piwik-script

English Intern

    Zwangsstörungen oft im Verein mit anderen psychischen Leiden

    29.12.2005

    Der mit 5.500 Euro dotierte Hermann-Emming­haus-Preis geht in diesem Jahr an die Kin­der- und Ju­gendpsychiater Christoph Wewetzer und Su­san­ne Walitza von der Uni Würz­burg. Damit wer­den ihre Arbeiten über Zwangs­störungen bei Kin­dern und Jugendlichen ausge­zeich­net.

    Zwänge gehören zu den häufigsten psychischen Stö­rungen, gerade auch bei Kindern und Ju­gend­li­chen. Rund 60 Prozent der Patienten, die an einer Zwangs­­störung leiden, sind daran noch vor dem 25. Le­bens­jahr erkrankt. Häufig beginnt die Er­krankung aber schon im Alter zwischen zwölf und vier­zehn Jah­ren.

    Die Studien von Wewetzer und Walitza zeigen un­­ter anderem, dass Zwangsstörungen auch in der Dif­ferentialdiagnose bei anderen psychischen Er­kran­kun­gen bedacht werden müssen, etwa bei schi­zo­phre­nen Psychosen, Depressionen oder Ess-Störungen.

    Vie­le Patienten mit einer Zwangs­er­krankung leiden au­ßerdem oft noch unter De­pressionen oder zeigen eine Angstsymptomatik.

    Das Kuratorium, das den Preis unter dem Vorsitz von Martin H. Schmidt vom Zentralinstitut für see­li­sche Gesundheit (Mannheim) vergab, würdigte da­mit zum zehnten Mal Forschungsarbeiten auf dem Ge­biet der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Über­reicht wurde die Auszeichnung bei der Eröffnung der 13. Jah­res­ta­gung für Biologische Kinder- und Jugend­psychiatrie in Mannheim.

    Hermann Emminghaus gilt als Wegbereiter der deut­schen Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ihm zu Eh­ren wird seit 1981 alle zwei Jahre ein Preis für her­vor­ragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Ge­biet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psycho­the­ra­pie verliehen. Seit 1995 wird der Preis von der Lil­ly Deutschland GmbH gesponsert.

    Zurück

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Universität Würzburg
    Sanderring 2
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-0
    Fax: +49 931 31-82600

    Suche Ansprechpartner

    Sanderring
    Sanderring
    Röntgenring
    Röntgenring
    Hubland Nord
    Hubland Nord
    Hubland Süd
    Hubland Süd
    Campus Medizin
    Campus Medizin