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    Wie kommt der Science Slam Pokal nach Übersee?

    06.11.2021

    Am 5. November 2021 war es soweit: der diesjährige Science Slam fand statt. Mit Alumnus und Biologe Dr. Sebastian Markert war zum ersten Mal ein Slammer aus Übersee zugeschaltet, der den Slam per Zuschauervotum gleich noch für sich entscheiden konnte.

    Foto: Angelika Cronauer

    Würzburg - ein Hörsaal, ein Publikum im Saal und zu Hause an den Bildschirmen. Ein Moderator, sieben Slammer:innen aus sieben Fachdisziplinen und ein Sieg in Übersee. So könnte man den Science Slam 2021 in der Kurzform beschreiben. Am 5. November fand dieser zum ersten Mal in hybrider Form statt. Moderator Johannes Keppner und Michaela Thiel vom Alumni-Team begrüßten die circa 650 Teilnehmer:innen also entweder im AOK-Hörsaal am Hubland oder bequem Zuhause vor dem Emfpangsgerät. Im Anschluss eröffnete in bester Tradition der Vorjahressieger, Diego d' Angelo die diesjährige Slammer:innen-Runde. In seinem Gewinnerslam vom letzten Jahr philosophierte er über das Sitzen. Außer ihm waren noch viele andere Fachdisziplinen vertreten:

    "Was passiert eigentlich, wenn man die Augen schließt" - mit dieser Frage begann der diesjährige Gewinner Slam von Alumnus und Biologe Dr. Sebastian Markert von der Johns-Hopkins Universität in Baltimore seinen Slam. Spätestens bei seinem Vergleich mit einer Regendarstellung von "Pokémon" hatte er zahlreiche Lacher der Zuschauer:innen sicher. Die Zweitplatzierte des Abends, Professorin Heike Jüngst von der FHWS, Studiengangsleiterin für Fach- und Medienübersetzen sprach von den "bell infidèles - oder: Was man so Übersetzung nennen kann". Sie überzeugte mit der Tatsache, dass norwegische Morde Krimis in der deutschen Überetzung ja gar nicht in Veitshöchheim stattfinden müssen. Auf dem dritten Platz bewies Professor Dr. Markus Zink, Leiter des Instituts für Energie- und Hochspannungstechnik an der FHWS durch ein Live-Experiment, dass Hochspannungsentladungen durchaus eine gewisse Schönheit besitzen.

    Doch auch die anderen Slammer standen dem in nichts nach: Professor Dr. Jochen Griesbach aus der Archäologie schuf "nackte Tatsachen" und gab ganz besonderen Einblicken in seine Wissenschaftsdisziplin, unter anderem aus dem Martin-von-Wagner Museum in Würzburg. Professor Dr. Olaf Hoos aus der Sportwissenschaft sprach über das Laufen, frei nach dem Motto „Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“. M.A. Stefan Röttig aus der Philosophie griff gleich ganz hoch und wandte sich einer der essenziellsten Fragen zu: dem Sinn des Lebens oder auch: Was ist Glück?

    Nur mit einer ungeklärten Frage lässt uns der diesjähirge Slam am Ende zurück: Wenn der Sieger in diesem Jahr aus den Vereinigten Staaten zugeschaltet war, wie bekommen wir den Pokal dort hin? Die Idee von Moderator Johannes Keppner, den Pokal  First Class nach Übersee zu fliegen, schien schon in diesem Moment nicht ganz realistisch. Wenn unter Ihnen, liebe Alumni, also demnächst jemand ohnehin eine Reise nach Baltimore geplant hat, melden Sie sich doch unter alumni@uni-wuerzburg.de! Vielleicht würde Ihnen dann schon bald die Ehre des "Science-Slam-Pokal-Überbringers" zuteil.

    Sie kennen den Science Slam noch nicht? Kein Problem, mehr Informationen finden Sie hier

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