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Eine Okarina aus Uruk

Aufbewahrungsort des Originals

Uruk-Warka-Sammlung

Beschreibung:

Als "Okarina" bezeichnet man eine im 19. Jahrhundert von einem italienischen Tonbrenner erfundene "Gefäßflöte". Besonders verbreitet sind solche Flöten im lateinamerikanischen Raum. Gefäßflöten weisen aber sowohl in zeitlicher, wie auch in geographischer Hinsicht eine viel größere Verbreitung auf. Dieser Fund aus der berühmten Stadt Uruk (Irak), der Residenzstadt des legendären Königs Gilgamesch im äußersten Süden Mesopotamiens, datiert um die Wende vom 4. zum 3. Jahrtausend v. Chr.

Das Instrument, das in seiner Gestalt an ein kleines Gespenst erinnert, war nach seiner Entdeckung viele Jahre vergessen. Im Gegensatz zu Pfeifen können auf Gefäßflöten verschiedene Tonhöhen und damit auch kleinere Melodien erzeugt werden. Die Reproduktion dient daher auch dazu, den Tonumfang der Flöte zu erschließen und damit Töne, die vor über 5000 Jahren im Zweistromland erklangen, wieder zu Gehör zu bringen.

Hersteller: TonART, Würzburg

Kosten: 70 Euro, die Okarina hat bereits eine Musik-Patin gefunden