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    Career Centre

    Bewerbungstipps

    Auf dieser Seite versuchen wir, euch in aller Kürze die wichtigsten Fakten zur Bewerbung zu präsentieren. Alle Infos fallen hier bewusst sehr kurz aus, da es inzwischen unzählige gute Publikationen zu diesem Thema gibt (z.B. auch direkt bei uns in der ständig wachsendenCareer Bibliothek) und weil viele eurer Fragen unserer Erfahrung nach sehr individuell sind - wir klären diese dann gerne im persönlichen Gespräch mit euch!

    Zudem habt ihr jedes Semester auch mehrfach die Möglichkeit, unseren Vortrag "Der Bewerbungsprozess von A-Z" (2h) zu besuchen. Oder ihr kommt in das semesterbegleitende Seminar "Karriereplanung und Berufseinstieg" (1,5h wöchentlich, 3 ECTS), in dem wir vergleichbare Inhalte sehr viel ausführlicher mit zahlreichen Übungen behandeln.

    Die aktuellen Termine findet ihr immer unterVeranstaltungen.

    Zu den Bewerbungstipps

    Im Folgenden erhaltet ihr zu den jeweiligen Themen hier einen kurzen Einstieg mit grundlegenden Informationen sowie weiterführender Literatur und nützlichen Links.

    Kompetenzprofil

    Manchmal fragt ihr euch, was ihr während eures Studiums überhaupt gelernt habt? Es fällt euch schwer, eure Kompetenzen und Alleinstellungsmerkmale zu benennen? Ihr seid unsicher, inwiefern ihr ins Anforderungsprofil ausgeschriebener Stellen passt? Die Erstellung eines persönlichen Kompetenzprofils kann euch dabei helfen, größere Klarheit zu gewinnen.

    Was ist ein Kompetenzprofil?

    Ein Kompetenzprofil erfasst den aktuellen Stand eures Kompetenzerwerbs, d.h. es macht Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten sichtbar, die ihr euch bereits formell oder informell angeeignet habt.  Der Kompetenzerwerb kann im Rahmen eurer (akademischen) Ausbildung stattgefunden haben, aber auch außerhalb von Schule und Universität, und impliziert sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Erfahrungen.

    Zur differenzierten Beschreibung berufsrelevanter Kompetenzen hat sich die Unterscheidung von vier Kompetenzbereichen etabliert: Die Fachkompetenz umfasst spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten, die ihr braucht, um berufstypische Tätigkeiten auszuführen. Hierfür wird auch kontextspezifisches Wissen benötigt, das ihr euch in einem bestimmten Tätigkeitsfeld, einer Branche oder Position angeeignet habt. Die Methodenkompetenz beschreibt kognitive und metakognitive Fähigkeiten, die ihr situationsübergreifend anwenden könnt, um komplexe Aufgaben eigenständig zu lösen – beispielsweise durch die Anwendung von bestimmten Arbeitstechniken, Verfahrensweisen oder Lernstrategien. Die Sozialkompetenz beinhaltet Kompetenzen, die ihr braucht, um Ziele und Pläne in sozialen Interaktionssituationen erfolgreich zu realisieren. Eure soziale Kompetenz zeigt sich unter anderem in eurem kooperativen oder kommunikativen Verhalten. Die Selbstkompetenz steht für eure Einstellungen, Werthaltungen und Motive, die euer Arbeitshandeln beeinflussen. Zugleich umfasst dieser Kompetenzbereich Fähigkeiten zur Selbstwahrnehmung und -organisation.

    Eure Kompetenzen beschreiben das, was ihr in der Lage seid zu tun. Eure Kompetenz wird demnach erst an konkretem Verhalten und Handeln sichtbar. Fragt euch daher immer: Woran können andere meine Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen erkennen? Was tue ich ganz konkret, wenn ich mich als „teamfähig“, „flexibel“ oder „analytisch“ bezeichne?

    Wofür ist ein Kompetenzprofil gut?

    Ein Kompetenzprofil ...

    • trägt zu einer realistischen Selbsteinschätzung und -darstellung bei, indem es eure individuellen Stärken und Interessen sichtbar macht.
    • hilft euch, euer individuelles Profil bereits während des Studiums auszubilden – beispielsweise durch die gezielte Wahl von  Studienschwerpunkten, Praktika oder Nebentätigkeiten.
    • unterstützt euch bei der Identifikation persönlicher Entwicklungspotentiale.
    • erleichtert euch die Verortung auf dem aktuellen Arbeitsmarkt und die Recherche einer passgenauen Stelle.
    • schafft eine wichtige Grundlage für die Erstellung eurer Bewerbungsunterlagen, nicht zuletzt für das Verfassen von Initiativbewerbungen.

    Wie erstelle ich mein individuelles Kompetenzprofil?

    Um den Prozess der beruflichen Profilbildung aktiv und erfolgreich zu gestalten, ist es ratsam, die eigenen Stärken und Interessen bereits frühzeitig in den Blick zu nehmen. Hierzu bietet das Career Centre der Universität Würzburg spezifische Services an. In Coachings und Workshops ermittelt ihr eure individuellen Kompetenzen und stellt diese karrierewirksam dar.

    Literaturtipps: E-Books in der Universitätsbibliothek

    Kaufhold, M. (2006). Kompetenz und Kompetenzerfassung: Analyse und Beurteilung von Verfahren der Kompetenzerfassung. Springer-Verlag.
    Nerdinger, F. W., Blickle, G., Schaper, N., & Schaper, N. (2008). Arbeits-und Organisationspsychologie (pp. 207-221). Heidelberg: Springer.
    Stracke, Friedemann (2006). Menschen verstehen–Potenziale erkennen. Auflage. Leonberg: Rosenberger Fachverlag.


    Literaturtipps: Bücher in derCareer Bibliothek

    • Bredemeier, Karsten: Rhetorik auf den Punkt gebracht. Die Grundregeln überzeugender Kommunikation. Goldmann. München 2014. Methodenkompetenz Sozialkompetenz
    • Krengel, Martin: Golden Rules: Erfolgreich Lernen und Arbeiten. Alles was man braucht. Selbstcoaching. Motivation. Zeitmanagement. Konzentration. Organisation. Eazybookz. Berlin 32012. Methodenkompetenz Selbstkompetenz
    • Reynolds, Garr: Zen oder die Kunst der Präsentation. Mit einfachen Ideen gestalten und präsentieren. Addison-Wesley. München 2008. Methodenkompetenz
    Stellensuche

    Du bist auf der Suche nach einem Job und es soll natürlich auch eine Arbeit sein, die zu dir passt, die dir Spaß macht und dir hilft, dich weiterzuentwickeln? Im Folgenden haben wir ein paar Tipps und Hinweise aufgelistet, die dir helfen können, dein Ziel zu verwirklichen.

    Bevor wir uns auf die Suche nach einer Stelle begeben können, müssen wir zunächst einmal einen Blick auf uns selber werfen und uns die folgenden Fragen stellen:

    • Was kann ich? Was kann ich nicht? ­­
    • Was mache ich gerne? Was interessiert mich?
    • Was habe ich bisher gelernt und gemacht?
    • Was ist mir wichtig im Leben?
    • Wie beurteilen andere meine Fähigkeiten? Wie nehmen andere meine Person wahr?
    • Was möchte ich lernen? Wo möchte ich hin?

    All diese Fragen dienen dazu, wichtige Eckpunkte eures Profils und damit eurer Bewerbungsgrundlage abzuklären: Kompetenzen, Interessen, Werte, Fremdeinschätzung, Karriereziele. (Siehe hierzu auch den Unterpunkt auf dieser Seite zum Thema Kompetenzprofil)

    Wenn wir eine gründliche Bestandsaufnahme unserer selbst vorgenommen haben, wissen wir, was wir anbieten, aber auch, was wir fordern können. Und erst dann können wir nach möglichen Berufsoptionen Ausschau halten und unseren Hut in den Ring werfen. Dafür sind zunächst zwei Fragen von Bedeutung: Die Anforderungen welcher Stellen korrespondieren mit meinen Fähigkeiten und unter welchen Stellenbezeichnungen verstecken diese sich?

    Für unsere Recherche können und sollten wir zahlreiche und vielfältige Angebote und Möglichkeiten in Betracht ziehen und wahrnehmen:

    • Arbeitsmarktinformationen einholen und Berufsfelder recherchieren (z. Bsp. über die Agentur für Arbeit/Berufenet)
    • Stellenausschreibungen durchsuchen überOnline Jobportale: CareerLink, Stepstone etc.
    • Direkt auf UnternehmenswebseitenSocial Media (Facebook, Twitter etc.)
    • Das eigene Netzwerk aktivieren! (Stichwort unveröffentlichte Stellenausschreibungen!)
      - Liste anlegen: Wen kenne ich wo?
      - Freunde, Familie, sonstige Kontakte informieren, kontaktieren, befragen, sich umhören
      - relevante (Unternehmens-) Veranstaltungen und Jobmessen besuchen
      - Freiwilligenarbeit (bei Events etc..)
    • Evtl. bei interessanten Unternehmen persönlich vorbeischauen

    Literaturtipps: E-Books in der Universitätsbibliothek

    Lorenz, Michael/Rohrschneider, Uta: Jobsuche und Bewerbung. Haufe. München 2008.

    Schmich, Dieter: Erfolgreicher Karrierestart. Die besten Initiativstrategien für Hochschulabsolventen im verdeckten Stellenmark. Gabler. Wiesbaden 2011.

    Vogel, Hans Rainer/Detambel, Daniel: JobSearch. Werden Sie Ihr eigener Headhunter. GABAL. Offenbach 2010.


    Literaturtipps: Bücher in der Career Bibliothek

    • Engst, Judith: Bewerben als Akademiker. Duden. Mannheim 2011. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Engst, Judith: Professionelles Bewerben. Duden. Berlin 2015. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Hesse, Jürgen; Schrader, Hans Christian: Bewerbung für Hochschulabsolventen. Stark. Berlin 2017. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Hesse, Jürgen; Schrader, Hans Christian: Das große Hesse/Schrader Bewerbungshandbuch. Stark. Berlin 2016. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Püttjer, Christian; Schnierda, Uwe: Das große Bewerbungshandbuch. campus. Frankfurt 92014. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Vassilian, Larissa; Dingler, Christine: Das Buch zur Jobsuche im Social Web. Personal Branding mit Blogs, Twitter, Pinterest & Co. O'Reilly. Köln 2013. Berufseinstieg


    Artikel/Links im Internet

    https://karrierebibel.de/?s=jobsuche

    https://www.youtube.com/watch?v=zyPG2EDAA4A

    Anschreiben

    Jedes Anschreiben besteht letztlich aus den gleichen Basis-Elementen, die für gewöhnlich auch immer an der gleichen Stelle zu finden sind. Der Inhalt lässt sich dagegen niemals bei zwei verschiedenen Bewerbungen verwenden, da die Anforderungen an die Kandidat*innen und Gewichtung von Kenntnissen von Stelle zu Stelle immer unterschiedlich sind.

    Zudem hat der Personaler oder Personalentscheider, der eure Bewerbung liest in der Regel nur wenig Zeit und ihr müsst gleich mit dem ersten Satz Interesse wecken. Beginnt also immer (!) mit einem wirklich starken Argument, warum genau ihr geeignet für diese Stelle seid und nicht mit Standardsätzen wie "Hiermit bewerbe ich mich auf ..." oder "Mit großem Interesse habe ich gelesen ...". Steigt direkt ein und weckt in den ersten Sekunden die Lust beim Leser, auch den Rest zu lesen. Meist wird nach rund 30 bis 60 Sekunden entschieden, ob man sich die Bewerbung intensiver anschaut, oder ob sie nicht interessant genug ist.

    Daher merke:

    • Standardanschreiben funktionieren nicht!
    • Starker Anfang, der Interesse weckt!
    • Fasst euch kurz! Schreibt nicht mehr als eine Seite Text (in ungefähr der dargestellten Formatierung)
      • Schematische Beispiel für ein Anschreiben

    Jedes Anschreiben besteht in jedem Fall aus den folgenden Bausteinen:

    • Absender Name, (Adresse), Telefon und E-Mail
    • Adressat Name der Firma, Ansprechpartner, Adresse der Firma 
    • Anrede "Sehr geehrte/r ..." Betreff fett: Bewerbung als XY
    • Einleitungsteil knackiger Einstieg, muss Lust auf mehr machen
    • Textteil Keine bloßen Behauptungen, immer These, Begründung, Beispiel
    • Abschluss Bogen zu Anfang, wenn gefordert Einstiegstermin und Gehalt
    • Grußformel und Name/Unterschrift

     
    Zum Vergrößern anklicken.

    Ein überzeugendes Anschreiben habt ihr erstellt, wenn ihr eure Fähigkeiten und Kenntnisse den Anforderungen der Stelle entsprechend auf maximal einer DIN A4 Seite in ansprechender sprachlicher Form fehlerfrei dargelegt habt.

    Fragen, die ihr schon im Anschreiben beantworten solltet

    • Warum sollten wir gerade Sie einstellen?
      Was qualifiziert euch mehr, als eure Kommiliton*innen? Welche Kompetenzen habt ihr durch Studium, Praktika, Nebenjobs o.ä. erworben, die nun für diese Stelle relevant sind?
    • Was interessiert Sie an der ausgeschriebenen Stelle?
      Macht euch klar, warum gerade ihr mit euren Qualifikationen die perfekte Wahl für die Stelle seid. Begründet anhand eurer Unterlagen, dass ihr euch im gesuchten Bereich auskennt, und/oder dass ihr euch schnell in neue Prozesse einarbeiten könnt.
    • Warum interessiert ihr euch für dieses Unternehmen?
      Informiert euch ausführlich über das Unternehmen und verwendet dieses Wissen, um deutlich zu machen, warum euch gerade diese Firmenstruktur und -philosophie entspricht. Bei kleinen Firmen müsst ihr bei euren Recherchen mitunter kreativer werden als bei großen, da sich hier meist weniger Informationen in der Presse oder online finden lassen.
    • Über welche fachlichen Qualifikationen und Fähigkeiten verfügt ihr?
      Hebt eure Stärken deutlich hervor und belegt eure Behauptungen immer mit Fakten. Es reicht also nicht aus, wenn ihr behauptet, dass ihr teamfähig seid, sondern ihr müsst diese Behauptung mit konkreten Beispielen stützen, wo ihr im Team erfolgreich gearbeitet habt.

    Auf was ihr achten solltet

    Nach dem Durchlesen eures Anschreibens muss für den Leser feststehen, dass ihr zu einem Vorstellungsgespräch, Einstellungstest oder Assessment-Center eingeladen werden solltet, da ihr die richtigen Qualifikationen und Erfahrungen für die Stelle mitbringt. Daher genügt es nicht, schnell ein paar Zeilen zu formulieren und nach kurzer Korrektur sofort abzuschicken.

    Vielmehr sollte es sich um einen mitunter einige Stunden oder sogar Tage dauernden Prozess handeln, bei dem ihr Formulierungen immer wieder abwägt, die Prägnanz eurer Aussagen überprüft und den Bezug auf die Stelle verfeinert. Außenstehende müssen beim ersten Lesen sehr schnell das Gefühl bekommen, dass ihr diesen Job für genau den richtigen haltet, bzw. dass ihr genau die Person seid, die die Firma sucht.

    Folgende Punkte solltet ihr beim Formulieren und Korrigieren immer umsetzen:

    • Schreibt selbstbewusst – ihr seid kein Bittsteller. Wenn ihr selbst nicht davon überzeugt seid, die oder der Richtige zu sein, werdet ihr auch den Auswählenden nicht beeindrucken. Vermeidet jedoch unbedingt Arroganz.
    • Versetzt euch in den neuen Arbeitgeber. Was erwartet dieser von euch? Liefert ihm die Informationen (und nur diese!), die für den Leser unbedingt wichtig sind
    • Kurz und prägnant! Vermeidet unnötige Füllwörter und redundante Informationen. Geht auf die in der Anzeige angesprochenen Punkte ein und verliert euch nicht in Floskeln.

    Nächste Schritte

    Ihr seid soweit und habt ein Anschreiben fertig? Gerne helfen wir euch beim Feinschliff und geben euch Feedback und Anregungen für Verbesserungen. Macht einfach einen Beratungstermin mit uns aus! Weitere Informationen findert ihr unter dem Punkt:
    Beratung & Coaching.

    Lebenslauf

    Genauso wie das Anschreiben wird auch der Lebenslauf individuell auf die Anforderungen der Stelle angepasst. Ein guter Lebenslauf vermittelt einen schnellen Überblick über alle für den Job wichtigen Stationen und enthält keine unnützen Informationen.

    Wichtig ist daher eine systematische und nachvollziehbare Darstellung eures persönlichen Werdegangs. Dabei solltet ihr unbedingt auf eine einheitliche Formatierung achten und das Layout optisch an den Rest der Bewerbung (Anschreiben, ggf. Deckblatt) anpassen.  

    Nutzt eine deutlich lesbare Schrift (nicht zu verspielt, mindestens Schriftgröße 8) und verwendet für die farbliche Gestaltung dezente Farben (angelehnt an das Corporate Design des Unternehmens). Hervorhebungen (beispielsweise durch Fettdruck) werden sparsam und bewusst einsetzen, um Strukturen zu schaffen und Highlights zu betonen.

    Auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist, wird von vielen Unternehmen nach wie vor ein Bewerbungsfoto erwartet. Das Bild könnt ihr auf einem separaten Deckblatt oder oben auf der ersten Seite neben dem Titel („Lebenslauf“ oder „Lebenslauf Vorname Nachname“) platzieren.

    Die einzelnen Etappen eures persönlichen Werdegangs werden in sinnvolle Abschnitte gegliedert. Diese Gliederung kann beispielsweise so aussehen:

    • Persönliche Angaben (Name / Kontaktdaten / Geburtsdatum /-ort)
    • Schul- und Hochschulbildung (Master / Bachelor / Ausbildung / höchster Schulabschluss)
    • Berufspraktische Erfahrung (Praktika / Hiwi-Jobs / relevante Nebenjobs)
    • Ehrenamtliches Engagement (relevante und aktuelle Ehrenämter /  FSJ)
    • Auslandserfahrung (Auslandssemester / Summerschools / Au-pair / Work & Travel)
    • Kenntnisse und Interessen (Sprachen / Software Kenntnisse / Weiterbildungen / Hobbys)

    Innerhalb der einzelnen Abschnitte werden die verschiedenen Stationen eures Lebenslaufs chronologisch rückwärts aufgezählt (die aktuelle Station wird somit an erster Stelle genannt).

    In Deutschland ist es üblich den Lebenslauf in einer Tabelle mit zwei Spalten anzulegen.

    Deckblatt (optional)Lebenslauf Seite 1Lebenslauf Seite 2
    Deckblatt (optional)Lebenslauf Seite 1Lebenslauf Seite 2

    Das Datum sollte in der linken Spalte stehen und für alle Stationen in einem einheitlichen Stil formatiert sein. Achtet darauf, dass alle Bindestriche gleich lang und die Abstände und Leerzeichen einheitlich gesetzt sind. Die Angabe von Monats- und Jahreszahlen reicht vollständig aus.

    In der rechten Spalte werden die wichtigsten Angaben zu den einzelnen Stationen dargestellt. Auch hier gilt es auf eine einheitliche und nachvollziehbare Darstellung zu achten. Dem Leser sollte sich auf den ersten Blick erschließen:

    Wo habt ihr studiert bzw. gearbeitet?

    • Schule/ Hochschule / Institution / Unternehmen / jeweils inklusive Ortsangabe nennen

    Welchen Abschluss habt ihr dort erworben bzw. welche Position habt ihr bekleidet?

    • (Angestrebten) Abschluss / Position / Tätigkeit angeben

    Was habt ihr in dieser Zeit gelernt, das für eure Bewerbung relevant ist?

    • Bedeutsame Details auflisten (Abschlussnote / Schwerpunkte / Thesis / Aufgabenbereiche)

    Im letzten Abschnitt des Lebenslaufs habt ihr die Gelegenheit etwas über eure Kenntnisse und Interessen zu schreiben. Dabei ist auch die Angabe in welchem Umfang ihr diese besitzt wichtig.

    Lasst euer Sprachniveau im Vorfeld durch einen Einstufungstest im Sprachenzentrum bestimmen oder nehmt eine (realistische) Selbsteinschätzung vor. Das Niveau kann beispielsweise so beschrieben werden:

    • Grundkenntnisse / Fließend / Verhandlungssicher
    • Bezug auf den europäischen Referenzrahmen (A1 - C2)

    Für eure Software- und Programmierkenntnisse nehmt ihr ebenfalls eine Selbsteinschätzung vor. Das kann beispielsweise wie folgt aussehen:

    • Grundkenntnisse / Gute Kenntnisse / Sehr gute Kenntnisse
    • Angabe in welchem Umfang / Kontext das Programm angewendet wurde

    Rundet euer Profil ab, indem ihr weitere Qualifikationen angebt, die ihr durch Fortbildungen oder praxisorientierte Kurse erworben habt. Hier fehlen euch noch die passenden Kompetenzen? Schaut doch einfach mal im Semesterprogramm des Career Centres  vorbei!

    Wenn ihr möchtet, könnt ihr daneben auch zwei bis drei private Interessen angeben. Führt dabei wenn möglich nicht nur Stichpunkte auf, sondern beschreibt eure Hobbys oder Interessen mit einem kurzen Satz.

    Ans Ende des maximal zwei Seiten langen Lebenslaufs setzt ihr das aktuelle Datum und eure (eingescannte) Unterschrift. Überprüft im Anschluss die gesamten Bewerbungsunterlagen (Anschreiben und Lebenslauf) noch einmal auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Im besten Fall gebt ihr sie dafür einer anderen Person zum Probelesen.

    Ihr habt eure Bewerbungsunterlagen beisammen und wollt euch ein Feedback dazu abholen? Gerne geben wir euch im persönlichen Gespräch eine Rückmeldung dazu. Einen Termin für den Bewerbungsmappencheck könnt ihr ganz einfach online über Career Link vereinbaren.

    Initiativbewerbung

    Experten gehen davon aus, dass zwei Drittel aller Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Unter einer Initiativbewerbung versteht man eine Bewerbung ohne eine vorherige Stellenausschreibung bzw. Aufforderung zur Zusendung von Bewerbungsunterlagen. Zu beobachten ist, dass auf den Karriereseiten von Arbeitgebern immer wieder darauf hingewiesen wird, dass auch Initiativbewerbungen willkommen sind.

    „Mit einer Initiativbewerbung zeigt der Bewerber, dass er seine Zukunft proaktiv mitgestalten will“, so Oliver Beck, Personalleiter bei Michelin Deutschland (Werk Bad Kreuznach). Denn wer mit Eigeninitiative und Ideen an das Projekt „berufliche Entwicklung“ geht, wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch unternehmensinterne Projekte mit Tatkraft und Dynamik angehen.

    Vorteile einer Initiativbewerbung

    • Wenn in der Firma derzeit keine Vakanzen bestehen, kann der Personaler die Initiativbewerbung auch später noch in Betracht ziehen. Sollten neue Positionen entstehen oder Vakanzen vorliegen, kann man so schnell kontaktiert werden.
    • Bei der Online-Bewerbung über einen eigenen Karrierebereich, bleibt man möglicherweise „gespeichert!“
    • Viele Firmen haben eine ganze Datenbank von Bewerbern, aus der sie sich mögliche Kandidaten herauspicken.
    • Keine direkte Konkurrenz, da keine konkrete Stellenanzeige
    • Fokus auf die eigenen Qualifikationen, da keine Anforderungen bestehen
    • Freiheit beim Umfang: Es ist die eigene Entscheidung, ob man eine Bewerbungsmappe einreicht oder eine Kurzbewerbung
    • Selbstbestimmter Bewerbungszeitpunkt
    • Auch bei Absagen könnten sich in der Zukunft Chancen ergeben

    Schritte zur Initiativbewerbung

    1. Wunscharbeitgeber:

    • Sammeln Sie in allen Medien (Internet, Fachzeitschriften, Mitarbeiter) Informationen zum Unternehmen und zur Branche
    • Gehen Sie alte Stellenangebote des Wunscharbeitgebers durch und achten Sie auf die erwähnten Anforderungen.
    • Sammeln Sie ausgeschriebene „Traumstellen“ und analysieren Sie diese im Hinblick auf die genannten Aufgabenbeschreibungen und Anforderungen.
    • Sind bestimmte Eigenschaften besonders häufig erwünscht?
    • Finden Sie heraus, wer für das Personal verantwortlich ist und schreiben Sie den Personalverantwortlichen direkt an.

    2. Potentialanalyse:

    • Systematische Analyse der Fähigkeiten: Führen Sie eine Potentialanalyse durch.
    • Wo liegen Ihre Stärken und wie belegen Sie diese?
    • Was haben Sie besonders gern gemacht?

    3. Der Weg zur Traumstelle:

    • Entwerfen Sie ein Stellenprofil für Ihre Wunschposition:
    • Welche Aufgaben möchte ich wahrnehmen?
    • Wie viel Verantwortung will ich übernehmen?
    • Wie soll die Stelle im Unternehmen eingeordnet sein?

    Literaturtipps: E-Books in der Universitätsbibliothek

    Bürkle, Hans: Aktive Karrierestrategie. Erfolgsmanagement in eigener Sache. Springer Gabler. Wiesbaden 2013.
    Rohrschneider, Uta; Lorenz, Michael: Die besten Bewerbungsmuster. Haufe. Freiburg 2009.
    Hofert, Svenja: 30 Minuten Bewerbungsanschreiben. GABAL. Offenbach 2012.


    Literaturtipps: Bücher in derCareer Bibliothek

    • Barsch, Petra: Jobhunting. Geht doch! Karriere mit Knicken. BusinessVillage. Göttingen 2016. Berufseinstieg
    • Hagmann, Jasmin; Hagmann Christoph: Die besten Bewerbungsmuster Bachelor/Master. Haufe. Freiburg 22009. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Hesse, Jürgen; Schrader, Hans Christian: Das perfekte Anschreiben. Stark. Berlin 22016. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Kanzler, Sabine: Die perfekte Bewerbung. Vahlen. München 2011. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Kühnhanss, Christoph: BeWerben ist Werben. Ullstein. Berlin 62011. Berufseinstieg Methodenkompetenz

     

    Artikel im Internet

    http://karrierebibel.de/initiativbewerbung/

    Vorstellunsgespräch

    Waren eure Bewerbungsunterlagen überzeugend? Wenn ja, dann markiert die Einladung zum Vorstellungsgespräch den letzten Schritt im Bewerbungsprozess. Dort habt ihr dann Erfolg, wenn ihr gut vorbereitet seid, auf die Erwartungen der Unternehmensseite eingeht und dabei authentisch bleibt. Um alles im Blick zu behalten, könnt ihr auch Checklisten nutzen!

    Zur Vorbereitung informiert ihr euch über das Unternehmen, macht euch eure Stärken in Bezug auf die Stellenanforderungen bewusst und übt eure Selbstpräsentation. Überlegt euch im Voraus auch schon eure Gehaltsvorstellungen und gute Fragen, die ihr eurem pontenziellen Arbeitgeber stellen wollt.

    Typischer Ablauf des Vorstellungsgesprächs

    • Begrüßung, Smalltalk und Kurzvorstellung der Personen
    • Informationen über das Unternehmen und die Stelle
    • Fragen an den Bewerber/die Bewerberin
    • Fragen an die Unternehmensseite
    • Ausblick und Verabschiedung

    Typische Themenbereiche für Fragen

    • Motivationale Gründe für die Bewerbung und berufliche Ziele: Warum dieses Unternehmen, warum diese Stelle?
    • Fragen zur Person: Welche Qualifikationen und Kompetenzen besitzen Sie? Wie können Sie Ihre Stärken und Schwächen belegen? Was sind Ihre beruflichen Pläne? Fragen, die Sie unter Druck setzen sollen und Fragen zur Arbeitsweise.
    • Bisherige Stelle(n): Was lief gut, was lief schlecht? Gründe für Studien- und Jobwechsel, Ihre Rolle im Team
    • Abschluss des Gesprächs: Fragen nach Eintrittstermin, Gehaltsvorstellung und weiteres Vorgehen

    Unzulässige Fragen

    Im Vorstellungsgespräch sind nur Fragen gestattet, die dazu dienen, die Eignung eines Bewerbers festzustellen. So ist zum Beispiel bei Berufen, die körperlich belastend sind, die Frage nach dem Gesundheitszustand erlaubt, auch wenn dies eigentlich in die Kategorie der unzulässigen Fragen fällt. Werden euch solche Fragen gestellt, kann das einerseits ein besonderes Interesse bedeuten; andererseits ist es möglich, dass der Interviewer eure Verhaltensreaktion darauf testen will. Bleibt daher in jedem Fall in eurer Antwort freundlich und argumentiert sachlich. Notlügen sind erlaubt, aber unwirksam, wenn eure Körpersprache euch entlarvt.

    Literaturtipps: E-Books in der Universitätsbibliothek


    Literaturtipps: Bücher in derCareer Bibliothek

    • Eßmann, Elke: 111 Arbeitgeberfragen im Vorstellungsgespräch. Goldmann. München 2015. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Hofert, Svenja: 30 Minuten. Das Vorstellungsgespräch. 4., überarb. Aufl. Offenbach: GABAL Verlag 2012.
    • Lüdemann, Carolin; Lüdemann, Heiko: Fangfragen im Vorstellungsgespräch souverän meistern. Redline. München 2008. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Mangelsdorf, Martina: "Warum sollte ich für Sie arbeiten?". Die besseren Rezepte fürs Jobinterview. campus. Frankfurt 2015. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Püttjer, Christian; Schnierda, Uwe: Das überzeugende Vorstellungsgespräch auf Englisch. campus. Frankfurt 22011. Fachkompetenz Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Raupach-Sieke, Andrea: Das perfekte Vorstellungsgespräch. Vahlen. München 2012. Berufseinstieg Methodenkompetenz

    Artikel im Internet

    Assessment Center

    Das Assessment Center (AC) stellt ein standardisiertes Verfahren zur Bewerberauswahl dar, bei dem ihr verschiedene realitätsnahe Einzel- und Gruppenaufgaben zu bewältigen haben – es geht also um Arbeitssimulationen. Ihr werdet dabei von geschulten Beobachtern beurteilt. Auch in den Pausen zwischen den Übungen steht ihr unter Beobachtung. Ziel des Auswahlverfahrens ist es, eure Eignung für die ausgeschriebene Stelle zu prüfen, vorhandene Kompetenzen und Soft Skills zu ermitteln und Prognosen über eure zukünftige berufliche Entwicklung zu erstellen. Um bestmöglich zu handeln, müsst ihr Folgendes erkennen: Welche Anforderungen, wie beispielsweise logisches Denkvermögen oder soziale Kompetenz, werden durch welches Verfahren, wie beispielsweise Gruppendiskussion oder Rollenspiel, überprüft?

    Firmen führen zunehmend entweder kein vollständiges Assessment-Center mehr durch oder bezeichnen dieses nicht mehr so. Stattdessen werden Bezeichnungen verwendet wie erweitertes Vorstellungsgespräch, Auswahltage, Gruppenauswahlverfahren, Recruiting-Workshop oder Development-Center.

    Unternehmen rechnen damit, dass ihr euch mit Büchern, Erfahrungsberichten anderer oder sogar mit Übungssimulationen auf das AC vorbereitet habt. Wer unvorbereitet teilnimmt, fällt daher schnell negativ auf.

    AUFGABENTYPEN

    Fallstudien/Case Studies

    Bei Case Studies wird ersichtlich, wie ihr eine bestimmte Aufgabe bearbeitet. Dabei steht nicht ausschließlich die Lösung im Vordergrund, sondern auch eure Herangehensweise. Ihr solltet in der Lage sein, eure Lösungsansätze gut begründen zu können. Meist werden Fallstudien nur von einem Kandidaten bearbeitet, es sind aber genauso Gruppenaufgaben möglich.

    Gruppendiskussion

    In Gruppendiskussionen geht es darum, gemeinsam eine Lösung für ein Problem zu finden oder eine Entscheidung zu treffen, ein bestimmtes Thema zu diskutieren oder eine unternehmensbezogene Aufgabe zu lösen. Für die Gruppendiskussionen können euch Rollen bzw. Interessen und Ziele vorgegeben werden oder ihr könnt frei eine Position wählen.

    Interview

    Im Rahmen eines Einzel- oder auch Kleingruppeninterviews können euch Fragen wie im Vorstellungsgespräch begegnen oder ihr werdet aufgefordert, eure Leistung im AC zu reflektieren. Eine Sonderform des Interviews ist das Stressinterview, bei dem euch in schneller Folge verschiedene Fragen gestellt werden oder man euch schlechte Leistungen vorhält, um zu sehen, wie ihr unter Druck reagiert.

    Rollenspiel

    Das Rollenspiel stellt ein simuliertes Gespräch zwischen dem Bewerber und einem AC-Beobachter beziehungsweise zwischen zwei Bewerbern dar. Dabei sind die Themen auf das Unternehmen sowie das zukünftige Tätigkeitsfeld abgestimmt. Oft handelt es sich um problematische Mitarbeitergespräche oder Meetings. Häufige Themen sind dabei: Gehaltsverhandlungen, schwierige Verkaufsgespräche, Gespräche über schlechte Leistungen eines Mitarbeiters oder Konflikte innerhalb einer Abteilung.

    Persönlichkeits-, Leistungs-, und Intelligenztests

    Diese Tests dienen dazu, den Bewerber noch genauer einschätzen zu können. Persönlichkeitstests bilden zum Beispiel eine Beurteilungsgrundlage für den Charakter eines Kandidaten ist, ob ein Bewerber ins Team passt oder wie sein Arbeits- und Sozialverhalten ist. Leistungs- und Intelligenztests prüfen das logische Denkvermögen, die Konzentrationsfähigkeit oder das Allgemein- bzw. Fachwissen des Kandidaten. Auch Sprachkenntnisse lassen sich leicht überprüfen.

    Postkorb-Übung

    Bei der Postkorb-Übung habt ihr die Aufgabe, unter Zeitdruck eine große Anzahl von simulierten Schriftstücken abzuarbeiten bzw. Aufgaben zu erledigen. Da es in der Regel nicht möglich ist, alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit abzuleisten, müsst ihr die Sachverhalte schnell erfassen, Prioritäten setzen und begründete Entscheidungen treffen. Die Entscheidungen sind anschließend in einer Präsentation oder einem Interview zu rechtfertigen. Seid auch auf spontane Zwischenfälle vorbereitet, wie zum Beispiel ein klingelndes Telefon oder nachgereichte Schriftstücke.

    Schätzaufgaben/Brainteaser

    Nicht nur im Bewerbungsgespräch, auch im Assessment Center sind Schätzaufgaben oder Brainteaser ein beliebtes Mittel, um den Kandidaten zu prüfen. Wichtig ist dabei weniger die korrekte Lösung des Problems als die Reaktion des Bewerbers und der Lösungsweg. Auf typische Aufgaben kann man sich mit folgendem Buch vorbereiten: Das Insider-Dossier: Brainteaser im Bewerbungsgespräch. 140 Übungsaufgaben für den Einstellungstest. Hrsg. v. Stefan Menden.4., erw., aktual. und überarb. Aufl. Köln: squeaker.net 2010.

    Selbstpräsentation

    Selbstpräsentation kann im Rahmen einer Vorstellungsrunde oder als individuelle Präsentation stattfinden. Die Fragen orientieren sich dabei an Themen, die auch für das Vorstellungsgespräch relevant sind, wie zum Beispiel der eigene Werdegang, Erfolge, berufliche Ziele und eure besondere Motivation für die Stelle.

    Präsentationen

    Präsentationen können euch sowohl mit sehr kurzer Vorbereitungszeit als auch mit etwas längerem Vorlauf (Vorbereitung bis zum Folgetag) begegnen. Eure Aufgabe besteht darin, ein Fachthema inhaltlich zu erfassen und eurem Zielpublikum zu vermitteln. Häufig müsst ihr dabei einen bestimmten Standpunkt vertreten, Empfehlungen geben oder andere von euren Ausführungen überzeugen.

    Business Dinner

    Obwohl das gemeinsame Essen (egal ob im Restaurant oder in der Kantine) einen scheinbar formlosen Charakter hat, ist es häufig ein Teil der Tests oder trägt zumindest zum Gesamteindruck bei. Bei einem Business Dinner können sich die Beobachter ein Bild davon machen, ob ihr die Umgangsformen und Tischsitten beherrscht, wie routiniert ihr im Small Talk seid und ob ihr in dieser Situation das Unternehmen angemessen repräsentieren könnt.

    Literaturtipps: E-Books in der Universitätsbibliothek

    • Brenner, Doris / Brenner, Frank: Assessment-Center. 3. Aufl. Offenbach: GABAL Verlag 2010.
    • Eck, Claus D. / Jöri, Hans / Vogt, Marlène: Assessment-Center. Entwicklung und Anwendung – mit 57 AC-Übungen und Checklisten. 3., überarb. und aktual. Aufl. Berlin, Heidelberg: Springer 2016.
    • Hagmann, Jasmin / Hagmann, Christoph: Assessment Center. 2., aktual. Aufl. Freiburg i. Br.: 2008.
    • Leciejewski, Klaus D. / Fertsch-Röver Christof: Assessment Center. 5., durchges. Aufl. Planegg / München: Rudolf Haufe Verlag 2007.
    • Obermann, Christof: Assessment Center. Entwicklung, Durchführung, Trends. Mit originalen AC-Übungen. 5., vollst. überarb. u. erw. Aufl. Wiesbaden: Springer Fachmedien 2013

    Literaturtipps: Bücher in der Career Bibliothek

    • Beitz, Holger; Loch, Andrea: Assessment Center. Erfolgstipps und Übungen für Bewerber. Goldmann. München 52004.  Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Hesse, Jürgen; Schrader, Hans Christian: Assessment Center für Hochschulabsolventen. Stark. Berlin 2012.  Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Lüdemann, Carolin; Lüdemann, Heiko: Topkandidat im Assessment-Center. Redline. München 2008. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    • Lüdemann, Carolin; Lüdemann, Heiko: Leistungstests souverän meistern. Redline. München 2007. Berufseinstieg Methodenkompetenz
    Bewerbungsfoto

    Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland zwar nicht verpflichtend, wird aber häufig erwartet. Als Ergänzung der Unterlagen unterstreicht es die Professionalität des Bewerbers und betont die Ernsthaftigkeit der Bewerbung.

    Für das "perfekte" Foto solltet ihr folgende Punkte berücksichtigen:

    • Geht zu einer/m professionellen Fotografin/en und verwendet keine Automatenbilder oder private Schnappschüsse. Auch gewöhnliche (biometrische) Passbilder sind für Bewerbungen ungeeignet. Mit einem professionellen Foto hingegen unterstreicht ihr eure Kompetenz und die Ernsthaftigkeit eurer Bewerbung. Je höher dabei die angestrebte Position ist, umso wertiger sollte auch das Foto sein.
    • Ein übliches Format für Bewerbungsbilder sind 4,5x6cm, also etwas größer als es gewöhnliche Passfotos sind - natürlich kann es aber gerne auch noch größer sein, wenn dies zum Charakter eurer Bewerbung passt. Ob das Foto farbig oder eine Schwarz-Weiß-Aufnahme sein soll, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack des Bewerbers ab, unterliegt aber auch den neuesten Trends bei den Fotografen. Wichtig ist vor allem ein freundlicher, präsenter Gesichtsausdruck sowie ein klarer Blick zum Betrachter. Vor allem Brillenträger sollten daher darauf achten, dass die Augen nicht vom Brillengestell überschattet werden oder die Gläser reflektieren und kein direkter Blickkontakt möglich ist.
    • Das Foto sollte außerdem auf den zukünftigen Arbeitgeber bzw. die angestrebte Branche abgestimmt sein. In kreativen Berufen könnt ihr experimentierfreudiger sein, in Unternehmen, die sehr viel Wert auf Tradition oder Seriosität legen, solltet ihr euch lieber für ein klassisches Portrait entscheiden. Ein guter Fotograf wird euch entsprechend beraten und auch eure Kleidung auf die zukünftige Position abstimmen.
    • Generell gilt für die Kleidung: tragt für das Bewerbungsfoto ein Outfit, das ihr auch zum Bewerbungsgespräch anziehen würdet (aber nicht zwingend das Gleiche) und das zu Branche und Firma passt. Nach Möglichkeit könnt ihr auch eine Auswahl an Kleidung zum Fotografen mitbringen, um gemeinsam über das beste Outfit zu entscheiden. Einen guten Anhaltspunkt, wie der Dresscode der Firma aussieht, bieten Mitarbeiterfotos auf der Unternehmenswebseite.
    • Kleinere Rötungen, Pickelchen oder Hautunreinheiten auf dem Foto dürfen retuschiert werden, vermeidet aber extreme Veränderungen bei der Bildbearbeitung. Der Personaler möchte euch gerne beim Vorstellungsgespräch aufgrund eures Fotos noch wiedererkennen können.

    Fotografen in Würzburg, mit denen wir bereits zusammengearbeitet haben:

    • Daniela Hütter Photodesign
      Unsere Fotografin bei den Bewerbungsfoto-Shooting des CAREER CENTRE
      www.danielahuetter-photodesign.com
    • cmk photography claudia monika kuhn
      Sehr positives Feedback vieler Studierender, die bei Frau Kuhn bereits Bewerbungsfotos gemacht haben
      www.cmk-photography.de
    • Fotografie Petra Winkelhardt
      Zusammenarbeit bei Veranstaltungen und für Bewerbungsfotos
      www.foto-winkelhardt.de

    Weitere Fotografen in Würzburg

    Artikel online

    Sie sind Bewerbungsfotograf im Raum Würzburg und möchten in unsere Liste aufgenommen werden? Dann kontaktieren Sie uns unter: career@uni-wuerzburg.de

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    Servicezentrum Innovatives Lehren und Studieren (ZILS) - Career Centre
    Josef-Martin-Weg 54/2
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