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    Frauen stark beim Residenzlauf

    14.04.2014

    Die Sonne brannte, der Schweiß floss – trotzdem gaben alle Uni-Teams beim Residenzlauf ihr Bestes. Vor allem die Frauen fielen mit starken Leistungen auf, und der vom Universitätspräsidenten gestiftete Wanderpokal hat ab sofort neue Besitzer. Hier die Fakten und einige Bilder.

    Flinke Beine, flinke Köpfe – so heißt das Motto der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. (Foto: Robert Emmerich)
    Flinke Beine, flinke Köpfe – so heißt das Motto der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. (Foto: Robert Emmerich)

    Zehn Kilometer um die Würzburger Residenz laufen: Darum geht es Jahr für Jahr im April beim Residenzlauf. Auch viele Teams aus der Uni machen bei dem Rennen mit und wetteifern um den Wanderpokal, den Universitätspräsident Alfred Forchel gestiftet hat.

    Am Sonntag, 13. April, war es wieder soweit. Bis dahin war ein Team aus der Psychologie im Besitz des Pokals. Nun aber wird die Trophäe weiterwandern, und zwar zur Laufgruppe des Rudolf-Virchow-Zentrums.

    Die Virchows machen also nicht nur Spitzenforschung, sondern auch Spitzensport! Sie schnitten mit einer Medianzeit von 43 Minuten und 27 Sekunden von allen Uni-Teams am besten ab, wie die Statistik-Experten aus der Mathematik ermittelt haben. Das Virchow-Team kann sich sogar besonders freuen, weil es nicht nur die beste Läuferin der Uni-Wertung, sondern des ganzen Hauptlaufs stellt: Sandra Eltschkner gewann das Rennen in der Klassezeit von 0:35:43.

    Uni-Frauen ganz vorn dabei

    Überhaupt die Frauen: Unter den zehn schnellsten sind gleich vier Läuferinnen aus der Universität. Neben der Gewinnerin Sandra Eltschkner sind das Victoria McParland (Platz 5) aus der Infektionsbiologie (0:41:28), Annchristin Huonker von der Medizinischen Fakultät (Platz 6 mit einer Zeit von 0:41:30) und auf Rang 10 Raphaela Schmitten vom studentischen Medizin-Team Laktatwalze (0:42:44).

    Die besten Uni-Männer

    Schnellster Läufer aus der Uni ist Johannes Siemes von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Er kam auf Platz 21 mit einer Zeit von 0:37:32. Auf Platz 26 folgt Joachim Schwabe von der Medizinischen Fakultät (0:37:58), drittbester Uni-Mann ist Christoph Böhm. Er landete auf Platz 30 mit einer Zeit von 0:38:21, dicht gefolgt von Daniel Göbel (Rudolf-Virchow-Zentrum, 0:38:22) auf Platz 31.

    Platzierungen der anderen Uni-Teams

    Hinter den Siegern vom Virchow-Zentrum kam die Offene Laufgemeinschaft Uni Würzburg (OLG) mit einer Medianzeit von 0:43:46 auf Platz zwei der uni-internen Wertung, gefolgt von den Physikern (0:49:23) auf Platz drei. Vierte wurden Mathematik/Informatik (0:50:12), fünfte die Wirtschaftswissenschaftler (0:50:33), sechste die Mediziner (0:51:13), siebte die Zentralverwaltung (0:57:59).

    Sonderfall Medizin: Angetreten waren ein Fakultätsteam und das Team Laktatwalze, das aus Medizinstudierenden besteht. „Um zu verhindern, dass sich in Zukunft in jeder Fakultät ‚Eliteteams‘ aus den besten Läufern bilden, haben wir das Team der Fakultät und der Laktatwalze in der Wertung zusammengefasst“, teilen die Mathematiker mit.

    Manche Teams waren zu klein

    Wo aber sind die Vorjahressieger geblieben, die Psychologen? Sie konnten ihren Titel nicht verteidigen, da sie nur sechs Leute an den Start brachten – und sieben müssen es mindestens sein, so sind die Regeln im Kampf um den Uni-Pokal. „Ansonsten wären die Psychologen auf dem dritten Platz gelandet mit einer Zeit von 0:46:44“, so Maximilian Zott aus der Mathematik.

    Ebenfalls zu wenige Teammitglieder hatten die Infektionsbiologie und die Chemie. Das größte Team stellte die Medizinische Fakultät mit 37 Läufern – plus acht von den Laktatwalzen. Danach kommen die Mathematiker/Informatiker mit 33, gefolgt von den Wirtschaftswissenschaftlern mit 25.

    Die Uni-Ergebnisse im Überblick

    Viele Gäste bei der Pasta-Party

    Gut angenommen wurde die Pasta-Party am Vorabend des Laufs, zu der rund 80 Leute kamen. In der Burse der Stadtmensa sorgte das Studentenwerk für Nudeln, Soßen und Getränke; die Universitätsleitung übernahm die Kosten für alle Läuferinnen und Läufer.

    Viele organisatorische Aufgaben rund um die Pasta-Party und den Lauf wurden von Sven Winzenhörlein (Zentralverwaltung) und Maximilian Zott (Mathematik) übernommen.

    Mehr Bilder vom Residenzlauf

    Gesamtergebnisse des Residenzlaufs

    Weitere Bilder

    Von Robert Emmerich / Maximilian Zott

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