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    Landesgartenschau kommt nach Würzburg

    08.02.2010

    Würzburg hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2018 bekommen. Wichtig ist die „grüne Ausstellung“ auch für die weitere Entwicklung der Universität.

    Das Leighton-Gelände am Hubland: Rot umrandet die frühere Fläche der US-Armee, weiß gekennzeichnet das Areal, auf das sich die Universität in den kommenden Jahren ausdehnen wird. Foto: Stadt Würzburg
    Das Leighton-Gelände am Hubland: Rot umrandet die frühere Fläche der US-Armee, weiß gekennzeichnet das Areal, auf das sich die Universität in den kommenden Jahren ausdehnen wird. Foto: Stadt Würzburg

    „Traumhafte Aussichten für Würzburgs neuen Stadtteil! Das Hubland bekommt mit der Landesgartenschau 2018 ein grünes Herz." Unter dieser Überschrift verkündet Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal auf seiner Homepage stolz den Erfolg. Ausdrücklich dankt er dort der Universität: Diese habe seine Bemühungen, die Gartenschau nach Würzburg zu holen, tatkräftig unterstützt.

    Universität mitten im neuen Stadtteil

    Die Stadt will die Gartenschau auf dem Leighton-Gelände am Hubland realisieren und dort gleichzeitig die Entwicklung eines neuen Stadtteils vorantreiben. In dessen Mitte werden künftig auch Forschung und Lehre zu Hause sein: Die Universität wird sich in den kommenden Jahren ins Leighton-Gelände ausdehnen, das direkt neben ihrem Hubland-Campus liegt.

    Erste Bauarbeiten haben begonnen; bis 2011 sollen Institute und Lehrstühle der Mathematik, der theoretischen Naturwissenschaften und der Philosophischen Fakultäten in die früheren Wohngebäude einziehen.

    Uni-Pläne vor Kommission präsentiert

    Am Wochenende war die Kommission, welche die Landesgartenschau vergibt, auf dem Leighton-Gelände zu Gast. Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel und Pressesprecher Georg Kaiser nutzten diese Gelegenheit, die Ausbaupläne der Universität vorzustellen. Dabei machten sie den Gästen deutlich, wie wichtig die Landesgartenschau für die weitere Entwicklung der Universität ist.

    Der Ausbau des Hubland-Campus soll nach den Vorstellungen der Universität mit der Entwicklung des neuen Stadtteils verquickt werden. Gewünscht wird eine enge Verbindung zwischen der Hochschule und dem neuen Stadtteil, ganz so wie es Würzburger Bürger in den Planwerkstätten immer wieder gefordert hatten.

    Lebendiger Campus als Ziel

    Ziel ist ein lebendiger Campus, auf dem Lehre, Forschung, studentisches Leben und Wohnen, Kinderbetreuung und Kultur eine harmonische Verbindung eingehen.

    Für diese Entwicklung kommt der Landesgartenschau große Bedeutung zu. Ihre Flächen sollen eng mit denen der Universität verzahnt werden, so dass der neue Stadtteil und der Universitätscampus von Anfang an koordiniert zusammenwachsen.

    Von Robert Emmerich

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