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    Geld für neue Professur

    26.11.2008

    Die Würzburger Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder finanziert der Universität Würzburg eine Professur. Diese wird an der Kinderklinik eingerichtet und soll Fortschritte bei der Behandlung krebskranker Kinder und Erwachsener bringen.

    Bei der Vertragsunterzeichnung für die neue Stiftungsprofessur: vorne Universitätspräsident Axel Haase und Monika Demmich von der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder, hinten von links ihre Kolleginnen Heidrun Grauer, Angelika Müller un
    Bei der Vertragsunterzeichnung für die neue Stiftungsprofessur: vorne Universitätspräsident Axel Haase und Monika Demmich von der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder, hinten von links ihre Kolleginnen Heidrun Grauer, Angelika Müller und Karin Rost sowie Medizin-Dekan Matthias Frosch, Kinderklinik-Direktor Christian P. Speer und amtierender Uni-Kanzler Uwe Klug. Foto: Robert Emmerich

    Es sind innovative zelluläre Therapieformen, die der künftige Inhaber oder die Inhaberin der Professur entwickeln soll. Welche Idee dahinter steckt? Man möchte den Patienten Immunzellen entnehmen und sie im Labor auf spezielle Merkmale des Tumors abrichten – so wie man einen Spürhund auf eine Fährte ansetzt. Dann bekommen die Patienten die Immunzellen wieder verabreicht, damit diese den Tumor zielgenau erkennen und abtöten.

    Räumlich wird die neue Professur im Würzburger Stammzell-Transplantationszentrum angesiedelt. „Dort passt dieses Arbeitsgebiet sehr gut hinein“, sagt Professor Christian P. Speer, Direktor der Kinderklinik. Sein Haus arbeitet in dem Zentrum eng mit dem Team des Krebsexperten Professor Hermann Einsele (Medizinische Klinik II) zusammen.

    Dank von Universitätspräsident Axel Haase

    Bei der Unterzeichnung des Vertrags über die Einrichtung der Stiftungsprofessur dankte Universitätspräsident Axel Haase dem Geldgeber: „Sie unterstützen uns finanziell seit vielen Jahren in hervorragender Weise. Mit der Stiftungsprofessur ist nun ein neuer Höhepunkt ihres Engagements erreicht.“ Das sagte er im Senatssaal der Universität zu vier Vertreterinnen der Elterninitiative. Auch Speer würdigte die Initiative. Die hatte vor 25 Jahren damit begonnen, Projekte der Krebsforschung an der Kinderklinik zu fördern.

    Beweggründe der Elterninitiative

    „Wir hoffen auf bessere Behandlungsmöglichkeiten insbesondere für Kinder mit Hirntumoren.“ So erklärte Monika Demmich vom Vorstand der Elterninitiative, warum der Verein die Professur finanzieren wird. Das Geld dafür stammt aus Spenden, die der Initiative aus der Bevölkerung zugehen.

    Bislang habe man an der Kinderklinik über mehrere Jahre hinweg zwei Ärzte in Teilzeit und eine Schwesternstelle bezahlt, so Monika Demmich. Mittlerweile hat die Klinik diese Stellen in ihren eigenen Etat übernommen, und darum kann die Elterninitiative das Geld jetzt für die Finanzierung der Professur verwenden.

    Fakten zur Stiftungsprofessur

    Die Elterninitiative finanziert die neue Professur für eine begrenzte Zeit, für fünf Jahre. Danach werde die Medizinische Fakultät für die unbefristete Weiterführung der Stelle sorgen, sagte Dekan Matthias Frosch.

    Pro Jahr wendet die Elterninitiative zwischen 100.000 und 120.000 Euro für die Professur auf – je nach Alter und Familienstand des künftigen Inhabers oder der künftigen Inhaberin. Er oder sie bekommt Assistenten und einen Wissenschaftler zur Seite gestellt; außerdem sollen weitere Mitarbeiter in das neue Team eingebunden werden, so Professor Speer. Als nächstes wird die Stelle nun international ausgeschrieben.

    Die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.

    Von Robert Emmerich

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