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    Kindertag, Filmabend und Vorträge zum „Jahr der Wüste"

    19.06.2006

    Ob Sahara oder Namib-Wüste – schon seit vielen Jahren forschen Geowissenschaftler der Uni Würzburg auch in den trockensten Gebieten der Erde. Zum internationalen „Jahr der Wüste" bieten die Wissenschaftler der Öffentlichkeit ein spannendes Info-Programm. Es dauert von Montag bis Samstag, 19. bis 24. Juni. Der Eintritt ist jeweils frei.

    Foto von einem ägyptischen Jungen in einer Wüstenlandschaft.
    Wüstenleben: Ägyptischer Junge, fotografiert am Rand der Niloase. Foto: Robert Emmerich

    Zum Auftakt hält Professor Detlef Busche am Montag, 19. Juni, um 20.00 Uhr im Hörsaal 166 der Sanderring-Uni einen Vortrag über die "Würzburger Geomorphologische Saharaforschung".

    "In der Wüste gibt es nur Sand – oder?" Diese Frage steht über einem Kindertag, zu dem große und kleine Gäste am Dienstag, 20. Juni, ins Mineralogische Museum der Uni am Hubland eingeladen sind. Von 10.00 bis 11.00 Uhr und von 14.00 bis 15.00 Uhr geht es um Gesteine und Oberflächen, von 11.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 16.00 Uhr stehen dann Informationen über die harten Lebensbedingungen in der Wüste auf dem Programm.

    Ein Filmabend erwartet die Besucher am Mittwoch, 21. Juni. Ab 19.00 Uhr können sie mit Professor Dieter Jäkel aus Berlin auf den Spuren Sven Hedins durch die Wüsten Gobi und Taklamakan wandeln. Der Film läuft im Hörsaal 22 des Philosophiegebäudes am Hubland.

    Der Donnerstag, 22. Juni, steht im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Kommission für Geomorphologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Ab 16.00 Uhr läuft aus diesem Anlass ein Vortragsprogramm im Hörsaal 4 des Philosophiegebäudes am Hubland:

    Begrüßung und Rückblick auf 30 Jahre, Professor Horst Hagedorn, Würzburg

    Die Sahara – Extremwüste im Wandel der Zeit – ein Expeditionsbericht, Professor Roland Baumhauer, Würzburg

    Die Bedeutung der Landnutzungsänderungen für den zukünftigen Klimawandel in Afrika, Professor Heiko Paeth, Würzburg

    Auch zwei Ausstellungen sind zu sehen: "Nah- und Fernerkundung der Zentralen Sahara – Bilder von und für Forschungsarbeiten in der extremsten Wüste der Erde", von Montag, 19. Juni, bis Freitag, 30. Juni, im Foyer des Mineralogischen Museum am Hubland. Öffnungszeiten: 8.00 bis 18.00 Uhr.

    Außerdem ab Donnerstag, 22. Juni, bis Ende Dezember die Ausstellung "Isudar – Ernährung und Heilung in der Sahara" in der Tropenmedizinischen Abteilung der Missionsärztlichen Klinik GmbH in Würzburg. Öffnungszeiten: 8.00 bis 18.00 Uhr

    Eingebettet in all diese Veranstaltungen ist am Freitag und Samstag, 23. und 24. Juni, die Jahrestagung 2006 der "Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler". Zu diesem Treffen werden im Hörsaal 4 des Philosophiegebäudes am Hubland rund 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet. Die Vorträge stehen interessierten Gästen offen, das Programm ist hier zu finden:

    http://www.adg2006.de/

    https://www.geographie.uni-wuerzburg.de/aktuelles/single/artikel/internatio/

    Von Robert Emmerich

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