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    Sudoku und Schiffe versenken

    11.07.2007

    Um besonders begabte Schüler aus unterfränkischen Gymnasien zu fördern, bietet die Fakultät für Mathematik und Informatik der Uni Würzburg Projekttage an. Was dabei herauskommt, können alle Interessierten bei einer öffentlichen Abschlusspräsentation am Freitag, 13. Juli, ab 14 Uhr im Zuse-Hörsaal das Informatikgebäudes am Hubland erfahren.

    Teil des Logos der Fakultät für Mathematik und Informatik.
    Teil des Logos der Fakultät für Mathematik und Informatik.

    Wenn die Schülerteams dann vor ihr Publikum treten, haben sie ein viertägiges Seminar hinter sich, für das sie vom regulären Schulunterricht befreit wurden. Seit Dienstag verbringen sie ihre Zeit gemeinsam an der Uni, um sich ausschließlich auf ihr Thema konzentrieren zu können. Betreut werden die 50 Teilnehmer von Professoren und Dozenten, die mit ihnen in Gruppenarbeit aktuelle Problemstellungen aus Mathematik und Informatik bearbeiteten.

    Der Mathematiker Michael Falk und Heike Feldhaar vom Biozentrum beantworten mit den Schülern zum Beispiel die Frage, welchen Einfluss die konsumierte Menge von Tabak und Alkohol auf die Schwere einer Krebserkrankung hat. Jens Jordan, Günter Dir und Martin Kleinsteuber stellen einen Zusammenhang zwischen dem Spiel „Schiffe versenken“ und der Computertomographie her.

    Manfred von Golitschek geht ein mathematisches Problem bei der Müllverbrennung an, sein Kollege Jürgen Wolff von Gudenberg fragt, wie viele verschiedene Sudoku es eigentlich gibt. Christian Klingenberg und Stefan Mutzbauer wollen entscheiden, was besser für „Die grüne Verpackung“ ist: Papier oder Plastik? Jörn Steuding und Richard Greiner wollen Zahlen mit einem Zirkel konstruieren. Hans-Georg Weigand, Eva Vollmuth und Jan Wörler schließlich stellen die Frage, was denn besser ist: Kreisverkehr oder Ampelsteuerung?

    Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung (Stuttgart) finanziell unterstützt und hat das Ziel, die Zusammenarbeit von Schule und Hochschule zu intensivieren: Dabei sollen Schüler die Möglichkeit bekommen, die reale Wissenschaftswelt von Mathematik und Informatik kennenzulernen.

    Kontakt: Prof. Dr. Hans-Georg Weigand, Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik, weigand@mathematik.uni-wuerzburg.de

    Hinweis für Redaktionen und Journalisten: Mehr Infos im Internet unter
    http://www.didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de/pentagramm/pentagramm_800x600/projekttage/projekttage2007.htm

    Von Robert Emmerich

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