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    Unsere Slammer 2015

    Prof. Bernd Ankenbrand

    Was hat Sie zur Teilnahme am Science Slam motiviert?

    Unter uns gesprochen: es war eine spontane Bauchentscheidung. Aber wenn Sie möchten,  kann ich als anständiger BWL-Professor meine Motivation ex post rationalisieren und Ihnen ein paar eindeutige Motivationskennzahlen liefern – jedoch nur auf zwei Nachkommastellen genau.

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?

    „eine Herausforderung“ - welch ein schöner Euphemismus. Ich schwitze schon jetzt Blut und Wasser.

    Was ist das Schönste an Ihrem Fach?

    Mein Fach? Als Finanzwissenschaftler, der Sinn, Vertrauen, Risiko und andere vermeintliche Irrationalitäten mit verhaltensökonomischen und systemtheoretischen Werkzeugen erforscht,  sitze ich zwischen sehr vielen Stühlen, die ich alle schön finde. Schönheit liegt in der Vielfalt der Realität.

    Stephan Peters

    Was ist Ihre Motivation zum Slammen:

    Wissenschaft ist schwer vermittelbar? Ach was! Warum nicht einfach locker darüber plaudern und eine kreativ-einprägsame Form der Gestaltung finden. Vielleicht kommen dann zum "Science" Slam auch nicht nur scientists.

    Eine Frage zur Herausforderung:
    Einen komplexen Sachverhalt kreativ, witzig, verständlich, nachvollziehbar und logisch darstellen in 6 Minuten. Welche Herausforderung? 

    Das schönste an meinem Fach:
    Das Schönste an meinem Fach ist gleichzeitig oft auch das Schwierigste: Jeder hat eine Meinung dazu und jeder kann was dazu sagen.

    Doris Aschenbrenner

    Frau Aschenbrenner, was hat Sie zur Teilnahme am Sciene Slam motiviert?                                                  
    Ich finde das Konzept von Science Slams super und habe bereits an mehreren teilgenommen. Unsere wissenschaftliche Arbeit wird (zum großen Teil) von der Allgemeinheit finanziert und ich sehe daher auch eine große Verantwortung darin, die Ergebnisse leicht verständlich an ein breites Publikum zurückzumelden - die Science Slams sind eine kurzweilige und amüsante Art und Weise dies zu tun.

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?
    Die Materie ist sehr komplex, man kann also in der Regel nur einen klitzekleinen Teil vermitteln und muss aufpassen, dass man bei den Grundlagen anfängt. Man hat ja leider auch nur so kurz Zeit! Ich denke das ist die größte Herausforderung: "Möglichst viel Inhalt in möglichst wenig Zeit aber auch so dass es alle verstehen können."

    Was ist das Schönste an Ihrem Fach?
    Ohjeh. Ich wollte eigentlich schon immer was mit Robotern machen. Schieben Sie es auf zu viel Science Fiction in der Kindheit ;) Ich finde es einfach sehr spannend und herausfordernd.

    Und es bewegt sich durch den digitalen Wandel in der gesamten Gesellschaft so viel - als Informatikerin kann ich das ganz anders beurteilen und begleiten, dafür bin ich sehr dankbar.

    Prof. Peter Pospiech

    Prof. Pospiech; was hat Sie zur Teilnahme am Sciene Slam motiviert?
    Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und versuche schon immer, durch anschauliche Darstellung mein Fachgebiet auch für den Laien - oder den Erstsemesterstudenten - interessant zu machen. Also: Let's slam!

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?

    Die größte Herausforderung wird es sein, gegen die jugendlichen Mitbewerber zu punkten: Da muss ich mir natürlich noch etwas überlegen ;-).

    Was ist das Schönste an Ihrem Fach?
    Das Schönste an meinem Fach ist die Kombination von handwerklicher Tätigkeit und Medizin und die Möglichkeit, Menschen durch den Zahnersatz wieder glücklich - und bissfest - zu machen.

    Prof. Gunther Schunk

    Herr Schunk; was hat Sie zur Teilnahme am Sciene Slam motiviert?
    Mich reizt das Format, Wissen und Erkenntnis auf neuartige Weise zu präsentieren. Und die Slam-Idee ist nicht nur auf Poetry beschränkt.

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?
    Das Herunterbrechen von wissenschaftlichen Sachverhalten auf ein verständliches Niveau in begrenzter Zeit und das Ganze dann auch noch lustvoll unterhaltsam zu präsentiere – das ist ziemlich genau das Gegenteil wissenschaftlicher Vorträge nach alter Väter Sitte.

    Was ist das Schönste an Ihrem Fach?
    Die Linguistik beschäftigt sich mit nichts Geringerem als der Kommunikation, die – im Wortsinne – ja in aller Munde ist. Wir leben im kommunikativsten Zeitalter der Menschheit, inmitten der vierten Revolution der Sprache. Mittlerweile sind einfach alle Lebensbereiche davon erfasst und ihre künftige Entwicklung basiert zum Teil darauf. Und das allerschönste: Kommunikation vulgo Sprache erfindet sich permanent und unvorhersehbar neu.

    Dr. Konrad Förstner

    Herr Förstner, was hat Sie zur Teilnahme am Sciene Slam motiviert?
    Ich habe einen Science Slam in Darmstadt als Zuschauer besucht und einige Aufzeichnungen im Netz gesehen. Das fand ich sehr unterhaltsam und wollte schon lange einmal selber an einem teilnehmen.

    Ich finde wichtig, dass wir Wissenschaftler unsere Tätigkeit mehr der Allgemeinheit verständlich zugänglich machen und dafür ist ein Science Slam ein hervorragendes Format.

    Ich hoffe wir können Wissenschaft damit ein wenig mehr sexy machen und das Bild vom altem, grauharigen Mann der im weißen Kittel, der im einsamen Kämmerlein tüftelt durch eine realitätsnähere Ansicht verdrängen. Wir brauchen mehr begeisterte Menschen in der Forschung - immerhin retten wir ja die Welt. :)

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?Wenn ich nur einen Zuschauer für meine Arbeit begeistern kann, ist meine Mission erfüllt. Es wird aber nicht einfach, die richtige Balance zwischen guter Verständlichkeit, nötiger Tiefe und schöner Unterhaltung zu finden.

    Über was werden Sie sprechen?
    Bei mir ist es nicht ganz einfach mein Forschungsthema darzustellen, da ich als Bioinformatiker in sehr viele unterschiedliche Projekte involviert bin. Aber ich denke, gerade das werde ich versuchen zu vermitteln und die Kernideen und Aufgaben meiner Arbeit vorstellen.

    Wenn es die Zeit zulässt werde ich auch ein wenig auf "Open Science" eingehen, was mir sehr am Herzen liegt. Dabei geht es darum die Zugänglichkeit, Transparenz und Reproduzierbarkeit im Wissenschaftsprozess zu erhöhen.

    Prof. Klaus Brehm

    Herr Prof. Brehm; was hat Sie zur Teilnahme am Sciene Slam motiviert?
    Theater und Comedy gehören zu meinen Hobbies. So kann ich mal Hobby und Beruf kombinieren.

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?
    Sicher nicht die Kürze der Zeit, sondern unterhaltsame Witze in der Zellbiologie zu finden.

    Was ist das Schönste an Ihrem Fach?
    Man kommt gut rum.

    Andy Sauerwein

    Herr Sauerwein, was hat Sie zur Teilnahme am Sciene Slam motiviert?

    Man hat mich gezwungen. 

    Was denken Sie, ist die größte Herausforderung?

    Ich darf nicht mit Kreide werfen.

    Über was werden Sie sprechen?

    Geplante Obsoleszens - was ist das und hab` ich es auch?

    Johannes Keppner

    Herr Keppner, was gefällt Ihnen an Science Slams?

    Es ist gemein, diese Frage vor meiner Premiere zu stellen, aber es ist die perfekte Gelegenheit, das Entertainergen, das viele Referenten/Dozenten sowieso besitzen, auszuleben.

    Wenn Sie auswählen dürften - lieber zum Fach Germanistik slamen oder den Slam moderieren?

    Bei einem Germanisten ist die Erwartungshaltung des Publikums sicherlich groß hinsichtlich des gewählten Wortes. Vielleicht ist es gut, dass ich moderiere und nicht slamen muss

    Welche humorvolle, "fachliche" Erinnerung haben Sie?

    Eine Kafka-Vorlesung, die den gegenteiligen Prinzipien eines Science Slams folgte, inspirierte uns quasi gezwungenermaßen zu einer Parallel-Veranstaltung mit dem Motto "Kaffee statt Kafka". Hier ging es dann auch recht unterhaltsam zu, aber tatsächlich wurde auch fachlich gesprochen.

    Ich hatte das Gefühl, dass man hier bei einer Tasse Kaffee mehr mitgenommen hat als in den 90 Minuten Vorlesung. Und persönlich habe ich ganz besonders von unserer "Gegenveranstaltung" profitiert: Ich habe hier nämlich meine Frau kennen gelernt.