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    Neubau für eine Graduiertenschule

    09.12.2015

    Der Freistaat Bayern investiert sechs Millionen Euro für einen Neubau auf dem Campus Nord. Voraussichtlich zum Wintersemester 2017/18 wird dort die Graduiertenschule für Lebenswissenschaften einziehen.

    Lageplan Campus Nord: Der dreigeschossige Neubau für die Graduiertenschule wird östlich der Mensateria entstehen.
    Lageplan Campus Nord: Der dreigeschossige Neubau für die Graduiertenschule wird östlich der Mensateria entstehen.

    Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat am 3. Dezember 2015 sechs Millionen Euro für einen Neubau freigegeben. Er ist für die Graduiertenschule für Lebenswissenschaften (GSLS) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vorgesehen. Das neue Gebäude wird auf dem Campus Nord in der Nähe der Mensateria entstehen; geplanter Baubeginn ist im Frühjahr 2016.

    Die Graduiertenschule wird seit 2006 in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. In ihr werden Doktorarbeiten aus Biologie, Medizin, Chemie und Pharmazie, Physik und Psychologie betreut. Im Jahr 2012, bei der Entscheidung über die Weiterförderung der Graduiertenschule, lobte die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Würzburger Doktorandenschmiede als bundesweit beispielgebende Einrichtung mit internationaler Sichtbarkeit.

    Wofür der Neubau dienen wird

    In der laufenden zweiten Runde der Exzellenzinitiative soll die Zahl der betreuten Nachwuchswissenschaftler von bisher 340 auf über 500 erhöht werden. Für all diese jungen Forscher wird der Neubau mit seinen rund 1.200 Quadratmetern Nutzfläche neuen Raum bieten – als Begegnungsstätte zur Vernetzung der Disziplinen, als Treffpunkt mit Seminar-, Bibliotheks- und Besprechungsräumen.

    Die Leitung der GSLS wird im Neubau ebenso neue Büroräume beziehen wie die administrativen und koordinativen Mitarbeiter aller Würzburger Graduiertenschulen (Geisteswissenschaften – Naturwissenschaft und Technik – Recht, Wirtschaft und Gesellschaft). Insgesamt wird es dadurch eine „feste Besetzung“ mit rund 23 Personen geben.

    Sichtbares Zeichen für Stellenwert der GSLS

    Die Direktorin der GSLS, Professorin Caroline Kisker aus dem Rudolf-Virchow-Zentrum für experimentelle Biomedizin, freut sich schon sehr auf das neue Gebäude: „Es ist nicht zuletzt ein sichtbares Zeichen für den hohen Stellenwert der Graduiertenschule, auch im Zusammenhang mit neuen Anträgen in der Exzellenzinitiative“.

    Für eine zügige Bereitstellung der Mittel hat sich der Würzburger Landtagsabgeordneter Oliver Jörg, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, zusammen mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem Haushaltsausschussvorsitzenden Peter Winter stark gemacht. Jörg sieht in dem Neubau einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandorts Würzburg.

    Weblink

    Zur Homepage der Graduate School of Life Science, GSLS 

    Von Robert Emmerich

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