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    "So kann ich mich gut informieren"

    11.03.2014

    Auch in diesem Jahr gab es an der Universität Würzburg wieder einen umfangreichen Informationstag für alle Studieninteressierten. In 51 Vorträgen konnten die angehenden Studierenden in ihre Wunschfächer "hineinschnuppern", Zulassungsvoraussetzungen abklären und vieles mehr.

    Viele Fragen, viele Antworten: Beratung auf dem Informationstag der Uni Würzburg (Foto:Marco Bosch).

    Im Philosophiegebäude der Uni Würzburg auf dem Hubland-Campus tummelten sich am Dienstag, 11. März, nur wenige Studierende. Aber dennoch war es rappelvoll. Viele Abiturienten und Studieninteressierte aus der Region nutzten die Gelegenheit und informierten sich beim Abituriententag der Uni über das vielfältige Angebot an Studienfächern. In 51 Vorträgen stellten Mitarbeiter und Professoren die verschiedenen Studiengänge vor, zeigten Fördermöglichkeiten auf und gaben schon einmal kleine Proben ihrer Vortragsfähigkeiten.

    An Informationsständen kamen die neugierigen Gäste der Studierendenberatung dann zum weiteren Austausch mit Lehrenden, Mitarbeitern und Studierenden der jeweiligen Fachbereiche ins Gespräch. "Ich denke, es war auch in diesem Jahr wieder ein toller Austausch und die Schüler wissen nun noch etwas besser, was sie für Möglichkeiten haben", sagt Hendrik Beierstettel, Leiter der Studienberatung.

    Info-Tag als Entscheidungshilfe - Was die Besucher denken:

    Caroline Brähler aus Fulda wusste bisher nur, dass es in ihrem Studium in den naturwissenschaftlichen Bereich gehen soll. Nach ihrem Abitur absolviert Caroline derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr an einer Förderschule. Im Bereich Sonderpädagogik möchte die 19-Jährige später allerdings nicht arbeiten. Vielmehr will sie sich erst einmal sozial engagieren, bevor es mit dem Studieren losgeht. Von Pharmazie über Chemie bis zur Medizin hat sie sich die verschiedenen naturwissenschaftlichen Studiengänge angeschaut und zieht ein positives Fazit: "Ich finde den Abituriententag sehr hilfreich, weil für meine ganzen Interessen etwas dabei ist. So kann ich mich gut informieren."

    Lina Klass aus Karlstadt besucht erst die 11. Klasse, hat aber schon eine Idee fürs Studium: Irgendwas mit Medien soll es sein. Am liebsten wäre ihr Journalismus. Um diesem Wunsch etwas näher zu kommen, hat sie sich den Vortrag zum Fach Medienkommunikation angehört. "Insgesamt fand ich das sehr interessant. Ich hätte aber gerne noch mehr zu den Berufsfeldern gehört", sagt die 17-Jährige.

    Stefan Kretzer aus Schweinfurt ist aktuell im sozialen Bereich tätig. Nach seinem Fachabitur hat der 24-Jährige eine Ausbildung zum Erzieher gemacht. Das Studium sieht er als sinnvolle Ergänzung zu seinem Beruf: "Ich war schon im Vortrag zur Europäischen Ethnologie und möchte mir noch Philosophie und Religion anschauen. Das sind alles interkulturelle Inhalte, die mich interessieren und die ich nach dem Studium für meine Arbeit als Erzieher nutzen kann."

    Mit jungen Menschen zusammenarbeiten möchte Marcel Ott aus Kulmbach bei Bayreuth. Der 19-Jährige ist über eine Abiturmesse an seiner Schule auf den Abitag in Würzburg aufmerksam geworden und informiert sich über sein Wunschstudienfach Gymnasiallehramt. "An dem Lehramtsvortrag hat mir besonders gut gefallen, dass sowohl positive als auch negative Seiten des Lehrerberufs genannt wurden. Man sollte sich schon gut überlegen, ob man sein ganzes Leben lang mit Kindern arbeiten möchte", erklärt Marcel. Er ist aber nach wie vor von seinem Wunschberuf überzeugt und weiß auch schon ganz genau, welche Fächerkombination es werden soll, nämlich Französisch und Latein.

    Julia Wießmann aus Veitshöchheim interessiert sich für Medien, aber auch die Technik reizt sie. Ab April beginnt sie ihr Philosophie-Studium. Die 18-Jährige ist sich jedoch noch nicht sicher, ob sie bei diesem Fach bleiben wird. "Ich will mir erst einmal alles offen halten und habe mir deshalb die Vorträge zu Medienkommunikation und Mensch-Computer-Systeme angeschaut. Aber auch Modern China klingt spannend".

    Dass Medienstudiengänge weiterhin hoch in der Gunst zukünftiger Erstsemester stehen, zeigt auch das Beispiel von Philipp Rosel aus Greusenheim. Der 18-Jährige steht kurz vor dem Abitur und war sich bisher nicht ganz sicher, wohin es danach für ihn gehen soll. Neben der Medienkommunikation hat er sich auch die Studiengänge Mensch-Computer-Systeme und Wirtschaftsinformatik angeschaut. "Ich wusste, dass es irgendwas mit Technik werden soll. Nach den Vorträgen habe ich mich jetzt konkret auf das Fach Medienkommunikation festgelegt, weil da auch noch Psychologie dabei ist", sagt Philipp.

    Auch die an den Informationsständen vertretenen Fachbereiche zeigen sich zufrieden. "Die Lehramtsvorträge waren bisher sehr gut besucht. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die Interessierten sich stärker in den Vorträgen informieren, als an den Informationsständen. Wenn sie schon konkrete Vorstellungen von ihrem Studium haben, kommen sie auf uns zurück", erklärt Eva Kiefer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik.

    Weitere Informationen zum Studium an der Uni Würzburg gibt es bei der Studienberatung.

     

    Fotos von der Veranstaltung finden Sie im Album "Abitag 2014" auf der Facebook-Seite der Universität Würzburg.

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