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    Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (KIS)

    Zentralgebäude der Chemie

    (Anorganische Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie, Pharmazie/Lebensmittelchemie)

    Mit öffentlichen Verkehrmitteln ist das Zentralgebäude der Chemie gut zu erreichen, indem man mit den Buslinien 10 und 114 bis zur Haltestelle „Universitätszentrum“ fährt.

    Das Gebäude verfügt über drei Eingänge, von denen zwei barrierefrei sind. Der Haupteingang ist barrierefrei und gut ausgeschildert. Er ist sowohl über einige Stufen als auch eine Rampe zu betreten. Allerdings sind Boden und Rampe gepflastert und somit uneben und bei Nässe rutschig.

    Der erste Nebeneingang befindet sich gleich neben dem Haupteingang auf der linken Seite. Er ist nicht barrierefrei, da man eine Treppe überwinden muss.

    Zwischen dem Haupteingang und dem Nebeneingang stehen ein Brunnen und einige Stühle. Hier ist die Orientierung für sehbehinderte Studierende besonders schwer, da dieser Bereich nicht abgegrenzt ist.

    Den zweiten Nebeneingang findet man auf der Rückseite des Gebäudes, er liegt direkt beim Parkplatz. Er ist barrierefrei, eine lange Rampe mit Handläufen auf beiden Seiten führt zur Eingangstür, die leicht zu öffnen ist.

    Über das neue Pharmaziegebäude kann man ebenfalls in das Zentralgebäude der Chemie gelangen. Der Eingang befindet sich an der Seite (Blick auf die Mensa) und ist ebenerdig, allerdings lässt sich die Tür ohne fremde Hilfe nur schwer öffnen. Gleich links neben dem Eingang gibt es einen Aufzug, mit dem man in das Chemiegebäude gelangen kann.

    Auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude gibt es zwei behindertengerechte Parkplätze. Die Parkmöglichkeiten sind ausgeschildert und genügend breit. Allerdings ist der Boden durch die Pflasterung uneben.

     

    Das Gebäude ist wie folgt aufgebaut: im Mittelteil befinden sich die Hörsäle, die Bibliothek, die Cafeteria und die Verwaltung. Von diesem Mittelteil aus zweigen die vier verschiedenen Institute mit ihren Laboren, Seminarräumen und Büros ab.

    Gebäudepläne hängen überall im Haus verteilt. Ein Plan hängt direkt beim Haupteingang. Zwar ist er in einer gut lesbaren Höhe angebracht, aber sehr klein geschrieben.

    In den einzelnen Instituten findet man im Eingangsbereich ebenfalls je einen Gebäude- oder Raumbelegungsplan.

    Im Mittelteil gibt es keinen Aufzug. Das bedeutet, dass man das erste Stockwerk, in dem die Labore für die Praktika untergebracht sind, nur über das Treppenhaus erreichen kann. Allerdings findet man bei jedem Institut im Eingangsbereich einen Aufzug.

    Der Aufzug beim Institut für Pharmazie/Lebensmittelchemie hat eine Türbreite von ca. 90 cm, die Lichtschranke ist im Boden eingebaut. Das Notruftelefon ist gut erreichbar, die Aufzugstastatur ist etwas hoch angebracht.

    Die Aufzüge beim Institut für organische bzw. anorganische Chemie sind baugleich. Die Türen sind ebenfalls ca. 90 cm breit, die Lichtschranke befindet sich am Boden. Es gibt keine Handläufe, außerdem ist die Aufzugstastatur zu hoch angebracht, nur die Notruftaste ist gut erreichbar.

    Der Aufzug im Physikalischen Institut ist ca. 120 cm breit, die Lichtschranke ist in ca. 50 cm Höhe angebracht. Die Aufzugstastatur ist gut erreichbar, das Notruftelefon dagegen hängt zu hoch.

    Im ganzen Gebäude gibt es keine Behindertentoiletten. Im Mittelteil und den Instituten gibt es jeweils normale Toiletten.

    Die meisten Treppenhäuser sind dunkel. Manche Treppen haben lediglich auf einer Seite Handläufe, außerdem sind alle Stufen einfarbig, nicht markiert und kontrastarm.

    Die Bibliothek befindet sich im Mittelteil des Gebäudes im Erdgeschoss. Sie ist ausgeschildert. Die Regale stehen teilweise sehr eng beieinander, das Personal hilft bei der Buchsuche.

    Die Hörsäle sind ebenfalls im Erdgeschoss des Mittelteils zu finden. Insgesamt gibt es fünf Hörsäle, von A bis E durchnummeriert. Hörsaal A und B liegen direkt beim Haupteingang und sind barrierefrei. Die restlichen Hörsäle sind nicht barrierefrei, da man eine Treppe überwinden muss. Im Inneren aller Hörsäle sind Rollstuhlfahrer stark eingeschränkt, da sie die unteren Reihen aufgrund einer weiteren Treppe nicht erreichen können und somit im Fluchtweg sitzen müssen.

    Die Gänge sind alle breit, allerdings stellen Säulen und Kleiderspinde Hindernisse dar. Besonders vor der Bibliothek stehen viele Schaukästen, was die Orientierung für Sehbehinderte stark erschwert.

    Die Flure sind nicht immer kontrastreich gestaltet. Zwar heben sich die meisten Türen farblich deutlich von den Wänden ab, vereinzelt jedoch sind Türen und Wände kontrastarm und farblich sehr ähnlich. Die Beleuchtung auf den Gängen ist teilweise sehr grell.

    Alle Türen sind mindestens 90 cm breit und schwellenlos.

    Die Ausschilderung ist besonders im Mittelteil sehr gut. Überall hängen gut lesbare Wegweiser und Hinweistafeln.

    Die Raumbeschilderungen dagegen sind meist sehr geschrieben und sehr schwer lesbar. Gleiches gilt für die Belegungspläne der Hörsäle.

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    Kontakt

    KIS - Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-84052
    E-Mail

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    Hubland Süd, Geb. Z5
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