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    Über Heilige in Europa und Indien

    12.06.2006

    In der katholischen Kirche erscheint es relativ klar, nach welchen Kriterien eine Person zum Heiligen wird. In Indien liegen die Verhältnisse anders. Trotzdem gibt es Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Kulturen, wie das Kolloquium „Perspektiven der Indienforschung" an der Uni Würzburg zeigen will.

    So lässt sich zum Beispiel die Darstellung des Lebens von Heiligen in Texten ebenso vergleichen wie die Bausteine und Inhalte dieser Texte. Auch die Bedeutung mündlicher Überlieferungen sowie die sozialen und politischen Funktionen der Heiligen-Kulte sind Gegenstand der Forschung.

    Bei dem Kolloquium stellen Indologen aus Deutschland und Europa ihre Forschungsergebnisse zu diesem Thema vor. Hinzu kommen Beiträge von Mittelalter-Historikern. Veranstalter der Tagung, die am Freitag und Samstag, 16. und 17. Juni, im Toscanasaal der Residenz stattfindet, ist der Lehrstuhl für Indologie der Uni Würzburg.

    Lehrstuhlinhaberin Heidrun Brückner erwartet rund 40 Tagungsteilnehmer. Sie eröffnet das Kolloquium namens „Indien und Europa: ‘Heilige’ und Hagiographie im Kulturvergleich" am Freitag um 17.00 Uhr.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Heidrun Brückner, T (0931) 888-5510, Fax (0931) 888-7150, E-Mail: indologie@mail.uni-wuerzburg.de

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