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    „Sind wir noch zu retten? - Aspekte der Nachhaltigkeit“

    Vortragstitel:„Der Wert von Selbst-gemachtem - Ein intuitiver Weg in die Selbstversorgung“
    Datum: 13.12.2018, 19:00 - 21:00
    Kategorie: Ringvorlesung
    Ort:Wittelsbacherplatz 1 , Hörsaal 2
    Veranstalter:Kommission für nachhaltige Entwicklung, Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit der Studierendenvertretung, Naturwissenschaftlicher Verein Würzburg
    Vortragender:Dr. Andrea Baier (ZHAW Zürich)

    Im Rahmen der Ringvorlesung „Sind wir noch zu retten? - Aspekte der Nachhaltigkeit“ im Wintersemester 2018/19 hält Dr. Andrea Baier (ZHAW Zürich) am 13.12.2018 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Der Wert von Selbst-gemachtem - Ein intuitiver Weg in die Selbstversorgung“.

    Ausschnitt aus dem Flyer der Veranstaltung

    Text zum Vortrag von Dr. Andrea Baier (ZHAW Zürich)

    „Konsumierst du noch oder Produzierst du schon“ ist ein Slogan aus dem Buch: Das neu Dorf von Ralf Otterpohl. Hier finde ich viele meiner Ideen wieder, die mir vor ca. drei Jahren sagten: „Es ist doch Irrsinn sich in den wichtigsten Bedürfnissen seines Lebens, wie die Produktion eigener Lebensmittel, von aussen abhängig zu machen.“ Dies bewegte mich einen kleinen Hof am Lande zu kaufen um mich selbst um die Produktion meiner Lebensmittel kümmern zu können. Diese Idee hat sich mittlerweile verselbständigt und mir ist es wichtig geworden samenfestes Saatgut zur verwenden und natürlich neben robusten Salatsorten zu ernten auch Saatgut weiter zu vermehren und zu tauschen. Die Saatgutarche Franken ist hier eine super Anlaufstelle um Saatgut und das Wissen rund um Samenfeste Sorten zu tauschen. Auch meine Tiere sind alte robuste Landrassen, wie meine Augsburger Hühner; hervorragende Futtersucher und immer mal wieder gut für einen Konflikt mit dem Nachbarn, Kikeriki! ;-).

    Aber es blieb nicht nur bei der Produktion von Lebensmitteln. Auch das Erkennen, Sammeln sowie die Anwendung von Heilpflanzen bis hin zur Herstellung eigener Seife und Putzmittel kam Stück für Stück dazu. Wenn ich heute für mich den grössten Wert von Selbstgemacht definieren soll wäre es das Erlernen von Fähigkeiten sich um möglichst viel Dinge seines eigenen Bedarfs zu kümmern. Man glaubt gar nicht wie viele Menschen bereit sind mit Seife diverse Güter zu tauschen, die ich auf meinem Grundstück (noch) nicht produzieren kann. So wurden meine Hasen und Hühner dieses Jahr von den umliegenden Feldern ernährt. Die Bauern tauschten Getreide, Mais, Möhren und Luzerne gegen meine Kräuterseifen. Selbstmachen ist Ansteckend und breitet sich schnell aus: So renovieren wir mittlerweile unseren Hof grösstenteils selbst mit traditionellen Baustoffen und alten Techniken. Absurd daran ist nur: Mit fast allem Tun in diesem Selbermachen bewegt man sich am Rande der Legalität.

    Kontakt

    barbara.sponholz@uni-wuerzburg.de

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