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    Schöne Bedingungen zum Start

    09.12.2011

    Jetzt liegen die offiziellen Zahlen vor: 24.306 Studierende sind in diesem Semester an der Universität Würzburg eingeschrieben – so viele wie noch nie zuvor. Dank zahlreicher neuer Gebäude sowie neuer Stellen für Wissenschaft und Lehre hat die Uni den Zuwachs gut bewältigt.

    Hörsaalgebäude
    Das zentrale Hörsaalgebäude bietet mehr als 2000 Studierenden Platz für Vorlesungen und Seminare. (Foto: Gunnar Bartsch)

    Anfang Dezember hat die Universität Würzburg ihre offizielle Studentenstatistik nach München gemeldet. Demnach sind im Wintersemester 2011/12 insgesamt 24.306 Studierende an der Julius-Maximilians-Universität eingeschrieben – 13.799 Frauen und 10.507 Männer. Diese Zahl stellt einen neuen Rekord dar: Ein Jahr zuvor konnte die Uni 22.279 Studierende vermelden; der Blick zehn Jahre zurück zeigt gerade einmal 16.635 Studierende.

    Der doppelte Abiturjahrgang ist da

    Zum ersten Mal ein Studium aufgenommen haben in diesem Jahr 5691 Studenten und Studentinnen– ein Plus von gut 35 Prozent im Vergleich zu 2010. Der doppelte Abiturjahrgang, der 2011 die bayerischen Gymnasien verlassen hat, ist dafür in erster Linie verantwortlich. Auch wenn die Universität Würzburg schon im Sommersemester mit zahlreichen speziellen Angeboten den letzten Absolventen des neunjährigen Gymnasiums den Einstieg ins Studium möglich machte: Der Großteil kam zum Wintersemester. 4580 Erstimmatrikulierte bilden auch in dieser Kategorie einen Rekord.

    Gute Bedingungen für das Studium

    Die Vorbereitungen der Universität Würzburg auf diesen Zuwachs waren immens: Ein komplett neuer Campus am Hubland-Nord, neue Hörsaal- und Praktikumsgebäude, ein Neubau am Wittelsbacherplatz und jede Menge neues Personal sorgen dafür, dass die Studierenden auch in diesem Semester beste Bedingungen für ihr Studium vorfinden.

    Unipräsident Alfred Forchel sieht die Julius-Maximilians-Universität somit in einer guten Position: „Mit über 200 zusätzlichen Stellen und der Campuserweiterung konnten wir für die neuen Studierenden sehr schöne Startbedingungen bieten. Das versetzt uns in die Lage, auch für weiter steigende Studierendenzahlen adäquat vorbereitet zu sein.“

    Seinen Dank richtete Forchel vor allem an die bayerische Staatsregierung: „Es ist erfreulich, dass die Universität, unterstützt durch den Freistaat, rechtzeitig umfangreiche Vorkehrungen schaffen konnte, um den doppelten Abiturjahrgang gut aufnehmen zu können“, so der Unipräsident.

    Zahlen und Fakten

    Das Geschlechterverhältnis an der Universität Würzburg ist eindeutig: 43,2 Prozent der Studierenden sind männlich; 56,8 Prozent weiblich. Das ändert sich wohl auch nicht so schnell: 43,6 Prozent beträgt der Anteil der Studenten unter denen, die sich in diesem Semester zum ersten Mal eingeschrieben haben; 56,4 Prozent stellen Studentinnen.

    Die meisten Studienanfänger gibt es in der Philosophischen Fakultät I, unter deren Dach historische, philologische, Kultur- und geografische Wissenschaften arbeiten: 1087 sind es dort. Auf Platz 2 folgt die Philosophische Fakultät II (Philosophie, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften) mit 861 Studierenden.

    Auf den weiteren Plätzen folgen dichtauf die Wirtschaftswissenschaftliche (549) und die Juristische Fakultät (518) sowie die Fakultät für Mathematik und Informatik (515).

    Im aktuellen Wintersemester sind 1709 ausländische Studierende an der Universität Würzburg eingeschrieben – 894 Männer und 815 Frauen.

    Von Gunnar Bartsch

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