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    Was Karpfen mit Franken machen. Multispecies Gesellschaften im Fokus der Europäischen Ethnologie

    Datum: 07.12.2018, 18:00 - 20:00
    Kategorie: Veranstaltung
    Ort:Residenzplatz 2 (Residenz) , Toscanasaal der Residenz
    Vortragender:Dr. Michaela Fenske

    Am 07.12.2018 um 18:00 Uhr hält die Universitätsprofessorin Dr. Michaela Fenske ihre Antrittsvorlesung im Toscanasaal der Residenz, 97070 Würzburg.

    Universitätsprofessorin Dr. Michaela Fenske

    Zur Antrittsvorlesung

    Über Jahrhunderte hinweg wurden Karpfen in Deutschland für ihre besonderen Eigenschaften und Qualitäten gelobt. Noch 1999 zum Fisch des Jahrhunderts gekürt, tritt der Karpfen im 21. Jahrhundert hinter der Popularität von Forelle oder Lachs zurück. In Franken ist dies allerdings anders. Hier hat die weltweit an Bedeutung zunehmende Teichwirtschaft eines ihrer deutschen Zentren. Dabei ist der Karpfen Teil einer ländlichen Ökonomie, die mit Blick auf die Lösung der Krisen unserer Zeit in vieler Hinsicht beispielgebend ist. Die Multispecies Ethnography, eine der neuen Profillinien des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie/Volkskunde, sieht Menschen eingebunden in ein soziales Netz, dessen Lebensbedingungen von allen in ihm zusammenwirkenden Lebewesen gestaltet werden. In dieser Perspektive gestalten auch Karpfen Raum und setzen diesen in Wert, sie sind Nahrungs- und Erwerbsquelle, tragen zum Schutz seltener Tiere und Pflanzen bei, wirken in soziale Ordnungen menschlicher Gesellschaften hinein oder gestalten Zukunft. Mit ihrem Interesse an den Alltagen der Vielen behandelt die Europäische Ethnologie mit fränkischen Karpfen ein nicht nur für Franken bedeutsames Phänomen.

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