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    Konstantin Wecker liest an der Uni Würzburg

    30.11.2006

    Am kommenden Montag, 4. Dezember, ist Konstantin Wecker (Foto Thomas Karsten) zu Gast an der Universität Würzburg. Im Rahmen der Vorlesung „Einführung in die musikpädagogische Psychologie“ wird der Sänger, Liedermacher, Komponist und Autor aus seinem Roman „Der Klang der ungespielten Töne lesen“ und anschließend mit dem Publikum diskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich; sie findet statt von 10.15 bis 11.45 Uhr im Raum 150 im Universitätsgebäude, Wittelsbacher Platz 1.

    Ein Foto von Konstantin Wecker am Flügel.
    Konstantin Wecker live (Foto Thomas Karsten)

    Wecker folgt damit einer Einladung von Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik. Sein Roman „Der Klang der ungespielten Töne“ ist eine Künstlernovelle, in der Wecker die Geschichte des Musikers Anselm Cavaradossi Hüttenbrenner erzählt. Parallelen und Ähnlichkeiten zum Leben Weckers sind dabei nicht zu übersehen.

    Zum Inhalt: Der junge Musiker Anselm Cavaradossi zahlt einen hohen Preis für sein Talent, denn er ist auf der Suche. Er will sich selbst und die Wahrheit der Musik erfahren. Doch weder Blues noch Rock 'n' Roll noch die Begegnung mit dem geheimnisvollen Lehrer Karpoff, vermögen seine Sehnsucht zu stillen. Enttäuscht begibt er sich in das harte Musikbusiness und geht sich selbst verloren. Partys, falsche Freunde und die Ehe mit einer Frau, die er nicht liebt: Der gefragte Studiomusiker befindet sich auf dem Höhepunkt seines musikalischen Verrats, als die Cellistin Beatrice in sein Leben tritt und ihm die Augen öffnet für die Schönheit und die Liebe. Erst jetzt wird ihm bewusst, was Karpoff ihn vergeblich lehrte: dass sich das Wesen der Musik nur fern vom Lärm der Welt, nur in der eigenen Stille offenbaren kann

    Mit der Sinnlichkeit, die auch seine Lieder unvergessen macht, erzählt Konstantin Wecker von Träumen und zerstörten Illusionen und von der Kraft der Kunst, das Leben zu verwandeln – schreibt der Verlag im Klappentext des Buches.

    Von Gunnar Bartsch

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