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    Ausstellung: Repressive Heimerziehung in der DDR

    Datum: 04.11.2019 - 22.11.2019
    Kategorie: Ausstellung
    Ort: Foyer, Wittelsbacherplatz
    Veranstalter: Sonderpädagogik, Universität Würzburg

    Ab dem 4. November bis einschließlich 22. November wird im Foyer am Wittelsbacherplatz der Uni Würzburg eine Wanderausstellung über die Geschichte der repressiven Heimerziehung in der DDR ausgestellt.

    Ab dem 4. November wird im Foyer am Wittelsbacherplatz der Uni Würzburg eine Wanderausstellung über die Geschichte der repressiven Heimerziehung in der DDR ausgestellt. Hohe Mauern, Wachtürme, vergitterte Fenster. So sah der geschlossene Jugendwerkhof Torgau in der Nähe von Leipzig aus. Das Erziehungskonzept erinnerte eher an ein Gefängnis als an eine pädagogische Institution. Aufgabe des Jugendwerkhofes war die „Umerziehung“ verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher zu „sozialistischen Persönlichkeiten“. Durch eiserne Disziplin und strenge Bestrafung sollte die Individualität der Jugendlichen gebrochen werden, um sie nach ihrem Aufenthalt nahtlos in das sozialistische System der DDR eingliedern zu können.

    Wie erschütternd die Umstände in Torgau und in anderen Spezialheimen der DDR waren, demonstriert eine neue Wanderausstellung vom 4. bis zum 22. November 2019, die im Foyer des Uni-Gebäudes am Wittelsbacherplatz ausgestellt wird. Die Ausstellung stammt von der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, organisiert wurde sie von einer achtköpfigen Gruppe Studierender der Sonderpädagogik an der Uni Würzburg. Der Eintritt ist frei.

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