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    Nobelpreisträger jetzt am Sanderring

    18.01.2007

    13 Nobelpreisträger haben einen Teil ihrer wissenschaftlichen Karriere an der Uni Würzburg absolviert. Mit ihrem Leben und ihrer Forschung befasst sich eine Ausstellung, die bis 6. Januar im Cinemaxx-Kino zu sehen war. Jetzt ist die Schau ins Universitätsgebäude am Sanderring umgezogen. Hier bleibt sie bis April im unteren Foyer für die Öffentlichkeit zugänglich.

    Die Universität will mit der Ausstellung nicht nur Biografien präsentieren. Es soll auch deutlich werden, dass die Erkenntnisse der Nobelpreisträger in die Technik vieler Geräte eingeflossen sind, ohne die das heutige Leben nicht mehr vorstellbar wäre.

    Und so spielt Technik in der Ausstellung auch eine nicht kleine Rolle: Die Besucher können experimentieren und so die Arbeiten der Nobelpreisträger nachvollziehen. Da beginnt es in einem mit Wasser gefüllten Glas zu brodeln, wenn Licht auf die darin befindliche Pflanze fällt – dank Photosynthese entsteht Sauerstoff; da trifft ein Laserstrahl auf einen Kristall und produziert Muster auf einem Bildschirm – ein Hinweis auf die Wellennatur des Lichts.

    Der Eintritt ist frei, das Unigebäude am Sanderring montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Die Universität möchte mit der Nobelpreisträger-Schau besonders auch junge Leute ansprechen. Lehrer, die ihren Schulklassen die Ausstellung zeigen möchten, können sich bei der Uni an Armin Stock wenden, T (0931) 31-3059, armin.stock@uni-wuerzburg.de

    Zur Ausstellung gibt es das Begleitbuch „Nobelpreisträger in Würzburg. Wissenschaftsmeile Röntgenring“, geschrieben von Jost Lemmerich und Armin Stock. Es kostet 9,95 Euro und kann in den Buchhandlungen Hugendubel, Knodt, Neuer Weg, Thalia, Schöningh und Dreizehneinhalb erworben werden.

    Außerdem wurde ein Nobelpreisträger-T-Shirt gestaltet, das ebenfalls für 9,95 Euro zu haben ist. Das Shirt gibt es bei der Buchhandlung Schöningh oder, wie auch das Begleitbuch, bei Armin Stock. Die Einnahmen aus dem Buch- und Shirt-Verkauf verwendet die Uni zur Finanzierung des Projekts Wissenschaftsmeile Röntgenring.

    Von Robert Emmerich

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