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Alumni Uni Würzburg - eine starke Gemeinschaft

Wertvolle Tipps vom Mentor

Berufseinstieg: Alumni als Partner

Unterstützung beim Übergang vom Studium in den Beruf bietet das Mentoring-Programm des Alumni-Büros. Die nächste Staffel startet im Juni 2018. Wilma Hahn, Absolventin des Studiengangs Funktionswerkstoffe, empfiehlt das Programm weiter.

Studierende, die sich auf den Berufseintritt vorbereiten oder berufspraktische Einblicke aus erster Hand gewinnen wollen, können an der Uni Würzburg an einem Mentoring-Programm teilnehmen, dass vom Alumnibüro und dem Career Service organisiert wird. Darin bekommen die Studierenden ehrenamtlich Unterstützung von Ehemaligen der Uni, die schon im Berufsleben stehen. Sie erhalten Hilfe bei der Praktikumsplatzsuche, bei der Kontaktvermittlung und richtungsweisenden Fragen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wilma Hahn hat 2014 am Mentoring-Programm teilgenommen. Und das mit Erfolg: Seit Mitte Januar arbeitet die Absolventin des Studiengangs Funktionswerkstoffe beim Süddeutschen Kunststoffzentrum (SKZ) in der Produktprüfung. Die Stelle dort hat sie mit Unterstützung ihres Mentors Stefan Dilsky gefunden.

Dilsky ist Chemie-Alumnus und seit 2006 in verschiedenen Positionen in der chemischen Industrie tätig, derzeit bei der Firma Reda Oilfield mit Hauptsitz in Aberdeen (Schottland). Er hat als Berufseinsteiger selbst von einem Mentoring profitiert. Darum engagiert er sich nun ehrenamtlich als Mentor an seiner ehemaligen Uni.

Wie Wilma Hahn vom Mentoring profitiert hat

Das Fazit der Absolventin? Sie bewertet die Mentoring-Erfahrung als sehr gut und kann das Programm jederzeit weiterempfehlen, wie sie sagt. „Ich habe mich zwei Mal mit meinem Mentor getroffen, ansonsten standen wir per E-Mail in Kontakt.“ Inhaltlich ging es dabei um mögliche Arbeitgeber, den Bewerbungsprozess und um Stefan Dilskys Einschätzung zu verschiedenen Fragen.

„Er hat mir zum Beispiel Dinge aufgezeigt, an die ich nicht sofort gedacht hätte“, sagt Wilma Hahn. Damit meint sie etwa Hinweise auf kleinere, nicht so bekannte Unternehmen der Chemiebranche. Oder den Hinweis auf eine Messe, bei der sich Materialforschungsfirmen in geballter Form präsentieren.

Kurze Auszeit in Indien erwähnen?

Hilfreich war der Alumnus auch, wenn sich Fragen rund um die Bewerbung auftaten. Wilma Hahn hatte zwischen Bachelor- und Masterstudium eine kleine Pause eingelegt: Sie war ein halbes Jahr in Indien und half dort einem Bekannten beim Aufbau eines Yoga-Centers. „Ich war mir nicht sicher, ob das in den Lebenslauf soll“, sagt sie. Ihr Mentor war dafür: „Auslandserfahrung und Engagement für Freunde und das Ganze in einem Umfeld, das viel herausfordernder ist als Europa oder die USA – das ist doch ein positiver Punkt“, meint er.

Einfach mal bei der Firma anrufen?

Anderes Beispiel: „Als ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, wollte ich gern wissen, welche Gesprächspartner dort auf mich warten“, sagt die Absolventin. Das stand in dem Brief aber nicht drin. Also einfach bei der Firma anrufen und fragen? Oder kommt das nicht so gut an? Stefan Dilskys Rat: „Ja, auf jeden Fall anrufen. Daran sieht die Firma, dass der Bewerber wirklich interessiert ist und sich auch Gedanken macht.“

Anmelden für die nächste Mentoring-Staffel

Das Alumni-Büro startet seine nächste Mentoring-Staffel – die mittlerweile fünfte – mit einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 11. April. Studierende, die dabei mitmachen wollen, können sich auf der Alumni-Homepage dafür registrieren.

„Das Mentoring steht übrigens nicht nur Studierenden offen, die sich schon dem Ende ihres Studiums nähern“, sagt Michaela Thiel. Erstsemester, Absolventen und Doktoranden seien genauso willkommen, denn auch sie können vom Mentoring profitieren. Tipps für die richtige Auswahl von Praktika oder frühzeitige Einblicke in mögliche Berufsfelder können schließlich nie schaden.

By Robert Emmerich

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