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    Vizepräsidenten in ihren Ämtern bestätigt

    24.05.2006

    Der Erweiterte Senat der Uni Würzburg hat die vier Vizepräsidenten der Hochschule in ihren Ämtern bestätigt. Er wählte Georg Kaiser, Heidrun Moll, Wolfgang Schneider und Ulrich Sinn für eine weitere Amtszeit. Die Wahl fand am Abend des 24. Mai im Audimax der Uni am Sanderring statt.

    Die neue Amtszeit der Vizepräsidenten beginnt am 1. Oktober 2006 und dauert bis 30. September 2009. Dann endet auch die Amtszeit von Unipräsident Axel Haase. Der Präsident bildet zusammen mit Kanzlerin Heidi Mikoteit-Olsen und den vier Vizepräsidenten die Hochschulleitung. Zu den Vizepräsidenten (in alphabetischer Reihenfolge):

    Georg Kaiser
    Auf Vizepräsident Georg Kaiser entfielen 39 von 43 Stimmen (bei der Erstwahl 2003 waren es 41 von 50). Er ist Vorsitzender der Ständigen Kommission für Angelegenheiten des Rechenzentrums. Kaiser, 1951 geboren, legte sein Diplom als Biologe an der Uni Düsseldorf (1979) ab und promovierte 1984 in Würzburg. 1988 wechselte er zur Volkswagen-Stiftung nach Hannover. 1992 kam er als Verwaltungsleiter des Biozentrums wieder an die Uni Würzburg zurück.

    Im Dezember 2001 wurde er Geschäftsführer des neu gegründeten Rudolf-Virchow-Zentrums/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin. Nach dem Abschluss der Aufbauarbeiten im Virchow-Zentrum kehrte er im November 2004 als Verwaltungsleiter ans Biozentrum zurück. Kaiser war von 1982 bis 1986 Mitglied des Fachbereichsrates der Fakultät für Biologie, von 1984 bis 1986 Mitglied der Versammlung der Universität, von 1986 bis 1988 Mitglied der Ständigen Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und seit 2000 im Senat. 1997 wurde er als Schriftführer in den Geschäftsführenden Vorstand des Universitätsbundes gewählt.

    Heidrun Moll
    Vizepräsidentin Heidrun Moll wurde mit 43 von 43 Stimmen wiedergewählt (2004: 44 von 47 Stimmen). 1957 in Weinheim an der Bergstraße geboren, studierte sie Biologie in Konstanz, ihre Doktorarbeit fertigte sie am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg an. 1986 ging sie als Postdoc mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach Australien, wo sie in Melbourne am „Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research" arbeitete.

    1988 nach Deutschland zurückgekehrt, forschte sie weiter an der Uni Erlangen-Nürnberg und habilitierte sich dort 1993 an der Medizinischen Fakultät. Anschließend wechselte sie als Leiterin einer Nachwuchsgruppe ans Zentrum für Infektionsforschung der Uni Würzburg. Den Ruf auf eine C3-Professur für Humanparasitologie in Tübingen lehnte sie 1994 ab und folgte stattdessen 1995 dem Ruf auf eine C3-Professur für Infektionsimmunologie in Würzburg. Sie ist Vorsitzende der Kommission für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellungsfragen.

    Wolfgang Schneider
    Vizepräsident Wolfgang Schneider, 1950 in Völklingen an der Saar geboren, erhielt 41 von 43 Stimmen (2004: 44 von 47). Er studierte Psychologie, Philosophie und Theologie in Wuppertal und Heidelberg. Dort promovierte er 1979 und arbeitete dann am Münchener Max-Planck-Institut für psychologische Forschung. Anfang der 80er-Jahre absolvierte er mit einem Stipendium der Stiftung Volkswagenwerk einen Forschungsaufenthalt an der Universität Stanford in den USA.

    1988 habilitierte er sich an der Uni München. 1991 folgte er dem Ruf auf die C4-Professur für Pädagogische Psychologie an der Uni Würzburg. Rufe auf Lehrstühle an den Universitäten Frankfurt/Main und München lehnte er ab. 2002 wurde Schneider zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie gewählt. An der Uni Würzburg ist er Vorsitzender der Ständigen Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs sowie für Wissens- und Technologietransfer.

    Ulrich Sinn
    Vizepräsident Ulrich Sinn bekam 39 von 43 Stimmen (2003: 49 von 50). Er ist Vorsitzender der Ständigen Kommission für Lehre und Studierende. Geboren 1945, studierte er in Freiburg Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Alte Geschichte, promovierte dort 1974/75. Zehn Jahre arbeitete er am Deutschen Archäologischen Institut in Athen. An der Universität Bonn war er Wissenschaftlicher Hochschulassistent, dort habilitierte er sich im Januar 1989. 1992 folgte er einem Ruf auf die Professur für Klassische Archäologie an der Uni Augsburg.

    Nach Würzburg wechselte er 1994. Seitdem hat er hier den Lehrstuhl für Klassische Archäologie und die Leitung der Antikenabteilung des Martin-von-Wagner-Museums inne. Neben seinem Engagement in der akademischen Selbstverwaltung der Philosophischen Fakultät I ist er seit 1995 in Würzburg unter anderem Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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