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Research

Forschungsgruppen

Forschungsgruppen (FOR)

Aktive Galaxienkerne (AGN) sind in der Lage, kollimierte und stark relativistische Ausflüsse zu erzeugen. Solche sogenannten AGN Jets sind zentrale Objekte in der modernen Astroteilchenphysik und die Frage nach ihrer Entstehung ist eng verknüpft mit fundamentalen Fragen der Physik. Dennoch sind derzeit fundamentale Fragen der AGN Jet-Physik ungeklärt. Die Forschungsgruppe FOR 5195 hat daher das Ziel, im Lichte wegweisender neuer Beobachtungen mit den modernsten astronomischen Grossgeräten Antworten auf diese Fragen zu finden.

Sprecher: Prof. Dr. Matthias Kadler (Institut für Theoretische Physik und Astrophysik)

Laufzeit: seit 2021

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Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist mit dem humanen Zytomegalievirus (HCMV) infiziert. Seine klinische Relevanz und sozioökonomischen Auswirkungen sind erheblich unterschätzt. So kann es bei Immungeschwächten zu lebensbedrohlichen Infektionen kommen. Alle Befunde deuten darauf hin, dass HCMV-bedingte Gesundheitsfolgen einen weitaus umfassenderen Anteil haben als vermutet. Das übergeordnetes Ziel des FOR 2830 ist es daher, die großen Wissenslücken zu den antigenen Eigenschaften viraler Genprodukte und ihrer Rolle bei der Interaktion mit dem Immunsystem zu schließen.

Sprecher: Prof. Dr. Lars Dölken (Institut für Virologie und Immunbiologie)

Laufzeit: seit 2019

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Der Nucleus von Staatlichkeit liegt auf der lokalen Ebene, im Dorf, im Viertel, in der Nachbarschaft. Hier entwickelt eine Gemeinschaft jenseits der Familie zuerst kollektive Regeln, die ihren Fortbestand sichern sollen. Meist ist aber nicht nur diese Regelungsebene vorhanden. Über ihr stehen überlokale Herrschaftsformationen – von regionalen Verbünden bis zum Imperium –, welche die Ordnungsangebote vor Ort ergänzen oder mit ihnen konkurrieren. Örtliche Selbstregelungen sind, so die Prämisse dieser Forschungsgruppe, dann besonders vielfältig und ausgeprägt, wenn überlokale Staatlichkeit im Modus der schwachen Durchdringung existiert. Wie lokale Selbstregelungen in diesem Kontext funktionieren, ist die zentrale Forschungsfrage des FOR 2757.

Sprecher: Prof. Dr. Rene Pfeilschifter (Institut für Geschichte)

Laufzeit: seit 2019

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Lange als weitgehend nur strukturbildende, inerte Bestandteile der Zellmembran verstanden, ist die Bedeutung von Sphingomyelin und seiner Metaboliten als wesentliche Regulatoren der Aktivität von Membrandomänen unstrittig. Bislang ist jedoch wenig über die Bedeutung von Sphingolipide in der Wechselwirkung zwischen Pathogenen und ihren Wirtszellen und damit der Pathogenese von Infektionskrankheiten bekannt. Ziel von FOR 2123 ist es daher, den Einfluss dynamischer Sphingolipid-Veränderungen in der Kontrolle von Infektionsprozessen auf pathogen-, aber auch wirtsspezifischer Ebene zu untersuchen.

Sprecherin: Prof. Dr. Sibylle Schneider-Schaulies (Institut für Virologie und Immunbiologie)

Laufzeit: 2014 bis 2021

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Starke Korrelationseffekte in quantenmechanischen Vielteilchensystemen erlangen eine zunehmende Bedeutung für die Beschreibung von Phänomenen in der Materialphysik, Nanotechnologie und in Experimenten mit ultrakalten Atomen. Signifikante methodische Fortschritte auf dem Gebiet der Numerischen Simulation erlauben die exakte Untersuchung von entsprechenden theoretischen Modellen. FOR 1807 hat daher das Ziel, ein kohärentes Netzwerk von Forscherinnen und Forschern zu etablieren, um Wissen und Ideen auszutauschen und effiziente Algorithmen für die nächste Generation von Hochleistungsrechnern zu entwickeln.

Sprecher: Prof. Dr. Fakher Fakhry Assaad (Institut für Theoretische Physik und Astrophysik)

Laufzeit: 2013 bis 2021

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Klinische Forschungsgruppen (KFO)

Rückbildung und Genesung von neuropathischen Schmerzen sind aktive Prozesse, die von Faktoren wie Entzündungsauflösung und Wiederherstellung neuronaler Schaltwege im Nervensystem abhängen. Dabei kann der Schmerz aber auch ohne vollständige anatomische und physiologische Erholung einer Nervenläsion abklingen. Ist dieser Selbstheilungsprozess gestört, können chronische Schmerzen auftreten. Ziel der KFO 5001 ist es, molekulare Prozesse in peripheren Nozizeptoren und Mechanismen der Schmerzrückbildung sowie deren Regulation durch das ZNS zu untersuchen um damit Voraussetzung für effiziente Behandlungsverfahren zu schaffen.

Sprecherin: Prof. Dr. Claudia Sommer (Universitätsklinikum)

Laufzeit: seit 2020

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