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Warum sind Blüten bunt?

15.07.2026

Unter dem Motto „Warum sind Blüten bunt?“ erforschten Schüler:innen in einem Aktionsprogramm die Funktion von Blütenfarben und deren Bedeutung für Pflanzen und Bestäuber. Durch die praktische Anwendung konnten sie ihr Wissen unmittelbar vertiefen und naturwissenschaftliche Phänomene selbstständig untersuchen.

Ein Schüler untersucht die unterschiedlichen Blütenformen mit einer Lupe.
Ein Schüler untersucht die unterschiedlichen Blütenformen mit einer Lupe. (Bild: Emily Schweitzer-Martin)

Mit spannenden Fragen und praktischen Experimenten tauchten die Teilnehmenden des Aktionsprogramms in die faszinierende Welt der Blütenfarben ein. Nach einer kurzen Einführung im Bauerngarten ging es direkt in die praktische Arbeit, bei der naturwissenschaftliche Zusammenhänge selbst entdeckt und ausprobiert werden konnten.

Zu Beginn des Workshops erkundeten die Schüler:innen den Bauerngarten und sammelten Blüten in den unterschiedlichsten Farben. Gemeinsam legten sie daraus einen farbenfrohen Regenbogen und entdeckten so die beeindruckende Vielfalt der Blütenfarben in der Natur. Anschließend untersuchten sie den Aufbau einer Blüte direkt am Original und lernten die verschiedenen Blütenteile sowie deren Funktionen kennen.

An der ersten Station mikroskopierten die Schüler:innen und führten eine Dünnschichtchromatographie durch. Dabei erkannten sie, dass Blüten aus mehreren Farbstoffen bestehen. Außerdem lernten sie die wichtigsten Blütenpigmente und ihre Funktionen für die Pflanze kennen.

Anschließend beschäftigten sie sich mit der Wahrnehmung verschiedener Bestäuber und erkannten, warum Blüten für diese unterschiedlich aussehen. Dabei wurde deutlich, wie Pflanzen mithilfe von Farben, Duft und UV-Musterungen gezielt um einen Blütenbesuch werben.

Mithilfe eines Rotkohlindikators untersuchten die Schüler:innen außerdem die besonderen Eigenschaften der Anthocyane. Die dabei gewonnenen Naturfarben nutzten sie anschließend zur Gestaltung eigener Bilder und erhielten zugleich Einblicke in die frühere und heutige Verwendung pflanzlicher Farbstoffe durch den Menschen.

Hinter dem Workshop
Dieser Workshop war Teil der Zulassungsarbeit von Paula Florschütz, einer Lehramtsstudentin an der Universität Würzburg. Während der Durchführung wurde sie von einer Kommilitonin unterstützt, die Betreuung erfolgte durch Frau Schweitzer-Martin und Herrn Vogg.

Weitere Bilder

Von Paula Florschütz

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