnis entsprechend nachgewiesen werden).

    Wir erkennen eine solche Tätigkeit nur bis zur Höchstdauer von einem Monat (30 Kalendertage) auf den vorgeschriebenen Krankenpflegedienst an.

    Wenn Sie eine solche Tätigkeit aber im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres bzw. eines Zivildienstes absolvieren, können drei Monate angerechnet werden, wenn Sie

    1. eine Bescheinigung über das freiwillige soziale Jahr bzw. Bescheinigung des Bundesamtes für den Zivildienst über die Zivildienstzeit sowie
    2. eine Bescheinigung des Alten- und Pflegeheimes über eine mindestens dreimonatige krankenpflegerische Tätigkeit vorlegen.

    In einer ambulanten Sozialstation im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres bzw. eines Zivildienstes für die Dauer eines Monats, wenn eine krankenpflegerische Tätigkeit ausgeübt wurde, und

    1. eine Bescheinigung über das freiwillige soziale Jahr bzw. Bescheinigung des Bundesamtes für den Zivildienst über die Zivildienstzeit, sowie
    2. eine Bescheinigung der ambulanten Sozialstation über eine mindestens einmonatige     krankenpflegerische Tätigkeit vorlegt wird. Die Tätigkeit ist zu beschreiben.

    Bei einer Ausbildung zum Rettungssanitäter kann nur die während der Ausbildung im Klinikpraktikum ausgeübte krankenpflegerische Tätigkeit angerechnet werden. Sie ist mit der Bescheinigung des Krankenhauses im Ausbildungsheft nachzuweisen. Der Einsatz im Notaufnahmebereich stellt keine krankenpflegerische Tätigkeit dar ("nur Durchgangsbereich"). Ebensowenig können Tätigkeiten im OP-Bereich/Anaesthesie angerechnet werden. Die Tätigkeiten auf der Intensiv- oder Wachstation und auf der allgemeinen Pflegestation werden voll angerechnet.


    Bei einer Ausbildung zur Schwesternhelferin kann von der insgesamt ca. vierwöchigen Ausbildung der im Krankenhaus absolvierte nachgewiesene klinisch-praktische Teil, der je nach ausbildender Institution zwischen zwei und drei Wochen umfasst, angerechnet werden.


    Bitte achten Sie darauf, dass das Ausstellungsdatum der von Ihnen eingereichten Bescheinigungen nicht vor Beendigung der jeweiligen Ausbildung datiert ist.

    Wichtig:

    Der Krankenpflegedienst kann in drei Abschnitten zu jeweils einem Monat (30 Kalendertage) abgeleistet werden. Kürzere Abschnitte können nicht  angerechnet werden! Der Krankenpflegedienst muss nach dem Abitur abgeleistet werden.

    Formulare

    Die Famulatur ist bei der Meldung zumZweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen.
    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte  (siehe § 7 ÄApprO)

     Wichtige Hinweise:

    • Famulaturen unter einem Monat (mindestens 30 Kalendertage) können nicht akzeptiert werden. Die Krankenhausfamulatur (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 ÄAppO) kann in zwei Teile aufgespaltet werden, sofern die Mindestdauer von einem Monat nicht unterschritten wird.

    • Eine im Ausland in einer Einrichtung der ambulanten ärztlichen Krankenversorgung oder in einem Krankenhaus abgeleistete Famulatur kann gem. § 7 Abs. 3 ÄAppO angerechent werden. Die Hausarztfamulatur kann nicht im Ausland absolviert werden.

    • Eine Famulatur am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Würzburg oder am Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie  des Universitätsklinikums Würzburg wird für einen Monat als Krankenhausfamulatur vom Prüfungsamt Würzburg anerkannt.

    • Eine Hausarztfamulatur kann nicht im Sanitätsdienst der Bundeswehr oder beim Betriebsarzt abgeleistet werden.

    • Bitte achten Sie darauf, dass das Ausstellungsdatum, der von Ihnen eingereichten Bescheinigungen, nicht vor Beendigung der jeweiligen Ausbildung datiert ist.

    • Eine in der Ambulanz eines Krankenhauses abgeleistete Famulatur gilt als Praxisfamulatur.
       
    • Als unterrichtsfreie Zeit gelten auch Zeiten der Beurlaubung vom Studium nach Art. 48 BayHSchG, nicht jedoch individuelle „Auszeiten“ (Freisemester) eines Studierenden während der regulären Vorlesungszeit. Eine Beurlaubung nur zum Zwecke der Ableistung der Famulatur ist gleichfalls nicht statthaft.

      [Die Vorlesungszeit bestimmt sich ausschließlich nach den Zeiten, wie sie von der Universität Bayern e. V. (ehemals Bayerische Hochschulrektorenkonferenz) bayernweit vorgegeben werden. Etwaige abweichende Regelungen durch die Medizinische Fakultät (MeCuM) finden hier keine Berücksichtigung.]

    Formulare

    Die Bescheinigungen über das Praktische Jahr sind bei der Meldung zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen. Da bei der Prüfungsanmeldung das PJ noch nicht abgeschlossen ist, können die Bescheinigungen nachgereicht werden.

    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte  (siehe § 3 ÄApprO)

    Für die Zuteilung von Ausbildungsplätzen im dritten klinischen Ausbildungsabschnitt (Praktisches Jahr) ist das Dekanat der Medizinischen Fakultät, Josef-Schneider-Straße 2, 97080 Würzburg, zuständig. Weitere Informationen entnehmen Sie den Internetseiten des Dekanats.

    Falls Sie Ihr Praktisches Jahr ganz oder teilweise im Ausland absolvieren möchten,  beachten Sie bitte das Merkblatt zur Anrechnung einer im Ausland absolvierten praktischen Ausbildung in der Krankenanstalt (sog. Auslands-PJ)

    Die Splittung von PJ-Tertialen geht nur einmalig. Bitte beachten Sie auch, dass beim Splitten eines PJ-Tertiales in zweimal 8 Wochen keine Fehlzeiten angerechnet werden!

    Falls Sie Ihr Auslands-PJ in einem Lehrkrankenhaus einer ausländischen Universität absolvieren und keine Immatrikulationsbescheinigung erhalten, benötigen Sie eine Äquivalenzbescheinigung.

    Da in diesem Merkblatt aber nicht alle Besonderheiten aufgeführt sind, wie z.B. "Karibik geht nicht", "in Frankreich muss zusätzlich bescheinigt werden, dass die Ausbildung ganztägig stattgefunden hat", "für Norwegen wird eine eingeschränkte und befristete vorläufige Lizenz für die Ausübung der Tätigkeit als Turnuskandidat Vikar, ausgestellt vom staatlichen Gesundheitsamt bzw. von Norwegens obersten Amtsarzt benötigt" usw., wäre es ratsam sich vor Ihrem Auslandsaufenthalt mit Ihrem Prüfungsamt in Verbindung zu setzen.

    Im "PJ-Klinik-Katalog" des Landesprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen, sind ausländische Universitätskliniken und Ausbildungskrankenhäuser aufgeführt, in denen die praktische Ausbildung gem. § 3 ÄApprO abgeleistet werden kann.

    Formulare

    Der Antrag auf Approbation ist bei der Regierung von Oberbayern zustellen. Die Regierung von Oberbayern wird dann überprüfen, ob das Ablegen einer Kenntnisprüfung erbracht werden muss.

    Die Zuständigkeit der Kenntnisprüfung richtet sich nach dem Wohnsitz des Antragstellers.

    Weitere Informationen:

    Approbationsordnung für Ärzte (siehe §  37 ÄApprO i.V. mit § 3 Absatz 3 Satz 3 der     Bundesärzteordnung)