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    Mediziner geben Uni-Pokal ab

    26.04.2010

    Zwei Mal hintereinander haben die Mediziner beim Würzburger Residenzlauf das beste Uni-Team gestellt. Doch jetzt müssen sie den Wanderpokal der Universität hergeben.

    Lauft, Professoren, lauft: Statistiker Michael Falk (rechts) und Heribert Weber, Präsident der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, der für das Alumni-Team der Uni am Start war.
    Lauft, Professoren, lauft: Statistiker Michael Falk (rechts) und Heribert Weber, Präsident der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, der für das Alumni-Team der Uni am Start war.

    Wer die Mediziner bezwungen hat? Flinke Köpfe und flinke Beine waren es – so lautet das Motto, unter dem die Wirtschaftswissenschaftler Jahr für Jahr beim Residenzlauf antreten. Von allen Uni-Teams hatten sie diesmal die allerflinksten Beine: Mit einer Mittelzeit von knapp über 49 Minuten (00:49:13) bewältigten die BWLer und VWLer die 10-Kilometer-Strecke rund um die Residenz. Damit verwiesen sie die Mediziner (00:49:44) auf Rang zwei. Den dritten Platz holte sich das Alumni-Team mit 00:50:10.

    Starke Frauen: Mathe/Informatik

    Das zahlenmäßig stärkste Team aus 14 Läuferinnen und 21 Läufern stellte die Fakultät für Mathematik und Informatik. Stark waren hier vor allem die Frauen: Gleich sieben von ihnen schafften es unter die hundert Zeitschnellsten – bei insgesamt 417 gewerteten Teilnehmerinnen. In der Uni-Wertung ergab die Gesamtleistung des Mathe/Informatik-Teams Platz vier (00:51:56).

    Plätze fünf bis sieben

    Auf den weiteren Plätzen folgen: Chemie/Pharmazie (Platz fünf; Mittelzeit: 00:55: 19), Juristische Fakultät (Platz 6; 00:57:41) und Zentralverwaltung (Platz sieben; 00:58:10).

    Die Physiker verfehlten die nötige Teamstärke von sieben Läufern, die für den Wettbewerb um den Wanderpokal der Universität gegeben sein muss. Für die Biologen hatte sich nur ein einziger Läufer gemeldet: Christian Fröschel, der mit einer Zeit von 00:41:07 auf den respektablen 101. Platz kam – bei 1.745 gewerteten Läufern.

    Schnellster Uni-Mann: Alexander Amschler

    Der schnellste Mann aus der Uni ist der Wirtschaftswissenschaftler Alexander Amschler (00:37:34; Platz 13 in der Gesamtwertung). Ihm folgen der Mediziner Marten Lamschus (00:37:54; Platz 17) und der Geograph Michael Thiel vom Alumni-Team (00:39:56; Platz 65).

    Schnellste Uni-Frau: Henrike Sahlbach

    Henrike Sahlbach von der Medizinischen Fakultät ist die schnellste Läuferin der Uni (00:45:00; Platz 13 in der Gesamtwertung). Ihr folgen die Wirtschaftswissenschaftlerin Gesche Kosmalla (00:48:16; Platz 33) und Milena Tieves von der Mathe-Informatik-Fakultät (00:48:28, Platz 36).

    Auswertung: Median als Mittelwert

    Ausgewertet werden die Leistungen der Uni-Teams mit dem so genannten Median: Bei einer ungeraden Zahl von Teammitgliedern, wie bei der Zentralverwaltung mit sieben Läufern, ist dieser Mittelwert identisch mit der viertschnellsten Zeit. Die eine Hälfte der Truppe ist dann langsamer, die andere schneller als diese Zeit gelaufen.

    Bei einer geraden Zahl von Sportlern, wie bei den acht Juristen, gibt es keine Mitte. Darum wird in diesem Fall die Mitte zwischen den beiden mittleren Werten verwendet, hier also zwischen der viert- und der fünftschnellsten Zeit.

    Der Median als Mittelwert ist laut Professor Michael Falk vom Lehrstuhl für Statistik gerechter als das arithmetische Mittel. Bei letzterem werden alle Laufzeiten zusammengezählt und durch die Anzahl der Läufer geteilt. „Dann reicht aber ein einziger äußerst langsamer Läufer aus, um die Leistung des gesamten Teams zu ruinieren“, so Falk.

    Ergebnisse der Uni-Teams im Überblick

    In dieser Reihenfolge schnitten die Uni-Teams beim 22. Würzburger Residenzlauf am 25. April 2010 ab. In Klammern der Median als Mittelwert, der die Gesamtleistung des Teams abbildet.

    1. Wirtschaftswissenschaften (00:49:13)
    2. Medizin (00:49:44)
    3. Alumni Uni Würzburg (00:50:10)
    4. Mathematik/Informatik (00:51:56)
    5. Chemie/Pharmazie (00:55:19)
    6. Juristische Fakultät (00:57:41)
    7. Zentralverwaltung (00:58:10)

    Pasta-Party gut besucht

    Am Vorabend des Residenzlaufs hatten sich Uni-Teams zu einer Pasta-Party im Studentenhaus getroffen – um die Kohlenhydrat-Speicher zu füllen und um sich kennen zu lernen. Rund 60 Läuferinnen und Läufer kamen; Universitätskanzler Enno Kruse hatte die Party gesponsert. Organisiert wurde das Treffen von Michaela Thiel (Alumni-Büro), Sven Winzenhörlein (Zentralverwaltung) und Martin Hofmann (Mathematik).

    Ansporn durch Vizepräsident Pache

    Vor dem Rennen hatte Uni-Vizepräsident Eckhard Pache die Teilnehmer vor der Uni am Sanderring begrüßt: Nicht die Konkurrenz, sondern das Zusammengehörigkeitsgefühl an der Universität solle durch die gemeinsame Teilnahme gefördert werden, so Pache. Besonders freue es ihn, dass sich so unterschiedliche Fakultäten an dem großen Sportereignis beteiligen.

    Wanderpokal wechselt Standort

    Der Wanderpokal, den der frühere Universitätspräsident Axel Haase im Jahr 2007 zum Residenzlauf gestiftet hat, wechselt nun zum zweiten Mal den Standort: Die Mathematiker gewannen ihn 2007, im Jahr danach ging er ans Dekanat der Medizin weiter. Einen Raum am Sanderring wird er zieren, sobald er entsprechend graviert ist: „2010: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät“.

    Wer den Pokal drei Mal holt, darf ihn für immer behalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der metallene Kelch in Folge oder mit Unterbrechungen gewonnen wird. Den Medizinern bleibt also eine Chance – für 2011 oder später.

    Residenzlauf 2010: zur Homepage

    Weitere Bilder

    Von Robert Emmerich

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