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    Ringvorlesung Klangspuren – Interdisziplinäre Blicke auf antike Musik

    Goldene Instrumente und reisende Musiker. Die Könige von Mari und die Musik
    Datum: 21.06.2021, 18:15 - 20:15 Uhr
    Kategorie: Ringvorlesung
    Ort: online
    Veranstalter: Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum
    Vortragende*r: Nele Ziegler

    Im Rahmen der Ringvorlesung "Klangspuren – Interdisziplinäre Blicke auf antike Musik" findet am 21.06.2021 um 18:15 Uhr die Online-Veranstaltung "Antike Musik digital erforschen" statt.

    Ringvorlesung "Klangspuren – Interdisziplinäre Blicke auf antike Musik"
    Ringvorlesung "Klangspuren – Interdisziplinäre Blicke auf antike Musik"

    So einmalig die Wirkung der Musik auf unser Innenleben ist, so abwegig mag es auf Anhieb erscheinen, den vergangenen Klängen des Altertums nachspüren zu wollen. Denn Aufzeichnungen per Tonträger, wie sie für uns längst selbstverständlicher Bestandteil des Alltags geworden sind, gab es damals bekanntlich noch nicht. Und dennoch beschäftigen sich WissenschaftlerInnen aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen mit der Frage, wie die Musikinstrumente, die uns als fragmentarische Relikte und in bildlichen Darstellungen aus der Antike überkommen sind, geklungen haben mögen. Dabei helfen seltene Überlieferungen von Notationen genauso wie musiktheoretische Schriften aus jener Zeit. Alle verfügbaren Quellen münden am Ende in die experimentellen Methoden der Musikarchäologie.

    Goldene Instrumente und reisende Musiker. Die Könige von Mari und die Musik

    Die Palastarchive aus Mari aus dem 18. Jh. v. Chr. sind eine der reichhaltigsten Quellen zur Gesellschaft und Hofkultur Mesopotamiens. In dieser höfischen Welt spielten Musiker und Musikerinnen eine wichtige Rolle. Die intensive Ausbildung von Männern und Frauen kann anhand der Korrespondenz mit den Königen von Mari dokumentiert werden, in denen Bildungsreisen, das eingeübte Repertoire aber auch der Austausch von Spezialisten zwischen verschiedenen Höfen des Vorderen Orients angesprochen werden. Die materielle Versorgung der Kunstschaffenden, von denen manche eine Art ”Beamtenstatus” innehaben konnten, aber auch die wertvollen Instrumente werden in Verwaltungstexten erwähnt und runden das Bild ab, das paradigmatisch für die Musikwelt im frühen 2. Jt. stehen kann.

    Link zur Veranstaltung

    Um Zugang zum Webinar zu erhalten, klicken Sie bitte auf den dafür eingerichteten Link auf der Homepage des WAZ:

    www.uni-wuerzburg.de/forschung/waz/startseite/

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