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    Sprecherräte wollen mehr Transparenz

    12.07.2007

    Den ersten Antrittsbesuch haben sie schon hinter sich: Die sieben neu gewählten Sprecherrätinnen und Sprecherräte, die ab 1. Oktober die Belange der Studierenden an der Uni vertreten, haben sich im Büro des Sprecherrats am Hubland den Mitarbeiterinnen vorgestellt.

    Sie vertreten ab 1. Oktober ein Jahr lang die Interessen der Studierenden an der Uni Würzburg (von links): Andreas Hanka, Sarah Caggiano, Jan Engel, Tatjana Weber, Manuel Krone, Doris Aschenbrenner und Axel Herber. Foto: Stefanie Munzert
    Sie vertreten ab 1. Oktober ein Jahr lang die Interessen der Studierenden an der Uni Würzburg (von links): Andreas Hanka, Sarah Caggiano, Jan Engel, Tatjana Weber, Manuel Krone, Doris Aschenbrenner und Axel Herber. Foto: Stefanie Munzert

    Der noch amtierende Sprecherrat besteht aus vier Studierenden. Dass es künftig sieben sind, wurde im Zuge einer Änderung des Hochschulgesetzes festgelegt. Durch die Aufstockung lassen sich die Aufgaben besser auf mehrere Schultern verteilen, auch könne man sich besser als bisher gegenseitig unterstützen, sagt Andreas Hanka, der zum Vorsitzenden des studentischen Gremiums gewählt wurde. Gemeinsam mit ihm vertreten Doris Aschenbrenner, Sarah Caggiano, Jan Engel, Axel Herber, Manuel Krone und Tatjana Weber die Interessen ihrer Kommilitonen. Die Amtszeit der Sprecherräte dauert ein Jahr.

    Die neuen Vertreter der Studierenden haben sich schon einige Ziele gesteckt. Mehr Transparenz wollen sie in punkto Verwendung der Studienbeiträge schaffen, so Hanka. Auch gelte es, die Studierenden besser über die hochschulpolitischen Entscheidungsprozesse an der Uni zu informieren. Um das zu erreichen, will der neue Sprecherrat die Informationskanäle zu den Studierenden weiter ausbauen. Ein Anfang sei mit der Zeitung „gewürzt!“ ja schon gemacht.

    Die bestehenden Arbeitskreise sollen weitergeführt werden mit Schwerpunkten auf den Themen Ökologie, barrierefreie Uni und Service für Studierende. Als sehr wichtig bezeichnet Hanka, der als Sprecherrat Erfahrung hat, auch die Zusammenarbeit mit den Fachschaften.

    Kontakt zum Sprecherrat: T (0931) 888-5819, sprecherrat@uni-wuerzburg.de, Internet: www.stuv.uni-wuerzburg.de

    Die neuen Sprecherräte wurden am 10. und 11. Juli bei den konstituierenden Sitzungen des Fachschaftenrats und des Studentischen Konvents gewählt. Jedes dieser Gremien wählte drei Sprecherräte, als siebter kam die gewählte Vertreterin der Studierenden im Senat dazu (Doris Aschenbrenner). Vom Fachschaftenrat gewählt wurden Axel Herber, Jan Engel und Tatjana Weber; der Studentische Konvent entschied sich für Sarah Caggiano, Manuel Krone und Andreas Hanka. Letzteren wählte dann der Konvent zum Vorsitzenden des Sprecherrats.

    Fachschaftenrat

    Im Fachschaftenrat wurde Mirijam Geßler zur Vorsitzenden gewählt, zu ihrer Stellvertreterin Saskia Wüst. Dieses Gremium besteht aus 20 Studierenden, die in den jeweiligen Fachbereichen in die Fakultätsräte gewählt wurden. Gemeinsam und konstruktiv wolle man an Themen arbeiten, die die Studierenden direkt betreffen, sagt die Vorsitzende. Das seien zum Beispiel die Erstsemesterberatung in den Fachschaften und die Arbeit in den Fakultätskommissionen, in denen über die Verteilung der Studienbeiträge entschieden wird. In diesen Kommissionen sind die Studierenden paritätisch vertreten.

    Studentischer Konvent

    Die 20 Studierenden aus dem Fachschaftenrat gehören per Gesetz auch dem Studentischen Konvent an. Dazu kommen weitere 20 direkt gewählte Studierende sowie die Vertreterin der Studierenden im Senat, also Doris Aschenbrenner. Der Konvent ist das höchste Gremium studentischer Mitbestimmung an der Uni. Er konstituierte sich am 11. Juli und wählte Sarah Al-Heli zu seiner Vorsitzenden. Ihr Stellvertreter ist Andreas Bauer.

    Die Vorsitzende begrüßt in einem ersten Statement die neue Verzahnung von Fachschaften und politischen Hochschulgruppen im Konvent. „Ich hoffe, dass diese von allen Mitgliedern als Chance genutzt wird, um die Kommunikation und insbesondere die Informationsweitergabe zwischen den Fachbereichen und den verschiedenen universitären Gremien, Kommissionen usw. zu verbessern und zu intensivieren.“ Als Themen der kommenden Amtszeit nennt Al-Heli die Arbeit des Sprecherrats und uniweite Projekte, etwa die Erstellung eines „Studiengebührenschwarzbuches“ – falls bei der Verwendung der Studienbeiträge aus Sicht der Studierenden etwas falsch läuft, soll es darin aufgezeigt werden. Weitere Anliegen seien Gleichstellung, die kritische Begleitung der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor/Master-Abschlüsse und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit des Konvents. „Wichtig ist es mir auch, dass Fachschaften, Hochschulgruppen und Studierendenvertretung immer offen sind für alle engagierten Studis, die gerne mitreden, mitbestimmen und organisieren wollen!“

    Pressemitteilung der Universität vom 6. Juli zu den Uni-Wahlen:

    http://www.uni-wuerzburg.de/sonstiges/meldungen/single/artikel/alles-neu/

    Zu den amtlichen Ergebnissen der Uni-Wahlen:

    http://www.uni-wuerzburg.de/universitaet/wahlen/hochschulwahlen/wahlergebnis/

    Von Robert Emmerich

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