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Experteninterview mit Andreas Pohlmann

09.06.2017

Sein Staatsexamen in Gymnasiallehramt mit den Fächern Englisch und Sozialkunde ergänzte Andreas Pohlmann mit einem Magister in BWL und Englisch. Heute ist er im Bereich Personalplanung und -einsatz International bei Bosch Rexroth tätig.

Andreas Pohlmann

Andreas Pohlmann

Was für ein Studium / was für eine Ausbildung haben Sie durchlaufen?
Zunächst Englisch und Sozialkunde auf Gymnasiallehramt, nach dem Grundstudium und Auslandsjahr (Davidson College, NC, USA, damals Partneruniversität der Uni Würzburg) zusätzlich BWL und Englisch auf Magister

Welche Erkenntnisse in Ihrem Studium / Ihrer Ausbildung waren prägend für Ihre heutige Tätigkeit?
Zum einen sicherlich der Auslandsaufenthalt, der mir in der englischen Sprache noch einmal geholfen hat, in einem internationalen Unternehmen „parkettsicherer“ zu werden. Zum anderen habe ich aber auch methodisches Arbeiten (Recherche etc.) erlernt, was mir heute zu Gute kommt. Und natürlich habe ich durch die Möglichkeit, mich in verschiedenen Studienbereichen „umzusehen“ und parallel Praktika zu machen auch erst zu meiner heutigen Tätigkeit gefunden…

Was war Ihr „schrägster“ Nebenjob?
So extrem „schräg“ waren sie nicht, war aber recht „vielfältig“ unterwegs – von Rasenmähen bei der Stadt bis hin zu monotoner Bandarbeit war alles dabei…

Welche Kompetenzen sollte man – aus Ihrer Sicht – bereits vor dem Berufseinstieg trainieren?
In der heutigen Arbeitswelt ist es nötig, sich schnell auf neue Situationen einzustellen und zu reagieren. Daran, ob dieser Aspekt im Studium allgemein genug „geübt“ wird bzw. überhaupt „geübt werden kann“, habe ich Zweifel.

Was würden Sie rückblickend in Ihrem Studium besser planen, wenn Sie dieses noch einmal beeinflussen könnten?
Zwar war meine Studienlaufbahn nicht ganz so geradlinig, mir hat es aber persönlich viel gebracht, auch einmal „nach rechts und links zu schauen“ (Kurse in BWL, Pädagogik, Kunst, Englisch, Politik etc.). Daher würde ich rückblickend nichts gravierend ändern wollen.

Wie alt waren Sie, als Sie ins aktive Berufsleben eingestiegen sind?
27 Jahre

Was war das prägendste Erlebnis / ein Schlüsselereignis in Ihrer bisherigen Karriere?
Zum einen habe ich täglich Vorgesetzte, die mich fördern und fordern sowie Kollegen, von denen ich viel lernen kann, also eine Art „dauernde Prägung“.
Vor einigen Jahren war ich Co-Projektleiter für die Einführung eines globalen HR-Tools in unserem Bereich in DE, was mir sehr viel in den Aspekten Netzwerk, Anerkennung, Fachwissen, aber auch bei Eigenschaften, die bei der Projektarbeit nötig sind, gebracht hat.

Wenn Sie noch einmal ein Praktikum machen könnten, was würden Sie gerne ausprobieren?
Ich hatte mich zeitweise auch für den diplomatischen Dienst interessiert; das würde ich gerne einmal genauer erforschen.

Was für Herausforderungen sehen Sie auf Ihre Branche in den nächsten 20 Jahren zukommen?
Die kommenden 20 Jahre werden sicher sehr spannend:
Technologisch gesehen werden wir verstärkt an der Vernetzung (Stichwort I 4.0) arbeiten, aber auch die Bereiche Robotik und Elektrifizierung (gerade im Mobilbereich) sind Trends, die zu großen Veränderungen führen und die wir mitgestalten wollen. Grundsätzlich wird sich aber auch der Arbeitsalltag durch neue Arten der Zusammenarbeit (z.B. in hierarchieübergreifenden, kurzfristig bzw. auf eigenes Betreiben zusammengestellten Projektteams etc.) sehr stark verändern.

Was geben Sie Ihren Praktikanten für deren Zukunft mit auf den Weg?
Ein Praktikum kann häufig der erste Schritt sein, um in einer beruflichen Laufbahn/in einem Unternehmen Fuß zu fassen. Man sollte es aber auch nutzen, um zunächst einmal herauszufinden, welcher Bereich einen wirklich interessiert und einem Freude macht.

Von Dominik Wenske

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