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    Neue Förderpreise des Unibundes

    25.10.2013

    Gute Nachrichten vom Universitätsbund Würzburg: Er kann ab 2014 neue Förderpreise für Wissenschaft und Forschung vergeben. Großzügige Stifter haben das möglich gemacht.

    David Brandstätter, Dieter Schneider und Thomas Trenkle (von links) vom Universitätsbund mit Univizepräsidentin Barbara Sponholz. (Foto: Robert Emmerich)
    David Brandstätter, Dieter Schneider und Thomas Trenkle (von links) vom Universitätsbund mit Univizepräsidentin Barbara Sponholz. (Foto: Robert Emmerich)

    Der Universitätsbund ist die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Uni Würzburg. Er hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt darum bemüht, neue Stiftungen zu etablieren, die er treuhänderisch verwaltet. „Unter unserem Dach lassen sich Stiftungen sehr unkompliziert einrichten, den Stiftern entsteht dabei nur wenig Aufwand.“ Das erklärte David Brandstätter, Vorsitzender des Universitätsbundes, am Donnerstag bei einem Pressegespräch im Senatssaal der Sanderring-Uni.

    Förderpreise in Chemie und Musik

    Das Werben um Stifter hatte Erfolg: Aus der neu geschaffenen „Keck-Köppe-Förderstiftung“ sollen künftig jedes Jahr zwei Förderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro vergeben werden. Einer davon ist für herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in der Chemie vorgesehen, der andere für Talente in Sachen Musik. Die erstmalige Vergabe der Auszeichnungen ist für 2014 vorgesehen.

    Der Stifter der Preise heißt Hans-Joachim Köppe. Ihm und seiner Partnerin Elisabeth Keck war es seit Jahren ein Anliegen, eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung junger Chemiker und Musiker zu gründen. Nach dem unerwarteten Tod von Elisabeth Keck erfüllte er dieses Vermächtnis und gründete mit Unterstützung des Unibundes die „Keck-Köppe-Förderstiftung“.

    Medizin, Technik und Medien als Förderfelder

    Mit 25.000 Euro ist der ebenfalls neue „Forschungsförderpreis der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp“ dotiert. Damit soll ab 2014 pro Jahr ein herausragendes Projekt aus den Gebieten Medizin, Technik oder Medien unterstützt werden. Bei der Auswahl des Preisträgers wirkt der Unibund als Berater und Vermittler mit.

    Kurt Eckernkamp, Aufsichtsratsvorsitzender der Vogel-Mediengruppe (Würzburg), ist als Stiftungsvorsitzender ein langjähriger und großzügiger Förderer der Wissenschaft. Dafür hat ihn die Universität 2010 mit der Röntgen-Medaille geehrt.

    „Der neue Förderpreis aus seiner Stiftung freut uns besonders wegen der weiterhin starken Fokussierung auf den Wissenschaftsstandort Würzburg“, so Brandstätter. Die Auszeichnung soll erstmals am 23. Mai 2014 bei einem Sonderkonzert des Monteverdi-Chores in der Neubaukirche vergeben werden.

    Informationen über die neuen Förderpreise, Vergabekriterien und das Auswahlverfahren finden sich auf der Homepage des Universitätsbundes, www.unibund.uni-wuerzburg.de

    Dank der Universitätsleitung

    Vizepräsidentin Barbara Sponholz sprach dem Universitätsbund für sein Engagement den Dank der Universitätsleitung aus. „Sie füllen mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Lücke“, sagte sie. Denn oft können junge Forscher mit dem Geld des Unibundes neue Projekte so weit voranbringen, dass sie reif werden für Förderanträge bei großen Einrichtungen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    Umfangreiche Wintervortragsreihe

    Gemeinsam mit David Brandstätter berichteten Unibund-Schatzmeister Dr. Thomas Trenkle und Marketingvorstand Dieter Schneider über weitere Erfolge. Die aktuelle Wintervortragsreihe des Unibundes zum Beispiel ist mit rund 60 Vortragsterminen in der gesamten Region so umfangreich wie nie zuvor.

    Sportfest brachte 10.000 Euro

    Erfolgreich verlaufen ist auch das Sportfest „No Limits!“ im September auf dem Sportgelände der Uni: Die vom Universitätsbund verwaltete „Thomas Lurz und Dieter Schneider Sportstiftung“ hatte Menschen mit und ohne Behinderung dazu eingeladen, gemeinsam Sport zu treiben. Die Kooperation mit dem Uni-Sportzentrum lockte 1.000 Besucher an und brachte einen Erlös von rund 10.000 Euro. Laut Schneider soll das Geld am Sportzentrum für Projekte des Behindertensports verwendet werden.

    Stiftung für den Röntgenpreis

    Im Sommer wurde zudem die vom Unibund verwaltete „Dipl.-Ing. Walter Preh-Stiftung“ um 50.000 Euro aufgestockt. Daraus wird vor allem der mit 5.000 Euro dotierte Röntgenpreis finanziert, den Unibund und Universität jedes Jahr an einen Nachwuchswissenschaftler vergeben. Grund für die Aufstockung: Am 29. Juli 2013 wäre der Bad Neustädter Unternehmer Walter Preh 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass gaben seine Töchter Ursula Freifrau von Stein und Hannelore Hildmann das zusätzliche Geld ins Stiftungsvermögen.

    Von Robert Emmerich

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