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    Neue Partner-Uni in Japan

    02.07.2010

    Zur renommierten Universität Tokio pflegt die Uni Würzburg zahlreiche Kontakte – etwa in Medizin, Biologie, Chemie, Physik oder Informatik. Die Kooperationen sollen weiter gedeihen, das haben die zwei Universitäten jetzt in einem Partnerschaftsvertrag vereinbart.

    In Tokio unterzeichneten Vertreter der Universitäten Würzburg und Tokio die neue Partnerschaftsvereinbarung. Vorne die Universitätspräsidenten Junichi Hamada und Alfred Forchel; dahinter (von links) die Professoren Hiroshi Mitani, Department of Integr
    In Tokio unterzeichneten Vertreter der Universitäten Würzburg und Tokio die neue Partnerschaftsvereinbarung. Vorne die Universitätspräsidenten Junichi Hamada und Alfred Forchel; dahinter (von links) die Professoren Hiroshi Mitani, Department of Integrated Biosciences, Tomonari Yashiro, Director of Institute of Industrial Science, Akihiko Tanaka, Vizepräsident der Universität Tokio und zuständig für Internationale Beziehungen, Yasuhiko Arakawa, Departement of Informatics and Electronics , und aus der Würzburger Professorenschaft Manfred Schartl, Biozentrum, Anke Krüger, Institut für Organische Chemie, Klaus Schilling, Institut für Informatik. Foto: Universität Tokio

    In Asien gilt die Universität Tokio als die führende Universität, wie verschiedene Rankings zeigen. „Sie ist für uns ein sehr interessanter Partner“, so Universitätspräsident Alfred Forchel. „Die intensiven Kooperationen, die in den Lebens- und Naturwissenschaften und der Informatik bestehen, wollen wir nun verstärken und auf andere Disziplinen ausdehnen.“ Angestrebt wird auch ein vermehrter Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.

    Eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung der Kooperation übernahm Professor Yasuhiko Arakawa vom Departement of Informatics and Electronics. Durch seine Unterstützung konnten die beteiligten Institute beider Universitäten in eine enge Beziehung gebracht werden. Die Forschungsbereiche sind vielfältig – von der Nanotechnologie über die Technische Informatik bis zu den Biowissenschaften.

    Tokio: Universität mit mehreren Standorten

    Gegründet wurde die Universität Tokio 1877 als erste staatliche Universität in Japan. Sie hat drei große und mehrere kleinere Standorte, zehn Fakultäten, ein Universitätsklinikum, rund 29.000 Studierende und 7.300 Beschäftigte. Fast alle Wissenschaftsbereiche sind vertreten, besonders bekannt sind die Fakultäten für Jura und Literatur.

    Von Robert Emmerich

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