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    Sportler mit und ohne Behinderung am Hubland

    06.05.2015

    Am Samstag, 9. Mai, treffen sich erneut Menschen mit und ohne Behinderung am Sportzentrum der Uni am Hubland, um gemeinsam Sport zu treiben. Das "no limits"-Sportfest lädt zudem alle Interessierte ein, selbst Erfahrungen im Handbike, beim Rollstuhlbasketball, beim E-Hockey zu machen und vielem mehr.

    Ein "Sporttag zum Mitmachen und Erleben - für Menschen mit und ohne Behinderung" so lautete schon das Motto des ersten "no limits!"-Sportfestivals vor zwei Jahren. "Wir halten Sport für eine hervorragende Möglichkeit, den Gedanken "Inklusion" zu transportieren und ein gelebtes Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap zu realisieren", sagt der erfolgreiche Langstreckenschwimmer Thomas Lurz.

    Lurz hat mit seiner gemeinsam mit Dieter Schneider gegründeten Sportstiftung das Sportfestival initiiert und ist auch in diesem Jahr bei der Neuauflage mit dabei. Organisiert wird das Festival vom mittlerweile gegründeten "Netzwerk Inklusionssport Mainfranken", in dem neben der Universität, der Stadt und dem Landkreis Würzburg auch mehrere Sportvereine der Region vertreten sind.

    Neuauflage mit umfangreicherem Angebot

    "Die Erfahrungen aus der letzten Veranstaltung sind natürlich nun die Konzeption eingeflossen, sagt Olaf Hoos, Leiter des Sportzentrums der Uni am Hubland. "Inzwischen sind weitere Institutionen und Vereine hinzugekommen und die Beteiligten haben sich im 'Netzwerk Inklusionssport Mainfranken' zusammengeschlossen", sagt auch Universitätspräsident Alfred Forchel.

    An diesem Netzwerk sind von Universitätsseite das Sportzentrum sowie die Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (KIS) beteiligt. "Obwohl 'no limits!' erst zum zweiten Mal stattfindet, darf jetzt schon von einer kleinen Erfolgsgeschichte gesprochen werden", sagt Schirmherr Oliver Jörg, Mitglied des Bayerischen Landtags.

    Sportarten selbst ausprobieren und Wettkämpfe erleben

    Auch wenn bei dem Sportfest Inklusion im Mittelpunkt steht, stellt der Spaß am Sport die Motivation für die aktiven Sportler und auch die Besucher dar, am Samstag, 9. Mai, von zehn bis 18 Uhr ans Hubland zu kommen. Es wird spannende Wettkämpfe, sportliche Highlights und faszinierende Sportler zu sehen geben. Vielmehr noch: Die Sportler stellen sich dem direkten Austausch und viele spezielle Sportgeräte und Sportarten können ausprobiert werden.

    Tanz, Leichtathletik, Blindenfußball, Rollstuhlfechten, Abenteuerturnen, Showdown (eine Art Tischtennis), E-Hockey, Schwimmen mit Thomas Lurz, Rollstuhlbasketball, Handbike, Biathlon und mehr werden geboten.

    Neu dabei: Rollstuhl-Boccia, Blinden-Judo und Bogenschießen

    "Mit der Veranstaltung wird unsere Idee konkret, aus 'no limits!' eine feste Veranstaltung zu machen, die alle zwei Jahre stattfindet", sagt Olaf Hoos. Hoos und sein Team versuchen dennoch, immer wieder neue Sportarten anzubieten. "In diesem Jahr kommen Bogenschießen, Blinden-Judo und Rollstuhl-Boccia dazu", sagt Hoos.

    Die Verbindung mit den an der Uni gelehrten Inhalten wurde ebenfalls verstärkt. "Unter anderem im Bereich Sonderpädagogik haben wir hier besondere Seminare mit Blick auf die Veranstaltung angeboten", sagt Hoos. Zudem wird in einer Studie erhoben, inwieweit ein solches Event das Bild, das Menschen ohne Behinderung von Menschen mit Behinderung haben, verändert.

    s.Oliver Baskets erneut dabei

    Auch die Basketballer der s.Oliver Baskets, die vor kurzem den Aufstieg in die erste Bundesliga gesichert haben, sind mit von der Partie. Sie werden am Abend zum Abschluss der Veranstaltung ein Freundschaftsspiel im Rollstuhlbasketball gegen die Mannschaft des VdR Würzburg.

    Weitere Informationen und Programm auf der Website der Stadt Würzburg oder in der Informationsbroschüre (PDF).

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