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    Erweiterte Hochschulleitung erweitert sich

    04.12.2012

    In der Erweiterten Hochschulleitung der Uni Würzburg sollen künftig auch Studierende sowie wissenschaftliche und sonstige Uni-Mitarbeiter als Mitglieder vertreten sein. Das hat das Gremium gestern auf Vorschlag der Hochschulleitung als Empfehlung an den Hochschulrat beschlossen.

    Der Erweiterten Hochschulleitung (EHL) gehören bislang der Präsident, die Vizepräsidenten und der Kanzler an sowie die zehn Dekane, die Universitätsfrauenbeauftragte und der Ärztliche Direktor des Uniklinikums. Künftig können auch jeweils ein Vertreter der Studierenden, der wissenschaftlichen und der sonstigen Uni-Mitarbeiter stimmberechtigt an den Sitzungen des Gremiums teilnehmen.

    Die Studierenden waren bereits in der Vergangenheit an bestimmten Entscheidungen in der EHL beteiligt, zuletzt beispielsweise im Rahmen einer EHL-Sondersitzung Ende Juli. Jetzt haben sich die EHL-Mitglieder auf Forderungen aller drei Gruppierungen hin für eine regelmäßige Beteiligung jeweils eines Vertreters aus jeder dieser Gruppen an der EHL mit vollem Stimmrecht ausgesprochen.

    Mit dieser gestern (3. Dezember) beschlossenen Empfehlung ist die EHL einem Vorschlag der Universitätsleitung gefolgt. Dieser Erweiterung der EHL muss jetzt noch der Hochschulrat über eine Änderung der Grundordnung der Universität zustimmen. Voraussichtlich zum Beginn des Sommersemesters 2013 soll die EHL erstmals in ihrer neuen Zusammensetzung tagen.

    Einvernehmliche Lösung entwickelt

    Universitätspräsident Alfred Forchel hat in Gesprächen in den Gremien der Universität mit den Vertretern der Fakultäten und den Mitgliedern des Sprecher- und Sprecherinnenrats eine einvernehmliche Lösung zur Beteiligung der Studierenden entwickelt. Mit der Erweiterung um die drei bislang nicht berücksichtigten Gruppierungen folgt die Universität Würzburg dem Ansatz der Ludwig-Maximilians-Universität München. Weitergeführt wird zudem der Austausch zwischen Präsidium und den Dekanen, mit den Studierenden wie auch den anderen Gruppenvertretungen.

    Damit gibt es in Bayern künftig drei Universitäten, an denen auch die Studierenden in der EHL mitbestimmen dürfen – neben Würzburg sind das die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Uni der Bundeswehr, ebenfalls in München. Das Bayerische Hochschulgesetz selbst schreibt eine Mitwirkung von Studierenden in der EHL nicht vor.

    Aufgaben der EHL

    Die Erweiterte Hochschulleitung berät und unterstützt die Universitätsleitung. Sie stellt unter anderem den Entwicklungsplan der Uni auf, schlägt Forschungsschwerpunkte und neue Forschungseinrichtungen vor und entscheidet über Schwerpunkte des Haushalts. Vorsitzender der EHL ist der jeweilige Universitätspräsident.

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