piwik-script

English Intern

    Vorreiter für familienbewusste Personalpolitik

    02.07.2008

    Die Studier- und Arbeitsbedingungen an der Universität Würzburg sollen so familienfreundlich wie möglich gestaltet werden. Dieses Ziel der Hochschulleitung hat nun auch seine offizielle Anerkennung erfahren: Kanzler Uwe Klug nahm im Berliner Congress Center das Zertifikat „Audit familiengerechte Hochschule“ entgegen.

    Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann (links) überreicht dem Kanzler der Universität Würzburg, Dr. Uwe Klug, das Zertifikat „Audit familiengerechte Hochschule“. Foto: berufundfamilie gGmbH
    Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann (links) überreicht dem Kanzler der Universität Würzburg, Dr. Uwe Klug, das Zertifikat „Audit familiengerechte Hochschule“. Foto: berufundfamilie gGmbH

    Damit werden die bisherigen Leistungen der Universität auf dem Gebiet der Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Familie gewürdigt. So hat sie zum Beispiel in verschiedenen Dienstvereinbarungen sehr flexible Arbeitszeitregelungen für ihre Beschäftigten eingeführt. Schon 2005 wurde im Frauenbüro der Universität der Familienservice gegründet, damals der erste seiner Art an einer bayerischen Hochschule. Er bietet unter anderem ein Ferienprogramm für Schulkinder an, vermittelt Babysitter oder betreut Kinder bis sechs Jahre. Dieses Konzept wurde bereits 2006 mit einem von der Firma Rama gestifteten Preis in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet.

    Mit Hilfe des Zertifizierungsverfahrens zur familiengerechten Hochschule will die Universität nun, aufbauend auf den vorhandenen familienorientierten Maßnahmen, in den kommenden drei Jahren weitere Ausbaupläne umsetzen. Mehr dazu hier.

    Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und andere Vertreter aus Berliner Ministerien verliehen die Zertifikate am 30. Juni an insgesamt 231 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen. 168 davon, darunter 21 Hochschulen, halten die Bescheinigung erstmals in den Händen. Durchgeführt wird das Audit von der berufundfamilie gGmbH. Mehr als 600 Unternehmen und Einrichtungen nutzen es inzwischen als strategisches Management-Instrument zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen. Entwickelt wurde das Audit auf Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Trier.

    Von Robert Emmerich

    Zurück