piwik-script

Intern

    Wo die Studienbeiträge hinfließen

    08.11.2007

    Für dieses Wintersemester haben die Studierenden der Universität Würzburg rund 6,7 Millionen Euro an Studienbeiträgen überwiesen. „Wofür wird unser Geld verwendet?“ Viele Studierende, aber auch ihre Eltern, stellen nun diese Frage. Die Studentenabteilung der Uni Würzburg will darum in ihrem Internet-Auftritt transparent machen, was mit den Beiträgen der Studierenden geschieht.

    Fiktiver 500-Euro-Geldschein
    Studienbeiträge: An der Uni Würzburg sind pro Semester 500 Euro zu zahlen. Bild: Robert Emmerich

    Unter dieser WWW-Adresse soll die Öffentlichkeit nachvollziehen können, in welche Bereiche der Universität die Studienbeiträge zur Verbesserung der Lehre fließen. Neben allgemeinen Informationen findet sich dort in Form einer herunterladbaren pdf-Datei eine Aufstellung über die Verwendung des so genannten 35-Prozent-Anteils. An der Uni Würzburg werden nämlich – nachdem drei Prozent der eingenommenen Summe an den Sicherungsfonds des Freistaates und nochmals circa 2,6 Prozent für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand der Universität abgeführt wurden – 35 Prozent der Studienbeiträge für zentrale, fakultätsübergreifende Projekte verwendet. Der Einsatz dieser Mittel beruht auf den Empfehlungen einer Kommission, in der die Studierenden paritätisch vertreten sind. Um das Geld konnten sich alle Fakultäten sowie Unibibliothek, Rechenzentrum, Verwaltung und Sprachenzentrum bewerben.

    Die restlichen 65 Prozent des Geldes gehen direkt an die Fakultäten. Je mehr Studierende eine Fakultät hat, desto mehr Geld bekommt sie. Wie die Fakultäten mit den Beiträgen die Lehre verbessern wollen, entscheiden sie selbst – in speziellen Kommissionen, jeweils unter paritätischer Mitsprache der Studierenden.

    Aus diesem Grund bietet die Internet-Information der Studentenabteilung auch noch keine vollständigen Informationen über die Verwendung des 65-Prozent-Anteils. Zu denjenigen Fakultäten, die über die Verwendung der ihnen zugewiesenen Summe im Internet berichten, wurden Links gesetzt. Das ist allerdings bislang nur bei den Juristen, den Biologen sowie im Bereich Chemie/Pharmazie möglich.

    Von Robert Emmerich

    Zurück