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    OB-Kandidaten treten zur Diskussion an

    08.01.2008

    Am Dienstag, 8. Januar, sind Würzburgs OB-Kandidaten zu Gast an der Uni. Auf Einladung des Instituts für Politikwissenschaft und Sozialforschung sollen sie im Rahmen einer Podiumsdiskussion ihre Pläne zur Stadtentwicklung vorstellen – wobei der Charakter von Würzburg als Universitäts- und Studentenstadt im Mittelpunkt stehen soll. Ihr Kommen zugesagt haben Pia Beckmann (CSU), Georg Rosenthal (SPD), Matthias Pilz (Bündnis 90/Die Grünen) und Uwe Dolata (ödp). Verhindert ist Benedikt Kuttenkeuler (Würzburger Liste). Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19.15 Uhr im Hörsaal II im Gebäude am Wittelsbacherplatz.

    Rund 40 Studierende der Universität Würzburg werden den Ausgang der Kommunalwahl in Würzburg am 2. März mit besonderem Interesse verfolgen. Sie alle sind derzeit in einem der vom Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung angebotenen Studiengänge eingeschrieben – und nehmen darüber hinaus an einem besonderen Lehrforschungsprojekt zur Kommunalwahl teil.

    „Ziel des Projekts ist es vor allem, die Studierenden an praktische sozialwissenschaftliche Forschungsarbeit heranzuführen“, erklärt Dr. Thomas Leuerer, Mitarbeiter am Institut und Initiator des Projekts. Die Kommunalwahl eigne sich für dieses Vorhaben in besonderer Weise: „Hier greifen Fragen der empirischen Sozialforschung mit solchen der Kommunalverfassung, der Wahl- und Wahlkampfforschung sowie mit Themen der Policy-Forschung auf kommunaler Ebene ineinander“, sagt Leuerer. Darüber hinaus sei es bei einer Kommunalwahl – wegen des lokalen Charakters der Wahl – einfacher, empirische Daten zu erheben.

    In vier Teilbereiche ist das Forschungsprojekt untergliedert; die Studierenden bearbeiten diese unter Anleitung, aber in möglichst weitgehender Eigenverantwortung. Dabei geht es unter anderem um die Geschichte der Kommunalwahlen in Würzburg, die Kandidatenanalyse, den Niederschlag des Wahlkampfs in den lokalen Medien und die Meinung der Wähler zu Kandidaten und Wahlkampf.

    „Die dabei gewonnenen Daten werden nach Abschluss der Feldarbeit statistisch ausgewertet und mit den Erkenntnissen der anderen Gruppen gewichtet und interpretiert“, erklärt Leuerer. Eine Arbeit, die sich seiner Meinung nach bis ins Sommersemester 2008 hineinziehen wird. Am Ende soll ein Projektbericht stehen, der online publiziert wird. Dort findet dann sicherlich auch die Podiumsdiskussion vom 8. Januar ihren Niederschlag.

    Von Gunnar Bartsch

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