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    Preise für gute Lehre

    26.04.2013

    Mit je 5.000 Euro sind die Preise dotiert, die der bayerische Wissenschaftsminister für besonders gute Leistungen in der Lehre vergibt. Zwei davon gehen an die Uni Würzburg.

    Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (Mitte) mit den Würzburger Preisträgern Wolfgang Lenhard und Sandra Ellena. (Foto: Peter Hemza)
    Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (Mitte) mit den Würzburger Preisträgern Wolfgang Lenhard und Sandra Ellena. (Foto: Peter Hemza)

    Zum 15. Mal hat das bayerische Wissenschaftsministerium die Preise für gute Lehre verliehen. Minister Wolfgang Heubisch zeichnete insgesamt 15 Dozentinnen und Dozenten aus bayerischen Universitäten aus. Die Würzburger Preisträger sind: Dr. Sandra Ellena aus der Romanistik und PD Dr. Wolfgang Lenhard aus der Psychologie. Jeder von ihnen bekommt ein Preisgeld von 5.000 Euro.

    Sandra Ellena

    Die ausgezeichnete Dozentin Sandra Ellena ist seit dem Jahr 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für romanische Sprachwissenschaft tätig. Dort hält sie Lehrveranstaltungen in den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch.

    Die Studierenden haben Ellenas Lehrveranstaltungen in den vergangenen Semestern immer als überdurchschnittlich gut bewertet. Sie loben unter anderem die „mitreißende Art der Lehrstoffvermittlung“ sowie den praxisnahen und sprachenübergreifenden Unterricht ihrer Dozentin.

    Ellena verstehe es, sowohl Überblickswissen zu vermitteln – was im Hinblick aufs Staatsexamen besonders für Lehramtsstudierende wichtig ist – als auch den Blick für Details zu schärfen. Was die Studierenden ebenfalls schätzen, ist Ellenas großes Engagement in der Studienberatung der Romanistik und ihre Zusammenarbeit mit der Fachschaft der Philosophischen Fakultät I.

    Wolfgang Lenhard

    Spitzenbewertungen von den Studierenden bekommt regelmäßig auch Wolfgang Lenhard. Im vergangenen Wintersemester wurde keine andere Lehrveranstaltung in der ganzen Philosophischen Fakultät II so gut bewertet wie seine Vorlesung „Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern“.

    Lenhard ist seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie. Er forscht unter anderem auf den Gebieten Schulleistungsdiagnostik und Lernstörungen; in der Lehre betreut er Studierende der Psychologie, der Erziehungswissenschaften und der Hauptschulpädagogik.

    Fachlich kompetent, stets exzellent vorbereitet und lebhaft in der Präsentation: Das sind nur einige von Lenhards Eigenschaften, die den Studierenden imponieren. Auf Fragen gehe er stets bereitwillig ein: „So haben die Studierenden niemals das Gefühl, nur eine verstetigte Büchermeinung, sondern wissenschaftlich fundiertes und durch Erfahrung bestätigtes Wissen vermittelt zu bekommen.“

    Großes Lob vom Minister

    Bei der Preisverleihung am Montag in München bekamen die Ausgezeichneten auch ein dickes Lob von Minister Heubisch: „Angesichts steigender Studierendenzahlen ist es eine Herausforderung, Spitzenqualität in der Lehre zu gewährleisten und auch für große Gruppen passgenaue Lehr- und Lernkonzepte zu entwickeln. Sie haben diese Herausforderung mit Bravour gemeistert, dafür danke ich Ihnen!"

    Von Robert Emmerich

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