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    Orte zum Lernen und Entspannen

    29.04.2010

    15.000 Euro hat die Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung der Universität gespendet. Finanziert werden damit neue Sitz- und Arbeitsplätze für Studierende in den beiden Philosophischen Fakultäten und deren Anbindung ans Internet.

    Scheckübergabe
    Die Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung unterstützt die Uni mit 15.000 Euro. Bei der Scheckübergabe (v.l.): Josef Wilhelm, persönlicher Referent des Präsidenten, Unipräsident Alfred Forchel und die Stiftungsvorstände Rainer Wiederer und Joachim Erhard. (Foto Gunnar Bartsch)

    „Ein Treffpunkt zum Austausch, zur Arbeit, zur Lektüre, zur Entspannung“: So beschreibt die Universität Würzburg in ihrem Antrag an die Bürgerstiftung das Projekt der „Studierenden-IT-Treffpunkte“. Tischgruppen mit Stühlen und Bänken in ansprechender Gestaltung, dazu Strom und die Anbindung an das WLAN-Netz der Hochschule sollen den Studierenden neue und bessere Arbeitsmöglichkeiten für die Zeit zwischen den Vorlesungen und Seminaren bieten.

    96 Arbeitsplätze in den Philosophischen Fakultäten

    Insgesamt 96 dieser Arbeitsplätze will die Universität an den Philosophischen Fakultäten einrichten; 48 davon im Philosophiegebäude am Hubland im unteren Foyer, die übrigen 48 am Wittelsbacherplatz in der Cafeteria, im Fachschaftszimmer und im Foyer im 2. Stock. So bald wie möglich sollen die Arbeiten daran beginnen, damit die Studierenden möglichst noch in diesem Sommersemester in den Genuss des neuen Angebots kommen.

    „Dies ist ein ganz wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Studienqualität in den beiden Philosophischen Fakultäten und der Rahmenbedingungen allgemein“, begründete Unipräsident Alfred Forchel das Vorhaben. Profitieren würden davon „unsere beiden Fakultäten mit den größten Studierendenzahlen“ – derzeit sind dort rund 9500 Studierende eingeschrieben.

    Ein beispielhaftes Modell für die gesamte Uni

    „Die Förderung durch die Bürgerstiftung hilft uns, die Attraktivität der Universität wirkungsvoll zu steigern“, sagte Forchel in seiner Dankesrede. Dies komme langfristig nicht nur den beiden Philosophischen Fakultäten zugute: „Das Modell für studentische Kleingruppenarbeitsplätze, das wir auf diese Weise schaffen, wird mit Sicherheit in der Universität beispielhaft wirken“, sagte der Unipräsident.

    Das sieht auch die Bürgerstiftung so: „Mit der Unterstützung dieses Projekts will die Bürgerstiftung ein Zeichen setzen, dass die Region Würzburg sich gemeinsam mit der Universität als Wissenschaftsstandort darstellt, und einen Beitrag zur Optimierung der Rahmenbedingungen leisten“, sagte Stiftungsvorstand Rainer Wiederer bei der Scheckübergabe.

    Die Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung

    Die Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung wurde Ende 2006 von der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg ins Leben gerufen und mit 500.000 Euro Gründungskapital ausgestattet. Durch acht Zustiftungen und zahlreiche Spenden ist das Stiftungsvermögen auf jetzt 1,3 Millionen Euro gestiegen.

    Unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ unterstützt die Stiftung vor allem Projekte in den Bereichen Bildung und Erziehung, Umwelt- und Naturschutz, Behinderten-, Alten- und Jugendhilfe sowie Wissenschaft und Forschung in der Region Würzburg.

    50.000 Euro für neun Projekte

    „48 Förderanträge mit einer beantragten Fördersumme von insgesamt 287.000 Euro haben zuletzt die Stiftung erreicht“, sagte Rainer Wiederer. Weil „nur“ 50.000 Euro zur Ausschüttung frei waren, musste das Kuratorium eine Auswahl treffen: Neun Projekte aus Würzburg und Umgebung erhalten deshalb in diesem Jahr einen Zuschuss aus dem Stiftungsvermögen für ihre Projekte – angefangen bei einer behindertengerechten Spielplatzausstattung im Montessori Kinderhaus über IT-Arbeitsplätze für Studierende an der Uni bis zu einem neuen Fahrzeug für die Seniorenhilfe der Stadt Würzburg.

    Von Gunnar Bartsch

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