piwik-script

Intern

    Würzburg erneut zum Ort im Land der Ideen gekürt

    11.09.2008

    Im Oktober startet das mittlerweile dritte Schülerprojekt des Rudolf-Virchow-Zentrums: Im neuen Virchowlab können ganze Klassen forschen; die Versuche sind eng auf den Lehrplan des G8 abgestimmt. Und es gibt noch mehr Grund zur Freude im DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg: Die Schülerprojekte werden am Samstag, 27. September, im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Gefeiert wird das mit einem Aktionstag.

    Drei Meter lang und über zwei Meter breit ist die begehbare Riesenarterie des Rudolf-Virchow-Zentrums. Darin können sich die Besucher beim Aktionstag erklären lassen, wie ein Blutgefäß Blutgerinnsel bekämpft. Foto: Stifterverband, David Ausserhofer
    Drei Meter lang und über zwei Meter breit ist die begehbare Riesenarterie des Rudolf-Virchow-Zentrums. Darin können sich die Besucher beim Aktionstag erklären lassen, wie ein Blutgefäß Blutgerinnsel bekämpft. Foto: Stifterverband, David Ausserhofer

    Damit hat die Universität bereits zum zweiten Mal Würzburg als einen „Ort im Land der Ideen“ bundesweit in den Blickpunkt gerückt. Schon im Jahr 2006, als der Wettbewerb anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft erstmals stattfand, war die Hochschule mit ihrem Projekt Wissenschaftsmeile Röntgenring erfolgreich.

    Logo der Initiative Land der IdeenAuch im Jahr 2009 will die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank auf die Innovationsvielfalt in Deutschland aufmerksam machen und 365 herausragende Ideen auszeichnen. Gesucht werden Initiativen, die „mit Leidenschaft Ideen entwickeln und in zukunftsweisende Projekte umsetzen“. Bewerbungen können bis 3. Oktober auf dieser Internet-Seite eingereicht werden.

    Das erste Schülerprojekt des Rudolf-Virchow-Zentrums, Rudis Forschercamp, läuft schon seit über vier Jahren. Dort lernen Nachwuchsforscher zwischen acht und zwölf Jahren, wie spannend die Naturwissenschaften sein können – anhand von lavaspeienden Vulkanen, tanzenden Wassertierchen und DNA aus Bananen. Im Forschercamp experimentieren Teams aus neun Kindern je einen Monat lang. Dabei stehen abwechselnd Biologie, Chemie, Physik und Medizin auf dem Lehrplan. Die Aufenthalte im Camp sind heiß begehrt, die Plätze bis Mitte 2009 ausgebucht.

    Praktisches Lernen wird auch im Schülerprojekt ForscherReporter großgeschrieben: Oberstufenschüler gehen in den Laboren des Rudolf-Virchow-Zentrums als Wissenschaftler und Reporter auf Entdeckungsreise. In ihren Schülerzeitungen oder mit Podcasts auf einer eigenen Internet-Seite berichten sie dann über aktuelle Forschung und den Alltag im Labor. In diesem Projekt werden Kommunikation und Wissenschaft, Forschergeist und Schreibtalent zusammengeführt.

    Spannende Experimente beim Aktionstag

    Beim Aktionstag am 27. September öffnet das Rudolf-Virchow-Zentrum in der Versbacher Straße 9 seine Türen von 11 bis 17 Uhr. Eingeladen sind vor allem Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 18 Jahren, aber auch Lehrer und Eltern. Auf die Gäste warten spannende Experimente und Wettbewerbe.

    Erstmals ist dann in Würzburg das begehbare Blutgefäß ausgestellt, mit dem ein Team vom Rudolf-Virchow-Zentrum beim diesjährigen Leipziger Wissenschaftssommer den Wettbewerb „Wissenschaft interaktiv“ gewann. In der Riesenarterie können sich die Besucher erklären lassen, wie ein Blutgefäß Blutgerinnsel bekämpft und diesen Vorgang in einer Animation beobachten.

    Weitere Informationen: Sonja Jülich, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit des Rudolf-Virchow-Zentrums, T (0931) 201-48714, sonja.juelich@virchow.uni-wuerzburg.de

    Von Robert Emmerich

    Zurück