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    Neu: Gründungsservice Mainfranken

    08.02.2010

    Zahlreiche Akteure in ganz Mainfranken, die gemeinsam die Gründung technologieorientierter Firmen aus der Wissenschaft unterstützen – diese Vision steht hinter dem neuen Projekt „Gründungsservice Mainfranken“. Die Europäische Union fördert es mit rund 123.000 Euro.

    Aktiv für den Gründungsservice Mainfranken: Vorne Dr. Simone Heimpel, Forschungsreferentin der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, dahinter von links Dr. Marcela Fajardo-Moser vom Innovations- und Gründerzentrum Würzburg, Dr. Markus Wolf und Dr. Ben
    Aktiv für den Gründungsservice Mainfranken: Vorne Dr. Simone Heimpel, Forschungsreferentin der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, dahinter von links Dr. Marcela Fajardo-Moser vom Innovations- und Gründerzentrum Würzburg, Dr. Markus Wolf und Dr. Benedikte Hatz vom Netzwerk Nordbayern und Ana Vodopivec vom Servicezentrum Forschung und Innovation (SFI) der Universität Würzburg. Hinten links Dr. Christian Andersen vom SFI und Dr. Gerald Böhm vom Innovations- und Gründerzentrum Würzburg. Foto: Dr. Stephan Schröder-Köhne

    Der Gründungsservice soll dafür sorgen, dass innovative Technologien aus den Hochschulen schnell in marktfähige Produkte umgesetzt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, streben die Projektverantwortlichen die dauerhafte Vernetzung vieler Partner an. Gewinnen wollen sie dafür unter anderem die Nanoinitiative Bayern GmbH und alle Forschungseinrichtungen in der Region.

    Koordiniert und verwaltet wird das Projekt im Servicezentrum Forschung und Innovation (SFI) der Universität Würzburg. Kooperationspartner sind bislang die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, das Innovations- und Gründerzentrum IGZ Würzburg, das Netzwerk Nordbayern und das Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum RSG Bad Kissingen.

    „Wir wollen in der ganzen Region Mainfranken aktiv werden“, sagt Dr. Christian Andersen vom SFI. Die Europäische Union fördert das Projekt darum mit rund 123.000 Euro aus ihrem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

    Handfeste Dienstleistungen schon jetzt

    Die Etablierung des Netzwerks ist aber nicht alles: Schon in diesem Jahr bietet der Gründungsservice handfeste Dienstleistungen an. Bei rund 15 teils mehrtägigen Info-Veranstaltungen werden potenziellen Firmengründern betriebswirtschaftliche und branchenspezifische Kenntnisse vermittelt.

    Geplant sind außerdem an die 75 Besuche in Universität und Fachhochschule. Frühzeitig sollen dadurch Forschungsergebnisse identifiziert werden, die sich im Zuge einer Firmengründung wirtschaftlich nutzen lassen.

    Ein Betreuungsprogramm soll schließlich dafür sorgen, dass die Gründer auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen nicht allein bleiben. „Wir streben die Betreuung von 15 Teams an, die sich in der Ideenphase befinden“, sagt Christian Andersen. Der Plan sieht außerdem vor: die Begleitung von zehn Teams, die an Businessplan-Wettbewerben teilnehmen, sowie von drei bis fünf Teams bis zur tatsächlichen Firmengründung.

    EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

    Für das Programm „Bayern 2007-2013“ stehen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 576 Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung. Ziel ist es, die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung zu sorgen. Dabei hat das Programm vor allem kleine und mittlere Unternehmen im Blick.

    Kontakt

    Dr. Christian Andersen, Servicezentrum Forschung und Innovation (SFI) der Universität Würzburg, T (0931) 31-82806, sft@uni-wuerzburg.de

    SFI-Homepage

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    Von Robert Emmerich

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