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Global Systems and intercultural Competence

Kulturen und deren Begegnung

Veranstaltungen im Wintersemester 2020/21

Vorträge und Workshops aus dem GSiK-Büro

Training interkultureller Kompetenzen
Das Grundlagentraining aus dem GSiK-Büro!
Das Seminar bietet erstens eine Einführung in den interkulturellen Diskurs, seine Grundbegriffe und relevanten Theoriekonzepte. Ziel dieser Einführung ist eine Sensibilisierung für kulturelle Phänomene auf der Mikro- wie Makroebene, aber auch eine Sensibilisierung für die normative Kraft bestimmter Begriffsanwendungen. Dieser kürzere Teil setzt methodisch auf ein Blended Learning-Konzept (Vorbereitung online auf WueCampus, Diskussion im Seminar).
Auf dieser theoretischen Grundlage möchte das Seminar zweitens Raum für reflexive Erfahrungen eröffnen, die eine Beschäftigung mit eigenen Einstellungen zu kulturellen Phänomenen und kulturellen Prägungen provozieren soll. Dabei soll neben Erfahrungen der Fremdheit auch eine Auseinandersetzung mit Stereotypen und der eigenen Identität ermöglicht werden. Dieser zweite und ausführlichere Teil basiert methodisch auf erfahrungsorientierten Übungen und reflexiven Diskussionen.

Organisatorische Hinweise:
Das Seminar wird im Wintersemester aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Vorgaben durch den Freistaat Bayern und die Hochschulleitung als interaktives Onlinetraining angeboten.
Notwendige technische Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein Internetzugang, außerdem ein entsprechendes internetfähiges Endgerät (Laptop, Notebook, Smartphone) mit (integriertem) Mikrofon und Lautsprecher (bzw. Headset) sowie Webcam. Die verwendeten Tools werden intuitiv bedienbar sein.
Für die einführende Sitzung erhalten Teilnehmer*innen rechtzeitig vor der Veranstaltung weitere Hinweise zur Software und zum Ablauf. Die Software wird intuitiv bedienbar sein und keine Registrierung erfordern.
Wir werden eine Mischung aus e- und Blended Learning-Elementen einsetzen. Neben den bekannten Möglichkeiten auf WueCampus werden wir ein Tool für interaktive Videokonferenzen nutzen und dort in die Seminardiskussion und Gruppenarbeiten einsteigen. Es werden auch interaktive und erfahrungsbasierte Elemente in das Onlineformat zu überführt.

Das Seminar wird als Blockveranstaltung stattfinden. Die Anwesenheit während der Vorbesprechung und der gesamten Zeit des Blockes ist erforderlich.
Termine: 3.11.2020, 18-19 Uhr s.t.(verpflichtende Vorbesprechung), 14.-15.11.2020, je 9-18 Uhr s.t.
Zugangsdaten zum Onlinemeeting erhalten Sie im Vorfeld per Mail.

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Referent Dominik Egger
Veranstaltet von: GSiK
Fachbereich: fächerübergreifend
GSiK-Bereich: A

In seinem Solidaritätslied erhebt Bertolt Brecht nach den erschütternden Erfahrungen der Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre die Solidaritätsfrage zu einer Zukunftsfrage. Die Rufe nach Gemeinschaft und Zusammenhalt erklingen in diesen akuten Krisenzeiten international aus allen gesellschaftlichen Sphären. Gleichzeitig offenbaren diese „Call for actions“ gravierende Ambivalenzen. Während die Bundesregierung milliardenschwere Hilfspakete schnürt, mit denen sie marktwirtschaftlich agierende Unternehmen vor den Folgen der pandemiebedingten Einschränkungen schützen will, erhält die Kunst- und Kulturlandschaft zunächst nicht das Existenz sichernde Siegel der Stunde: „systemrelevant“. Theaterschaffende und andere LIVE-Künstler*innen sind jedoch nachhaltig und langfristig betroffen. Die Angst vor dem Verlust zahlreicher Arbeitsplätze bzw. Produktionsstätten paart sich mit der Ahnung von (endgültigem) Bedeutungsverlust. Zudem konfrontiert diese Krise wie keine andere zuvor das Theatersystem im deutschsprachigen Raum mit seinen institutionellen Schwächen: Sie macht Barrieren obsolet und schafft Möglichkeiten, unterschiedliche Prozesse künstlerischer Arbeit grundsätzlich zu hinterfragen. Der Vortrag von Dramaturgin Antonia Tretter untersucht, wie Akteur*innen diese systemische Auseinandersetzung führen und skizziert, welche Potenziale der Diskurs bietet.

Der Vortrag findet online über Zoom statt.
Die Zugangsdaten und die Möglichkeit, Dich in die Teilnahmeliste einzutragen, findest Du in unserem WueCampus-Raum:  https://go.uniwue.de/gsik-teilnahme

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Referentin: Antonia Tretter
Veranstaltet von: GSiK
Fachbereich: fächerübergreifend
GSiK-Bereich: B und D

Betzavta (Miteinander) ist ein Bildungskonzept zur Demokratie-, Toleranz- und Menschenrechtserziehung, das 1988 von der Leiterin des Jerusalemer ADAM-Institutes Uki Maroshek-Klarman entwickelt wurde und seine Wurzeln in der israelischen Friedensbewegung hat. Mitte der 1990er Jahre wurde es vom Centrum für angewandte Politikforschung an der LMU München mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung für die Bildungsarbeit in Deutschland adaptiert.
Das Konzept fragt nach Grundsätzen und Werten für ein demokratisches Miteinander und ermöglicht neue Perspektiven und Handlungsoptionen im Umgang mit Gruppen. Über das eigene Erleben wird ein persönlicher und emotionaler Zugang zu den Inhalten Vielfalt, Demokratie und Toleranz geschaffen. Ziel ist es, Konflikte differenzierter wahrzunehmen, die eigenen Handlungsweisen in Konflikten neu zu bedenken und andere Formen des Umgangs damit zu finden.

Termine des Blockseminars: 
04.12.20, 17 - 20:30 Uhr
05.12.20, 9:30 - 18:30 Uhr 
06.12.20, 9:30 - 13 Uhr 

Ort: Hubland Süd, Geb. Z6 (Zentrales Hörsaal- u. Seminargebäude), 1.012

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

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Referentinnen: Nicola Dreher & Petra Irmscher
Veranstaltet von: GSiK
Fachbereich: fächerübergreifend
GSiK-Bereich: A und D

Since the 1990s, transmitting the memory of violent pasts has been utilised in attempts to foster tolerance and fight racism, hate and antisemitism. However, countries that invested in memory policies have overseen the rise of hate crimes and populisms instead of growing social cohesion. Breaking with the usual moralistic position, this talk will takes stock of this situation. Where do these memory policies come from? Whom do they serve? Can we make them more effective? In other words, can we really learn from the past? At a time when memory studies is blooming, it is urgent to question the normative belief in the effects of memory.

Sarah Gensburger is a political scientist and an historian at the French National Center for Scientific Research. She is the author of several books among, the most recent ones, which Beyond Memory. Can we really from the Past ? (co-authored with Sandrine Lefranc, Palgrave, 2020) and Memory on my doorstep. Chronicles of the Bataclan Neighborhood, Paris 2015-2016 (Leuven University Press, 2019).
Sarah Gensburger PhD-HDRCNRS Researcher in Social SciencesDeputy Director ISP (UMR 7220)Paris Nanterre University - ENS Paris-Saclay
Publication récente Pourquoi déboulonne-t-on des statues qui n'intéressent personne ?, The Conversation.
Recherche participative sur les mots du confinement dans l'espace publicJust released  : Beyond Memory. Can we really learn from the Past ? Palgrave, 2020, with Sandrine Lefranc
Other recent publicationsMemory on my doorstep, Leuven University Press, 2019Administration of memory, IJPCS, 2, 2019, with Sara Dybris McQuaid

Lecture language: English

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Referentin: Sarah Gensburger
Veranstaltet von: GSiK
Fachbereich: fächerübergreifend
GSiK-Bereich: A

Date:
17.12.2020
18:00-20:00 Uhr (6-8 pm)

The lecture will be held online via Zoom.
You will find the access data and the possibility to enter your name in the participation list in our WueCampus-roomhttps://go.uniwue.de/gsik-teilnahme

Vernanstaltungen von Partnerinstitutionen

Was bedeutet Heterogenität? Was ist Diversität? Wie versteht man unter Intersektionalität?
Dieses Seminar widmet sich dem Themenfeld der Heterogenität und untersucht verschiedene Perspektiven im Umgang mit Heterogenität und deren Auswirkungen auf die Pädagogik. Dabei steht nicht nur das aktuelle Verständnis im Blick, sondern auch Aspekte aus und in der Geschichte (der Pädagogik). Es geht um die Heterogenität der Perspektiven, Perspektiven auf Heterogenität sowie Heterogenität als Perspektive.

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Referentin: Emily Schweitzer-Martin
Veranstaltet von: Systematische Bildungswissenschaft 
Fachbereich: Pädagogik
GSiK-Bereich: A, C

Termine:
wöchentlich ab 02.11.2020
16 -18:00 Uhr 

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Spätestens seit dem 17. Jahrhundert kann man von einer „multiethnischen, multikulturellen und multireligiösen Lebens­wirklichkeit“ im russländischen Reich sprechen. Das „Vielvölkertum“ und die „Exotik der Völker“ wurden als Beweis für die Größe des Imperiums hervorgehoben und durch Paraden in traditionellen Kostümen der verschiedenen Völker am Zarenhof zelebriert. Nach 1917 wurde das russische „Vielvölker­reich“ zur „multinationalen“ Sowjetunion umgebaut. Die Multinationalität wurde bewusst inszeniert, um eine einheitliche Gemeinschaft der Sowjetvölker („national in der Form, sozialistisch im Inhalt“) zu propagieren, in der die verschie­denen Nationen ohne Konflikte miteinander leben und freundschaftlich-harmonische Beziehungen untereinander pflegen. Auch heute inszeniert sich die Russländische Föderation als multinationaler Staat und betont dabei die Einheit der verschiedenen Ethnien.

Im Seminar wollen wir daher folgenden Fragen (u.a.) nachgehen: Wie setzt sich eigentlich das russische „Vielvölkerreich“ zusammen? Wie wird es in der Literatur repräsentiert? Wie gestaltete sich die sowjetische Nationalitätenpolitik gegenüber den verschiedenen Ethnien? Wie ist die aktuelle Lage der indigenen Bevölkerung und Minderheiten in Russland?
 

Das Seminar findet online statt. 

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Referierende: Sarah Schumayer, Prof. Dr. Andreas Ebbinghaus
Veranstaltet von: Slavistik
Fachbereich: Slavistik
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
wöchenltich ab 4.11.2020
16-18 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy

"Berg der Sprachen, Völker und Konflikte" wird die Kaukasus-Region oft genannt. Trifft diese Beschreibung tatsächlich zu? Wie unterschiedlich sind die Republiken im Kaukasus? Wie gestalten sich ihre Beziehungen zueinander? 

Wir setzen uns in diesem Seminar mit der Geschichte, ethnischen Zusammensetzung und nationalen Identität vor allem der südkaukasischen Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan, aber auch der nordkaukasischen Teilrepubliken der RF auseinander. Außerdem betrachten wir verschiedene Aspekte der Alltagskultur wie Wohn- und Lebensformen, Religion, Sprache, Traditionen und Feste, Literatur und Folklore. Wir untersuchen die politischen Systeme (seit der Unabhängigkeit) und beleuchten Konfliktgebiete. Wie gestaltet sich das Verhältnis der ehemals sowjetischen Staaten zu Russland? Und welchen direkten Bezug gibt es zwischen Deutschland und der Kaukasus-Region in Geschichte und Gegenwart?

Die Veranstaltung wird online angeboten.

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Referentin: Sarah Schumayer
Veranstaltet von: Slavistik
Fachbereich: Slavistik
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
wöchenltich ab 5.11.2020
16-18 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Interkulturelles lernen mit erlebnispädagogischen Methoden
Inhalt:  In diesem Seminar soll mit Hilfe erlebnispädagogischer Methoden ein Zugang zum interkulturellen Lernen, Kommunizieren und Zusammenarbeiten geschaffen werden. Neben rrundlegenden Begriffen aus den Bereichen Kultur, Interkulturalität und Erlebnispädagogik, sollen auch die Chancen und Herausforderungen von erlebnispädagogischen Methoden im Kontext Interkulturalität, Diversität und Internationalität Gegenstand des Seminars sein.

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Referentin: Miriam Lohrmann
Veranstaltet von: Sonderpädagogik
Fachbereich: Sonderpädagogik
GSiK-Bereich: A, C

Termine:
wöchentlich ab 06.11.2020
10:00 -12:00 Uhr 

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Was bedeutet Heterogenität? Was ist Diversität? Wie versteht man unter Intersektionalität?
Dieses Seminar widmet sich dem Themenfeld der Heterogenität und untersucht verschiedene Perspektiven im Umgang mit Heterogenität und deren Auswirkungen auf die Pädagogik. Dabei steht nicht nur das aktuelle Verständnis im Blick, sondern auch Aspekte aus und in der Geschichte (der Pädagogik). Es geht um die Heterogenität der Perspektiven, Perspektiven auf Heterogenität sowie Heterogenität als Perspektive.

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Referentin: Emily Schweitzer-Martin
Veranstaltet von: Systematische Bildungswissenschaft 
Fachbereich: Pädagogik
GSiK-Bereich: A, C

Termine:
wöchentlich ab 06.11.2020
12 -14:00 Uhr 

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

In dem Seminar werden gemeinsam Grundbegriffe und grundlegende Kommunikationstheorien erarbeitet um darauf aufbauend Relevanz, Besonderheiten und Probleme interkultureller Kommunikation genauer betrachten zu können. Mit Hilfe von praktischen Übungen sollen diese theoretischen Aspekte unterstützt, erweitert und verdeutllicht werden. 
Ferner soll sowohl für die Kommunikation in Alltagssituationen sensibilsiert werden, als auch Anstöße für die schulische und außerschulische Arbeit im Bereich der Kommunikation gegeben werden.

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Referentin: Miriam Lohrmann
Veranstaltet von: Sonderpädagogik
Fachbereich: Sonderpädagogik
GSiK-Bereich: A, C

Termine:
06.11.2020  14:00-19:00 Uhr
07.11.2020  09:00-18:00 Uhr
08.11.2020  09:00-17:00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Südasien mit seiner Vielzahl von Sprachen, Kulturen, Religionen und Sozialformen wird in der gängigen europäischen Wahrnehmung oft als Welt der Gegensätze erlebt: Hier Computerzentren und eine rege Filmindustrie, dort eine scheinbar unveränderte Dorfkultur. Hier die Wüste Rajasthans, dort die Palmenhaine der Küsten Keralas. Diese Einführungsveranstaltung möchte Anfängern Grundkenntnisse im Bereich der Landeskunde Südasiens, besonders Indiens, vermitteln.
Schwerpunkte bilden etwa die Themenbereiche neuere Geschichte, Sozialformen, Gender, Sprachen und Schriften sowie politisches System.

Die Veranstaltung wird online angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie von dem Dozenten nach Anmeldung.

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Referent: Prof. Dr. Jörg Gengnagel
Veranstaltet von: Indologie
Fachbereich: Indologie
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
wöchenltich ab 10.11.2020
12:15-13:45 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Das Phänomen der Besessenheit durch Geister, Götter oder deifizierte Verstorbene ist in ganz Südasien bekannt und nimmt besonders in volkreligiösen Traditionen unterschiedlichste Formen und Ausprägungen an.

Der theoretisch ausgerichtete Teil der Veranstaltung beschäftigt sich mit der Konzeption von Besessenheit im indischen Kontext, mit Ritualspezialisten wie Priestern und Medien sowie mit der Kommunikation zwischen dem Übernatürlichem und den Menschen (Praktiken, Gegenstände, Mythen). Diese Überlegungen werden anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Regionen Indiens veranschaulicht und vertieft. Ferner werden verschiedene Interpretationsansätze hinsichtlich der vielfältigen Besessenheitsformen aufgezeigt.

Der Fokus des praxisorientierten Teils der Veranstaltung liegt auf Besessenheitsritualen, die nach wie vor einen wichtigen Bestandteil des religiösen Lebens und Festzykluses in Tulunadu, an der Westküste des südindischen Bundesstaates Karnataka, darstellen. Dies gilt insbesondere für die Verehrung von lokalen Gottheiten wie den bhutas und einer weiblichen Gottheit namens Siri.

Die Veranstaltung wird online angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie von der Dozentin nach Anmeldung.

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Referentin: Prof. Dr. Pauline Schuster-Löhlau
Veranstaltet von: Indologie
Fachbereich: Indologie
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
wöchenltich ab 10.11.2020
14:15-15:45 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Die aktuellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sind vor allem durch die „Ukraine-Krise“, die Sanktionen, den „Syrienkonflikt“, den "Tiergarten-Mord" geprägt. 2018-2020 war aber auch das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft.

Wie gestalteten sich also die deutsch-russischen Beziehungen über die Jahrhunderte? Welche Berührungspunkte gab es? Wie haben sich die Kulturen gegenseitig beeinflusst? Und wie kann eine Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft stattfinden?

Diesen Fragen werden wir uns im Seminar widmen. Es wird Wissen über die russische Geschichte vermittelt, um die heutige Situation besser verstehen zu können. Zudem lernen wir die russische Alltagskultur kennen, u.a. anhand eigener Erfahrungsbeispiele. Über die Wahl der Referatsthemen können Sie selbst die Schwerpunkte des Seminars festlegen. Wir setzen uns mit dem Bild von "Russland" in den dt. Medien auseinander sowie mit vorhandenen Stereotypen. Die aktuelle Situation soll aus deutschem und russischem Blickwinkel beleuchtet werden.

Die Veranstaltung wird online angeboten.

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Referentin: Sarah Schumayer
Veranstaltet von: Slavistik
Fachbereich: Slavistik
GSiK-Bereich: B, C, D

Termine:
wöchentlich ab 10.11.2020
16-18 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

In diesem Seminar sollen einige repräsentative Texte vertieft werden, die einerseits den Ursprung der Welt als Bewusstseinsprozeß versinnbildlichen, andererseits Erlösung als eine Verbindung mit der Bewusstseinsform charakterisieren, die den Ursprung der Welt bewirkt. Die Texte – von der vedischen Zeit bis zum indischen Mittelalter – werden in Übersetzung gelesen. 

Die Veranstaltung wird online angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie von der Dozentin nach Anmeldung.

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Referentin: PD Dr. Anna Aurelia Esposito
Veranstaltet von: Indologie
Fachbereich: Indologie
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
wöchenltich ab 11.11.2020
08:00-09:30 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

„Yoga ist eine jahrtausendealte indische Lebensphilosophie, die den Weg zu Selbsterkenntnis und Wonneerfahrung durch Meditation, Körperübungen und Atmung beschreibt.“

So oder so ähnlich wird Yoga vielfach von Yogaanbietern definiert und beworben. Über die letzten Jahrzehnte ist die Nachfrage nach Yoga rasant gestiegen und es entwickelte sich ein immer vielfältigeres Angebot. Inzwischen ist der daraus entstandene globale Yoga-Markt mehrere Milliarden Dollar wert und direkt an die Wellness-, Spiritualitäts-, und Gesundheitsindustrie angeschlossen.

Ausgehend von verschiedenen Kritiken zu neuen religiösen Bewegungen und Spiritualität im 20. und 21. Jahrhundert, beispielsweise Capitalist Spiritualities (Carrette und King 2005) und Self Religions (Heelas 1991) nähern wir uns im Seminar dem Phänomen des modernen und globalen Yoga und ergründen einige seiner grundsätzlichen Probleme. Unter Einbezug verschiedener Theorien, beispielsweise der Orientalismusdebatte und Werkzeugen zur Diskursanalyse (Foucault), dekonstruieren wir das beworbene Bild von Selbsterkenntnis und Wonne (‚blissful states‘). Dabei suchen wir auch Antworten auf sehr praktische Fragen: Was meinen Yogapraktizierende, wenn sie besonders authentisches Yoga praktizieren? Wieso hat der indische Premierminister Narendra Modi einen Internationalen Tag des Yoga ins Leben gerufen? Und sind Yoga-Organisationen eigentlich Sekten?

Die Veranstaltung wird online angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie von dem Dozenten nach Anmeldung.

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Referent: Jens Augspurger
Veranstaltet von: Indologie
Fachbereich: Indologie
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
Vorbesprechung am 13.11.2020 um 10 Uhr, via Zoom
 

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Um das heutige Indien in seinem religiösen, politischen und kulturellen  Facettenreichtum verstehen und einordnen zu können, sind gründliche Kenntnisse der vedischen und „klassischen“ Zeit, auf die man sich im Rahmen politischer, religiöser und kultureller Identitätsfindung und Legitimation gerne beruft, unabdingbar. In der Lehrveranstaltung sollen Grundkenntnisse über „das alte Indien“ erarbeitet werden. Im Zentrum stehen die Bereiche der vedischen und klassischen Religion(en) und Literatur(en), aber auch die politische Geschichte und Gesellschaft werden berücksichtigt.

Aus organisatorischen Gründen umfasst die Lehrveranstaltung dieses Semester 2 SWS statt wie üblich 3 SWS.
Die Veranstaltung wird online angeboten. Weitere Informationen erhalten Sie von der Dozentin nach Anmeldung.

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Referentin: Prof. Dr. Karin Steiner
Veranstaltet von: Indologie
Fachbereich: Indologie
GSiK-Bereich: C oder D

Termine:
wöchenltich ab 13.11.2020
12:15-13:45 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

 

 

Türkischstämmige als Menschen zweiter Klasse?
Vortrag von Enis Tiz, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Informationen zur Ringvorlesung: 
Alte Universität, Würzburg, Domerschulstrasse 16
Alumni-Hörsaal II, Donnerstag, 18-20 Uhr

Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt, also als Präsenz- und als online-Veranstaltung (Übertragung via ZOOM)
Betreuender Assistent: Eniz Tiz
Anmeldung im Büro der Würzburger Juristen-Alumni unter: juristen-alumni@jura.uni-wuerzburg.de

Weitere Informationen zur Ringvorlesung

Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung Juristen-Alumni des WS 2020/21 statt. Alle Vorträge können einzeln besucht werden und werden jeweils als ein Vortrag auf das Zertifikat angerechnet.

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Referent: Enis Tiz
Veranstaltet von: Juristen-Alumni
Fachbereich: Rechtswissenschaft
GSiK-Bereich: C, D 

Das Seminar beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen und zugleich politischen Ansatz des „Critical Whiteness“. Der Ansatz wirft einen kritischen Blick auf das historisch gewordene, soziale Konstrukt des Weißseins als „Norm“ und die Verbindung des Weißseins mit gesellschaftlicher Positionierung und Privilegierung. 

Diskutiert werden sollen unter anderem der Entstehungszusammenhang des aus den USA stammenden, interdisziplinären Ansatzes und die Frage, inwieweit der Diskurs auf Deutschland - hier auch als "kritische Weißseinsforschung" bezeichnet - übertragen werden kann. Des Weiteren werden die Verschränkungen der Kategorie des Weißseins, mit anderen normstiftenden Kategorien, wie etwa Geschlecht, Religion oder Staatsbürgerschaft thematisiert. Das Seminar soll einen Einstieg in den Diskurs liefern und durch kritische Reflexion implizite Denkmuster sichtbar machen. 

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Referentin: Melissa Silva
Veranstaltet von: Systematische Bildungswissenschaft
Fachbereich: Pädagogik
GSiK-Bereich: A, B, D

Termine:
11.-13.12.2020
09:00-18:00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Biologische und psychologische Grundlagen unseres Verhaltens gegenüber „Anderen“
Vortrag von: N.N.

Informationen zur Ringvorlesung: 
Alte Universität, Würzburg, Domerschulstrasse 16
Alumni-Hörsaal II, Donnerstag, 18-20 Uhr

Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt, also als Präsenz- und als online-Veranstaltung (Übertragung via ZOOM)
Betreuender Assistent: Eniz Tiz
Anmeldung im Büro der Würzburger Juristen-Alumni unter: juristen-alumni@jura.uni-wuerzburg.de

Weitere Informationen zur Ringvorlesung

Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung Juristen-Alumni des WS 2020/21 statt. Alle Vorträge können einzeln besucht werden und werden jeweils als ein Vortrag auf das Zertifikat angerechnet.

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Referent: N.N.
Veranstaltet von: Juristen-Alumni
Fachbereich: fächerübergreifend
GSiK-Bereich: A