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Career Centre

Erasmus+ Virtual Exchange

So erleben Studierende interkulturellen Austausch von Zuhause aus

Das Career Centre bietet seit Wintersemester 2019/20 zwei neue Veranstaltungstypen an, die es ermöglichen, interkulturelle Kompetenzen in einem digitalen Setting zu erwerben: Interactive Open Online Courses (IOOCs) und Social Circles.

Rahmenbedingungen

Diese Kurse bieten die Gelegenheit, mit Studierenden verschiedener ausländischer Universitäten über aktuelle gesellschaftliche und politische Themen zu diskutieren. Das stärkt nicht nur das Verständnis für globale Zusammenhänge und kritisches Denken, sondern auch transversale Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein und Präsentationsfähigkeit.

Über einen Zeitraum von 4 – 10 Wochen treffen sich Studierende aus ganz Europa und dem südlichen Mittelmeerraum online, um Einblicke in die Kultur und Mentalität verschiedenster Länder zu erhalten. Dabei befinden sie sich in einem sicherem digitalen Setting, das durch einen Moderator (Facilitator) gesteuert wird. Die Diskussion wird auf Englisch stattfinden, aber verlangt keine ausgereiften Sprachkenntnisse.

Vergütung

Die Veranstaltungen sind im Rahmen des Kompetenzentwicklungsprogramms des Career Centre und über den ASQ-Pool belegbar. Dadurch können Studierende, je nach Kurs, zwischen 3 – 5 ECTS-Punkte sammeln. Zusätzlich dazu erhalten sie „digital badges“, die den Erwerb von verschiedenen Kompetenzen während des Kurses bescheinigen. Letztere sind vor allem im EU-Ausland und im Erasmuskontext bekannt, weshalb sie in Bewerbungsunterlagen gut hervorgehoben werden können. Durch ihre Teilnahme an Social Circles und Interactive Open Online Courses sind Studierende für den Bewerbungsprozess oder Auswahlverfahren eines Stipendiums ebenso gerüstet wie für einen Auslandsaufenthalt.

 

Was ist ein Social Circle?

Social Circles sind ein guter Einstieg in die neuen Möglichkeiten des Erasmus+ Virtual Exchange Programms. Hier findet ein interaktiver und offener Dialog statt. In einem Zeitraum von 2 Wochen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, über interessante Themengebiete mit Menschen verschiedener Kulturen zu diskutieren. Dabei beansprucht die Teilnahme zirka 2,5 Wochenstunden für die Bearbeitung von Aufgaben und interkulturellen Dialogen zum jeweiligen Thema und dem daran anschließenden Live-Dialog zwischen allen Teilnehmern.

Nach Abschluss des Programms erhaltet ihr 3 ECTs und ein "digital badge".

Feedback der Teilnehmer

„Es gibt so viele tolle Menschen da draußen, die sich freuen mit Studierenden anderer Länder in den Austausch zu kommen und ihre Erlebnisse und Kultur mit anderen zu teilen.
Ich bin sehr froh diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen und werde in Zukunft auf jeden Fall noch einmal an dem Programm teilnehmen.“

„Ich fand es in unserer Gruppe sehr schön wie offen und konstruktiv wir mit den Meinungen anderer umgingen.
Es herrschte ein reger Austausch, der mich dazu animierte, meine eigene Meinung in die Gespräche miteinzubringen.“

Hier können Sie noch mehr Erfahrungen von Studierenden nachlesen.

Was ist ein IOOC?

IOOC bedeutet "Interactive Open Online Courses" und bietet, wie Social Circles, einen Raum für bedeutungsvollen und interkulturellen Austausch zwischen jungen Erwachsenen verschiedener Nationalitäten.

Über einen Zeitraum von vier bis zehn Wochen finden interaktive und wertvolle Diskussionen zu soziopolitischen Themen statt, die durch einen Facilitator gesteuert werden. Akademische Experten stellen unterschiedliche Materialien und Aufgaben zur Verfügung, die von Woche zu Woche erarbeitet werden.
Für dieses Format sollte man ca. 2 Stunden pro Woche einplanen.

Wichtiger Hinweis: Man muss nicht "perfekt" Englisch sprechen sondern man wird feststellen, dass man in diesem Zeitraum seine Sprachkompetenz deutlich steigern kann.

Nach Abschluss des Programms erhaltet ihr 5 ECTs und ein "digital badge".

Feedback der Teilnehmer

„Würde jedem empfehlen einen Virtual Exchange Kurs als ASQ zu belegen. Besser ist die Zeit nicht investiert an der Uni.“

Hier können Sie noch mehr Erfahrungen von Studierenden nachlesen.

Teilnehmerin Rita erklärt den Ablauf

Die PSS-Studentin Rita Rjabow hat bereits sowohl an Social Circles, als auch an IOOCs teilgenommen und ist sehr begeistert von der Vielseitigkeit und den spannenden Inhalten.

Im folgenden Video erfahren Sie mehr über den Ablauf des Programms und ihre eigenen positiven Erfahrungen, die sie damit gemacht hat.

Weitere Informationen

  • Diskussionsrunden mit Menschen anderer Kulturen und somit Aufbau von Beziehungen über Landesgrenzen und Kulturen hinweg 
  • Lernen von und mit akademischen Experten
  • Verbesserung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten
  • Entwicklung von Fähigkeiten, die für die Arbeit in einer virtuellen und interkulturellen Umgebung essentiell wichtig sind
  • Ausbau von Selbstvertrauen, Empathie und Anregung von Wissbegierde/ Neugierde
  • Teilhabe an einem internationalen Netzwerk von Erasmus+ Virtual Exchange

Im ersten Präsenztermin erhalten alle Teilnehmenden eine Einführung in das Konzept "Virtual Exchange" und erstellen ihr individuelles Kompetenzprofil.
Im zweiten Präsenztermin geht es um den Erfahrungsaustausch in der Gruppe, um die Reflexion der Online-Sessions und der erworbenen digitalen sowie interkulturellen Kompetenzen. 

Derzeit finden alle Präsenztermine aufgrund der Corona-Pandemie in Form von Zoom-Webinaren statt.

Digital badges, auf Deutsch digitale Kompetenzabzeichen, sollen informelle Fähigkeiten aufzeigen, die ein Hochschul- oder Teilnahmezertifikat nicht abzeichnet.

Verliehen werden sie, wenn ein Teilnehmer durch besondere Aktivitäten, Eigeninitiative und Engagement auffällt. Deshalb bilden sie einen Zusatz zum Teilnahmezertifikat. Je nach Kompetenz der Teilnehmenden gibt es 3 Stufen:

  • 1 Stern: Grundlagenverständnis (Erfüllung der Aufgaben nach Anweisung/Aufforderung)
  • 2 Sterne: Weiterführende Kenntnisse (selbstständiges Erbringen der Kenntnisse)
  • 3 Sterne: Expertenkenntnisse (Kompetenz, andere zu schulen oder anzuleiten)

Auf dem deutschen und internationalen Arbeitsmarkt, aber auch bei Stipendienbewerbungen sind digital badges deshalb sehr gefragt.

 

Facilitators betreuen die einzelnen Gruppen mit ihren jeweiligen Themengebieten.

Sie nehmen eine neutrale Haltung ein und versuchen so einen respektvollen und authentischen Dialog zu verschiedenen Themenbereichen sicherzustellen. An der Diskussion selbst nehmen sie nicht teil und halten sich im Hintergrund, geben aber ihr Bestes, um allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern und gehört zu werden.

Außerdem sind „Facilitators“ dafür zuständig eine sichere und effektive Lern-Atmosphäre zu schaffen. Zur Weiterbildung eines „Facilitators“ gehört unter anderem die Entwicklung von Fähigkeiten, wie Aktives Zuhören, Zusammenfassen, Umdeuten und Schaffen eines Bewusstseins bezüglich der Gruppendynamik. Somit übt sich ein „Facilitator“ in ständiger Reflexion, Multi-Tasking und Teamarbeit.

Hier  erfährst du mehr über die Arbeit eines Facilitators und über die Möglichkeiten einer Weiterbildung.