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    Schwerbehindertenvertretung

    Kooperation der Hochschule Ansbach mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenverbund (BBSB) Mittelfranken und der Vereinigung „Augenblick Mal!“

    12.06.2018

    Das Projekt „Inklusive Hochschule“ der Hochschule Ansbach hat mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenverbund (BBSB) Mittelfranken einen wichtigen Partner gewonnen.

    Das Projekt „Inklusive Hochschule“ der Hochschule Ansbach hat mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenverbund (BBSB) Mittelfranken einen wichtigen Partner gewonnen. Herr Frank Nohr, der Leiter der Geschäftsstelle in Nürnberg, zeigte sich im Rahmen der Blindenhilfsmittelmesse an einer Kooperation interessiert und stellte neben Angeboten zur Selbsterfahrungen für die Projektgruppe im BBSB Nürnberg eine Zusammenarbeit in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in Aussicht. Anfang Mai wurden die Kooperationsvorstellungen in einem weiteren Treffen im BBSB Nürnberg konkretisiert. Zudem möchte auch der Verbund „Augenblick Mal!“ das Projektteam der Hochschule Ansbach u. a. mit entsprechenden Informationsmaterial unterstützen. Zu dem Verbund gehören folgende Einrichtungen: der BBSB Mittelfranken, das bbs-Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg, die Nürnberger Wohn- und Werkstätten für Blinde und Sehbehinderte sowie die Blindeninstitutsstiftung Rückersdorf.

    Anfang Oktober ist zudem im Rahmen der „Woche des Sehens“ eine öffentliche Veranstaltung zum Projekt am Campus der Hochschule Ansbach geplant, um Barrieren zwischen Sehenden, Blinden und Sehbehinderten abzubauen und zugleich über das Thema Blindheit und Sehbehinderung aufzuklären. Vom 08.-12.10.2018 kann man dann im Container „Erlebnis im Dunkeln“ nachempfinden, wie es ist, blind zu sein. Der Kooperationsverbund „Augenblick Mal!“ hat ihrerseits ihre Unterstützung für professionelle Führungen durch den Erlebniscontainer zugesichert.

    Für die Entwicklung eines barrierefreien digitalen Leitsystems an der Hochschule Ansbach wird in Zusammenarbeit mit dem BBSB Mittelfranken ein Bedürfnisprofil der Zielgruppe erarbeitet. Eine wichtige Erkenntnis konnte bereits festgehalten werden: Eine digitale Orientierung sollte das taktile Leitsystem, Wegweiser mit Braille- oder Pyramidenschrift und Kontrastsysteme sinnvoll ergänzen. „Wenn ich ein Gebäude betrete, kann ich mich sofort am taktilen Leitsystem z.B. zur Information orientieren und die App kann mir dann weiterhelfen, wenn ich in ein bestimmtes Stockwerk möchte. Es muss nicht das gesamte Gebäude mit dem taktilen Leitsystem zugepflastert werden, denn zu viel Information kann den Blinden noch mehr verwirren“, sagt Werner Prechter Leiter der Geschäftsstelle Ansbach des BBSB-Mittelfranken. Es ist ihm wichtig, dass bestimmte Blindenhilfsmittel wie die Brailleschrift nicht durch die digitale Welt ersetzt werden, sondern digitale Lösungen im Navigationsbereich als ergänzendes Werkzeug zum Einsatz kommen.

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